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Victor Gonçalves glaubt an den Sieg der Junior-Unternehmen in der Gold-Series 2009


Victor Gonçalves hat gerade Mexoros Grundstücke besichtigt und beobachtet das Unternehmen (jetzt: Pan America Goldfields) seitdem genau.


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Banken / Finanzen vom 24.11.09 - 20:12 Uhr:

 

 

Als bekennender Keynesianer stemmt sich Victor Gonçalves, Autor von Kapital- und Wirtschaftsartikeln, gegen den konjunkturellen Gegenwind, der den herausragenden Goldkurs saisonal zu schwächen droht. Zunächst, also noch im alten Jahr, wird das gelbe Metall laut Victor im Allgemeinen mehr Stärke als Schwäche zeigen, bevor „es richtig bitter wird“. Im exklusiven Interview mit The Gold Report sagt Victor, dass er an die Junior-Unternehmen auf der Zielgeraden glaubt: „Das ist das Beste an Junior-Unternehmen – wir befinden uns in der Bilanz-Saison“.


Quelle: The Gold Report vom 06.11.2009

The Gold Report: Victor, Sie und viele Andere haben einen größeren Kursrückgang für Gold erwartet und Ende Oktober gab es einen gewissen Rückgang. War es das, was Sie vorausgesehen hatten?

Victor Gonçalves: So in etwa hatte ich es erwartet. Die Marktindikatoren haben angezeigt, dass es sich um einen jener Fälle handelt, bei denen es drei Spitzen in der Abwärtsbewegung gibt. Vor dem Rückgang erlebten wir eine ausgedehnte Markterholung, die aber in gewisser Weise falsche Hoffnungen weckte, weil der Kurs nicht mehr weiter stieg. Der TSX beispielsweise, nach dem ich mich hauptsächlich richte, erreichte mehrmals 11.700 Punkte und fiel dann wieder. Dies zeigt mir, dass wir eine vorläufige Spitze erreicht haben. Ob wir einen weiteren großen Crash erleben, ist noch ungewiss. Ich glaube nicht, dass es diesmal zu einer starken, etwa 50-prozentigen Korrektur kommt. Ich denke, wir haben die Chance auf eine Markterholung bevor wir eine starke Korrektur erleben. Und obwohl ich davon ausgehe, dass uns eine Korrektur bevorsteht und Investoren Gewinne mitnehmen, sind diesmal nicht alle Anzeichen für einen richtigen Crash vorhanden und die Herbst-bis-Winter-Saison ist in der Regel eher stark. Der konjunkturelle Gegenwind wird allerdings in der saisonal schwachen Zeit problematisch werden.

TGR: Wann beginnt die schwache Saison in der Regel?

VG: Gegen Ende Dezember kommt es zunächst aus Steuergründen zu Verkäufen, dem sogenannten Tax-Loss-Selling, woraufhin nach Weihnachten eine Markterholung einsetzt. Es ist ein Auf und Ab, aber bis zum neuen Jahr gilt generell: mehr Stärke als Schwäche. Für den Jahresbeginn sind die Aussichten weniger schön; ich erwarte, dass es dann richtig bitter wird. Aber ich möchte betonen, dass dies auch jetzt schon passieren könnte.

TGR: Wenn die große Baisse eintritt, wird der Goldpreis dann wieder auf die Talsohlen aus dem März 2009 fallen?

VG: Die kurze Antwort lautet: Ja. Nach meiner Auffassung werden wir die Talsohlen aber nicht durchbrechen. Wenn wir es doch tun, wird es nicht viel sein. Das ist gesund und passiert immer wieder. Im Zuge jedes großen Crashs haben wir einen schönen, euphorischen Kursanstieg nach dem ersten großen Sturz erlebt, so wie es Ende letztes und zu Beginn dieses Jahres geschehen ist. Es kommt darauf an, welche Börse man betrachtet, aber bis zur absoluten Spitze hatten wir einen effektiven Anstieg zwischen 70% und 90%. Wir könnten jetzt eine starke Marktkorrektur erleben oder nur einen Rückgang um 10% bis 15%, wie wir ihn zurzeit haben.

TGR: Wie spekulieren Sie auf diesem Markt?

VG: Ich habe in diesem Jahr sehr aggressiv agiert. Im Moment nehme ich einige Gewinne mit, aber ich verkaufe nicht alles. Ich behalte starke Unternehmen, weil sie wieder anziehen werden. Viele Unternehmen haben die Bohrungen für dieses Jahr gestoppt oder reduziert und einige Ergebnisse sind noch offen. Die starken Unternehmen werden voraussichtlich bessere Ergebnisse erzielen und daraus Kapital schlagen, gerade wenn die Kapitalmärkte so stark sind wie bislang. Ich habe sicherlich ausreichend große Anteile vieler starker Unternehmen behalten, um den Wertzuwachs durch diese potenziell guten Ergebnisse zu spüren.

TGR: Sie vertrauen sehr auf Gold. Der Preis hat in diesem Jahr einen ziemlichen Anstieg erlebt, von zirka 850 US-Dollar auf 1030 US-Dollar. Glauben Sie, dass er sich noch Ende dieses Jahres an 1200 US-Dollar oder 1300 US-Dollar annähern könnte?

VG: Ich möchte generell keine exakte zeitliche Vorhersage machen, weil diese Dinge immer anders kommen als geplant. Der Goldpreis wird eher bei zirka 1000 US-Dollar liegen, dort hat er sich eingependelt. Dieses Niveau muss sich richtig etablieren und wir benötigen mehr Wirtschaftsdaten, bevor der Goldpreis wirklich stark steigen kann.

In diesem Jahr ist der Goldpreis stark gestiegen, allerdings nicht vor Beginn der zweiten Jahreshälfte und nicht, bevor der China-Effekt zum Tragen gekommen ist. Die Regierung Chinas möchte jetzt, dass das chinesische Volk physisches Gold besitzt. Sie wirbt geradezu dafür. Wenn irgendeine Gesellschaft als Kollektiv handelt, dann sind es die Chinesen – und wenn das größte Volk der Welt als Kollektiv auftritt, kann sogar der Goldkauf eines Bruchteils der Bevölkerung sehr viel ausmachen. Diese frische Nachfrage ist der Grund, weshalb wir jetzt nachhaltig höhere Goldpreise haben. Sobald sie mit dem Kaufen beginnen und dadurch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage beeinflussen, werden wir die Marke von 1200 US-Dollar oder 1300 US-Dollar oder noch mehr erreichen.

TGR: Glauben Sie, dass es angesichts der großen Wertsteigerung bei Junior Equities noch viel Potenzial für eine weitere Aufwärtsbewegung gibt?

VG: Jeder Rohstoff hat einen Basiswert, zu dem er gehandelt wird. Kupfer-, Silber- und Zinkaktien werden in der Regel vernünftigerweise 1:1 mit den Rohstoffen gehandelt, abhängig davon, ob es sich um ein Junior-Unternehmen, mid-tier-Unternehmen oder Senior-Unternehmen handelt. Bei Gold sieht es etwas anders aus. Zwar werden die führenden Unternehmen zirka 1:1 mit Gold gehandelt, in Bezug auf Preisanstieg und -rückgang. Das ist sinnvoll, weil der Erwerb einer solchen Unternehmensaktie quasi dem Kauf einer produzierten Unze gleichkommt.

Kauft man jedoch eine Aktie eines mid-tier-Unternehmens, so erwirbt man eine Unze, die in naher Zukunft produziert werden wird, weshalb die Aktien normalerweise zirka 0,7:1 gehandelt werden. Junior-Unternehmen wurden in den letzten Jahren bestenfalls 0,2:1 gehandelt. In diesem Fall gibt es überhaupt keine Korrelation. Junior Equities reagieren nicht auf die Veränderung des Goldpreises, denn Junior-Unternehmen stehen nicht für Gold, sondern für Management, Land, Cash und so weiter. In anderen Worten: Sie stehen für ein Unternehmen, das wirtschaftliches Gold zu finden versucht und deshalb wie Unternehmensaktien und nicht wie Gold gehandelt wird. Wenn der Goldpreis stetig steigt, fallen Aktienkurse in der Regel, und da Junior-Explorationsunternehmen nicht für Gold stehen, sind sie keine Ausnahme – es sei denn, es gelingt ihnen gerade eine Entdeckung. Jetzt wollen Menschen in Gold investieren und der beste Weg ist, nicht die Aktien führender Unternehmen zu kaufen; dies würde dem Erwerb physischen Goldes entsprechen. Eine richtige Wertsteigerung werden mid-tier-Unternehmen und Junior-Unternehmen erfahren, weil Equity-Märkte und Gold-Märkte gleichzeitig gewachsen sind, was selten der Fall ist.

Beim aktuellen Goldpreis werden Junior-Unternehmen ihre Equity-Preise vermutlich bewahren können, wenn Investoren Gewinne mitnehmen. Während der Markt also auf der Stelle tritt oder die ersten Stufen eines Rückgangs erreicht, wird das Kapital irgendwohin fließen. Die Menschen werden in etwas investieren, wo sie noch Bewegung vermuten, und das sind Junior-Gold-Unternehmen und manche andere Kategorien. Deshalb denke ich, dass bei den Junior-Unternehmen noch eine starke Wertsteigerung möglich ist. Nichtsdestoweniger wird alles abwärts gehen, wenn eine Marktkorrektur um 50% bis 70% stattfindet.

TGR: Geht ein Investor, der sein Geld in Junior-Unternehmen anlegt, im Fall eines starken Kursrückgangs bei Gold nicht ein größeres Risiko ein, weil das Kapital dort nicht so flüssig ist wie bei den Senior-Unternehmen?

VG: Absolut. Wenn der Kurs erst einmal richtig zurückgeht, sollte man rausgehen und das Geld mitnehmen. Das werde ich empfehlen, sobald der Kurs richtig stark fällt. Es macht keinen Sinn in Equities zu investieren, wenn die Menschen sie verkaufen. Momentan ist aber noch Geld vorhanden, gerade für die Junior-Unternehmen, weil sie den Entdeckungs-Faktor auf ihrer Seite haben. Deshalb ist es zurzeit noch empfehlenswert, in sie zu investieren.

TGR: Und wenn der Kurs wieder steigt, sollten die Anleger vorbereitet sein und wissen, welche Junior-Gold-Unternehmen vermutlich zuerst wieder auf die Beine kommen. Welche Unternehmen werden wahrscheinlich mit ein paar guten Nachrichten und vielleicht auch einer Aktienaufwertung glänzen?

VG: Mexoro (OTCBB:MXOM) ist eine genaue Betrachtung wert. Ich habe mir das Grundstück, nur eine Stunde außerhalb von Chihuahua, Mexico, Mitte Oktober angesehen und war sehr beeindruckt. Das ist ein wirklich hübsches Projekt und ich habe erfahren, dass Mexoro sich für den Handel im TSX beworben hat, was dem Unternehmen viel mehr Liquidität und Transparenz ermöglichen würde, sowie großen Fonds einen besseren Zugang. Momentan hat das Unternehmen zirka 1,2 Millionen Unzen auf dem Grundstück, ungefähr 3 Gramm Gold pro Tonne. Diese Zahlen basieren auf 50 Bohrlöchern. Insgesamt haben sie 103 Löcher gebohrt, also werden sie ihre Ressourcen-Berechnung mit der Bilanz aus den Löchern und ein paar weiteren Bohrungen bald aktualisieren. Ich denke, es ist davon auszugehen, dass die Ressourcen alleine durch die Berücksichtigung aller bereits gebohrten Löcher beträchtlich ansteigen werden. Noch Anfang November sollte der Betrieb fertig gestellt sein und die Produktion beginnen. Wenn das Unternehmen erst einmal mitten in der Produktion steht, sollten 30.000 Unzen Gold zu einem Barpreis von zirka 300 US-Dollar produziert werden. Das ist sehr günstiges Gold und der Cashflow ist gut. Persönlich gefallen mir Unternehmen mit a.) Cashflow und b.) erfolgreicher Exploration – und Mexoro hat beides. Das Explorations-Team ist eines der besten, das ich je gesehen habe.

Die 50 Millionen Aktien des Unternehmens werden derzeit zu 40 US-Cent gehandelt. Es ist also ein 20-Mio.-US-Dollar-Unternehmen mit einer fast fertig gestellten Anlage, Ressourcen – laut der aktuellen Berechnungen – in Höhe von 1,2 Millionen Unzen und einer Produktion, die nach ihrem Anlaufen 30.000 Unzen pro Jahr erreichen wird. Das alles ist mehr wert als 20 Mio. US-Dollar und deshalb bin ich von diesem Unternehmen fasziniert.


Dies ist eine verkürzte Übersetzung des ursprünglichen englischen Interviews. Nur der Originaltext ist verbindlich. Sie finden ihn unter: theaureport.com/pub/na/3240

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