Infos
zur Nasenkorrektur
Eine Nasenoperation kann
viele Gründe haben. Zum einen gibt
es die Nasenkorrektur im Sinne der Schönheitschirurgie
und zum anderen die Nasenkorrektur im medizinischen
Sinne. Dazu zählt auch die Nasenoperation
der Nasenscheidewand.
Die Nasenkorrektur erfolgt
meist in Vollnarkose, seltener in örtlicher
Betäubung.
Bei Vorliegen einer Septumdeviation
(Schiefstellung der Nasenscheidewand) wird
durch einen Schnitt im vorderen Bereich
der Nasenscheidewand die Nasenschleimhaut
vom knorpligen und knöchernen Teil
getrennt. Diese Knochen- und/oder Knorpelstücke
werden nun je nach Operationsziel entweder
herausgenommen oder begradigt. Oft kommt
es jedoch auch vor, dass Knochen- und/oder
Knorpelstücke herausoperiert, umgeformt
und wieder eingesetzt werden.
Sind die unteren Nasenmuscheln
zu groß, hilft eine Nasenkorrektur,
bei der sie verkleinert werden. Dies gelingt
mit elektrischem Strom, der die Nasenmuschelschleimhaut
zum Schrumpfen bringt. Eine Alternative
ist hier die Anwendung eines Laserlichts.
Außerdem gelingt eine Verkleinerung
der Nasenmuscheln durch operative Entfernung
von Schleimhautstreifen oder Knochenstücken.
Eine weitere Möglichkeit ist die Ablösung
des Knochengerüsts und eine darauf
folgende Seitwärtsverlagerung der Nasenmuschel.
Diesen Nasenoperationen
folgt in aller Regel die Einführung
einer Silikonschienung und/oder einer Nasentamponade,
um die Scheidewand zu stabilisieren. Ein
bis zwei Wochen nach der Nasenoperation
werden diese wieder entfernt.
Durch Schleimhautverpflanzung
gelingt es in einem operativen Verfahren,
ein Loch in der Nasenscheidewand zu reparieren.
Ebenso denkbar ist in einem solchen Fall
ein Silikoneinsatz, der das Loch schließt.
Die Schleimhautverpflanzung erfolgt oft
durch Verwendung von Teilen der eigenen
Nasenscheidewand, die zum Loch hin verschoben
wird.
Eine weitere Möglichkeit
ist hier die Verwendung von Schleimhaut
aus der Nasenmuschel. In diesem Falle bleiben
die Nasenmuschel und die Nasenscheidewand
bis zu sechs Wochen miteinander verbunden.
Dieses Verfahren sichert die Blutversorgung.
Es gibt zahlreiche Methoden der Schleimhautverpflanzung,
so zum Beispiel auch eine Entnahme der Schleimhaut
aus dem Vorhof des Mundes. Diese wird dann
mit der Nasenscheidewand durch Nähen
verbunden. Allerdings versagen diese Methoden
bei sehr großen Löchern der Nasenscheidewand,
so dass in solchen Fällen auf den Einsatz
von Silikonblättern zurückgegriffen
wird.
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