Die Business Visitenkarte - der erste Eindruck
zählt
| Es
gibt wohl kaum einen Menschen, der nicht
schon eine Visitenkarte besitzt. Es ist
ja heute auch kein Problem mehr, denn Visitenkarten
lassen sich im Automaten an vielen Bahnhöfen,
als auch im eigenen Computer problemlos
herstellen. Auch im Internet werben immer
mehr Anbieter mit Gratis- visitenkarten.
Die ganze Sache hat nur einen Haken, Visitenkarte
ist nicht gleich Visitenkarte, sonst würde
sie ja schlicht Adresskarte heißen,
denn im Grunde genommen steht ja nur die
Adresse und der Beruf auf der Karte, vielleicht
noch die Firma.
Aber gerade hier liegt der Unterschied:
Ein Privatmensch möchte damit lediglich
seine Adresse und Telefonnummer austauschen,
da spielt das Papier und der Druck keine
so wesentliche Rolle wie bei einer gewerblichen
Anwendung.
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Aus Gründen der Seriösität
und Vertrauenswürdigkeit sollten Geschäftsleute
daher niemals zu Gratis- oder Billig-Visitenkarten
greifen, denn "billig" oder "gratis"
steht hier für "erfolglos". Im
Geschäftsleben gibt eine ansprechende Visitenkarte
Auskunft über die Person und die Funktion,
die ein Mitarbeiter im jeweiligen Unternehmen
erfüllt. Im Außendienst kann die Visitenkarte
der Schlüssel zum Eintritt oder gar zum Geschäftsabschluss
sein. Bei größeren Firmen gelangt der
Außendienstmitarbeiter nicht sofort zum
Chef oder Abteilungsleiter, hier fängt die
Barriere schon bei der Vorzimmer-Sekretärin
an, die letztendlich die überreichte Visitenkarte
dem Verantwortlichen weiterreicht. Da hat eine
billige Visitenkarte keine Chance und wird auch
nie als Türöffner dienen, denn die Konkurrenz
war vielleicht auch schon da, eventuell sogar
mehrere. Zum Ende hat der Chef der Firma mit niemandem
gesprochen, aber für einen eventuell späteren
Termin fünf verschiedene Visitenkarten in
der Hand, unter denen er jetzt den Favoriten rausfinden
soll. Da wird wahrscheinlich die interessanteste
Visitenkarte den Vortritt erhalten, was natürlich
auch immer subjektiv auszulegen ist.
Wie muss eine Business-Visitenkarte aussehen?
Die Karte ist ein Spiegelbild der Firma und dem
Karteninhaber. So unterschiedliche Branchen es
gibt, so unterschiedlich sehen auch die jeweils
passende Design-Styles für Visitenkarten
aus. Zu einem Steuerberater oder einem Rechtsanwalt
wird sicherlich keine farblich überladene
bzw. allzu peppige Karte passen, ebenso wenig
passt zu einem Rocksänger, Tätowierer
oder Airbrush-Sprayer eine Visitenkarte die farblich
langweilig wirkt. Eine Visitenkarte muss leben,
vom Stil her der jeweiligen Tätigkeit bzw.
Branche entsprechen und soll zudem Interesse beim
Gegenüber wecken.
Zudem ist oftmals auch entscheidend, welche Papierqualität
für die Visitenkarten verwendet wird. Die
Druckereien bieten verschiedenste Varianten mit
diversen Preisunterschieden an: Die Stärke
des Papiers kann dick oder dünn (was sehr
billig wirkt), die Beschichtung kann seidenmatt
oder glänzend und die Oberfläche mit
oder ohne Relief sein. Auch abgerundete Kartenecken
oder vierseitige, aufklappbare Karten sind möglich.
Preislich wirkt sich zudem aus, ob die Visitenkarte
einseitig oder auf allen Seiten bedruckt werden
soll.
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Wo bleibt die Visitenkarte
nach der Vergabe?
Zumeist endet sie "auf nimmer wiedersehen"
in irgend einer Schublade! Aus diesem Grunde ist
es wichtig, dass die Karte unbedingt in einem
Scheckkartenformat gestanzt wird, damit sie in
einem Scheckkartenetui landet, welches permanent
benutzt wird. Je nach Wirkungsgrad der Karte,
kann die Zuhilfenahme eines Designers unentbehrlich
sein, um sich von der Masse abzuheben. Es nützt
auch wenig, wenn die Visitenkarte bedruckt ist,
wie ein Lebenslauf und daher die Schrift kaum
lesbar ist. „Manchmal ist weniger mehr“,
so sollte das Motto einer guten Visitenkarte lauten.
Die Rückseite einer Visitenkarte kann ein
sehr guter Werbeträger der Produkte sein.
Die Identität eines Geschäftes kann
sich auch in einer kreativ gestalteten Visitenkarte
wiederfinden. Zum Beispiel in Form einer Gitarre
als Aufdruck, wenn es sich um ein Geschäft
handelt, welches Gitarren verkauft. Die Farbgestaltung
einer Visitenkarte ist sehr wichtig, helle Karten
wirken seriöser und haben einen besseren
Wiedererkennungswert. Die Wahl
der Schrift lässt häufig auch
das Alter des Karteninhabers erkennen. Ein junger
kreativer Mensch wird sicher keine altmodische
Schrift wählen, sondern eher eine moderne
oder zeitlose Schrift.
Welche Visitenkarten-Druckerei wählen?
Was bietet sich für eine gute Visitenkarte
mehr an, ein Online- Druck, oder der Druck in
einer Druckerei? Sicherlich druckt eine gute Druckerei
auch gute Visitenkarten, aber im Preis sind die
Online-Druckereien unschlagbar, da diese meist
im modernen Digitaldruck Verfahren arbeiten. Bei
modernen Online-Druckdiensten kann man ganz bequem
seine Grafikdatei (zumeist PDF oder TIF) hochladen,
aus der die Karte dann gefertigt werden kann,
während man beim konventionellen Druck, die
Dateien oftmals persönlich vorbeibringen
oder eine Daten-CD an die Druckerei senden muss.
Der Grafik-Upload im Internet verkürzt die
Herstellungszeit natürlich erheblich. Für
größere Bestellungen bieten einige
bei Abholung sogar einen Übernacht-Lieferservice
und alles, vom Probedruck angefangen, bis zum
Versand, ist inklusive. Hochmoderne Druckmaschinen
oder digitale Druckersysteme sorgen für eine
Spitzenqualität der Visitenkarten.