Welches ist die richtige Depotbank für
mein Depotkonto?
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Für jeden der überschüssiges
Kapital in Aktienfonds oder Wertpapiere
anlegen will, ist ein Depotkonto unerlässlich.
Zuvor sollte man als Neuling allerdings
darüber Bescheid wissen, wie ein
Depotkonto überhaupt funktioniert.
Wie funktionieren
Depotkonten?
Jeder, der sich heute
ein Vermögen aufbauen möchte
oder bereits vorhandenes vermehren möchte,
tut gut daran, verschiedene Anlageprodukte
einzubeziehen. Damit minimiert man natürlich
auch das vorhandene Risiko, wenn ein Produkt
mal nicht wie erhofft funktioniert. Allerdings
benötigt man zur Verwaltung seiner
Aktien, der Fonds oder was man sonst so
hat, ein spezielles Depotkonto. Hieran
kommt man beim Aktien- oder Wertpapierhandel
grundsätzlich nicht vorbei. Wie ein
solches Konto aussehen sollte und ob man
es bei einer Online- oder Filialbank einrichtet,
hängt dabei allerdings von sehr unterschiedlichen
Faktoren ab. In der Regel verlangen die
Banken Gebühren für Vermögensverwaltende
Aufträge.
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Wer hier nun schon genügend Erfahrung
vorzuweisen hat, kann seine Wertpapiere selbst
an der Börse
handeln. Wer hier wenig oder keine Erfahrung
besitzt, sollte sich bei der Bank ein Depotkonto
eröffnen. Zunächst sollte man bei
der Eröffnung eines Depotkontos über
ein gewisses Guthaben verfügen, auf das
man nicht unmittelbar angewiesen ist und auf
das er für einen absehbaren Zeitraum durchaus
verzichten kann. Die meisten Banken empfehlen
zum Beispiel bei Wertpapieranlagen auf einen
Zeitraum von etwa sechs Jahren zu kalkulieren.
Beim Wertpapierhandel müssen nämlich
zunächst Aktienkäufe bezahlt und die
Erträge aus den Verkäufen gebucht
werden. Hiermit fallen sogenannte Orderspesen
und Depotgebühren an. Im Klartext heißt
das: Ein Depotkonto besteht aus zwei Teilen
– einem Aktienkonto und einem Geldkonto,
ähnlich dem bekannten Girokonto. Wer hier
häufig ordert und somit viel Kontobewegung
hat, sollte ein Depotkonto erst mit einem Mindestanlagevolumen
von mindestens 5000 Euro beginnen, denn die
anfallenden Depotgebühren sind hier oft
so hoch, dass sich Kleinaufträge kaum lohnen.
Die laufenden Kosten eines Depotkontos gliedern
sich in die Depotgebühren für die
Verwahrung und Verwaltung der Wertpapiere und
die Ordergebühren für alle Transaktionen
wie Käufe oder Verkäufe.
Depotbanken-Vergleich und Depot-Antrag
Es gibt auch Banken, die für Aktien, die
neu an der Börse gehandelt werden, eine
Zeichnungsgebühr erheben. Besonders Sparkassen
und Genossenschaftsbanken erheben hier hohe
Gebühren, die zwar zulässig aber sehr
umstritten sind. Stellt sich nun die Frage nach
der Bank. Wer hier Wert auf Beratung und Service
legt und natürlich genügend Zeit für
den Bankbesuch hat, für den ist die klassische
Filialbank genau die richtige Wahl. Zudem hat
man auch hier, um Kosten zu sparen die Möglichkeit,
die Online- Brokerage oder das Telefonbanking
zu nutzen.
Die eigentliche Depoteröffnung in der
Bank ist in wenigen Minuten erledigt und man
benötigt dazu lediglich den Personalausweis.
Wer allerdings über ausreichende Erfahrung
verfügt und gänzlich auf Beratung
verzichten kann, hat die Möglichkeit hier
den Direkthandel über Telefon, Fax oder
Internet nutzen. Ein solides Grundwissen, persönliche
Erfahrung, Eigenverantwortung und das Wissen
um grundlegende Begriffe und Verfahrensweisen
sind hier schon sehr von Vorteil. Bei der Eröffnung
des Onlinekontos kann man sich die Eröffnungsunterlagen
von der jeweiligen Homepage downloaden, ausfüllen
und per Post zurücksenden.
Ergänzende Info: Wer das Risiko nicht scheut,
kann durch strukturierte
Produkte und Warrants viel Geld einnehmen.
Allerdings ist bei diesen Produkten eine gewisse
Kenntnis von finanztechnischen Begriffen von
Vorteil.
Noch unschlüssig? Hier findet man weitere
Möglichkeiten an Geldanalagen
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