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Ein Dach für alle Fälle - Eindeckungsmaterial richtig auswählen
Das Dach ist die unverzichtbare obere Schutzschicht jedes Hauses. Daher sollte die Wahl des Eindeckungsmaterials wohl überlegt sein.
NEWS-EINTRAG
vom 16.07.07 - 10:01 Uhr:
Das Dach bildet ohne Zweifel die Krönung jedes Hauses, schließlich macht es ein Haus erst bewohnbar, indem es zuverlässig vor Wind und Wetter schützt. Damit das Dach diesen mitunter extremen Belastungen auch über die Jahre hinweg standhalten kann, braucht es das richtige Deckungsmaterial. Die Experten von dach.de, dem führenden Online-Portal rund um’s Thema Dach, informieren daher rechtzeitig zum Start in die Bausaison über die Vorteile der wichtigsten Dachbaustoffe.
Hierzulande besitzen die meisten Einfamilienhäuser ein Steildach mit einer Neigung von mindestens 22 Grad, hauptsächlich mit Dachsteinen, Tondachziegeln, Schiefer oder Titanzink bedeckt. Unabhängig vom persönlichen Geschmack sollte die Deckung jedoch vor allem eine hohe Beständigkeit aufweisen, wie die Experten von dach.de betonen. Das heißt, die Dachkonstruktion sollte in jedem Fall winddicht und regensicher ausgeführt sein und dabei modernen Standards der Wärmedämmung gerecht werden.
Ein seit mehr als 150 Jahren bewährter Dachbaustoff sind Dachsteine. Sie werden aus Zement, quarzhaltigem Sand und Wasser hergestellt und lassen sich, neben ihrer langen Lebensdauer und ihrem günstigen Preis einfach Verlegen. Dachsteine zeichnen sich durch ihre hohe Tragfähigkeit, Passgenauigkeit und Frostbeständigkeit aus. Die gute Regensicherheit der profilierten Dachsteine erlauben eine Regeldachneigung von nur 22 Grad (ebene Dachsteine 25 Grad). Praktisch: Mit großformatigen Dachsteinen lassen sich auch große Dachflächen wirtschaftlich eindecken. Die robusten Dachsteine gibt es neben dem klassischen Rot und dunklen Granitton auch in zahlreichen, weiteren Farbvarianten, jeweils mit matten oder seidenmatten Oberflächen. Beide Oberflächenvarianten gibt es auch mit der Star-Technologie, welche dafür sorgt, dass der Dachstein länger sauber bleibt.
Bereits seit Jahrhunderten wird bei der Dachdeckung auf Tondachziegel zurückgegriffen. Diese sind aus Tonrohstoffen gefertigt., Durch die modernen Produktionsverfahren sind bei Tondachziegeln der heutigen Generation Maßhaltigkeit und Frostbeständigkeit ebenso Attribute wie die große Farbvielfalt. Die Farbgebung in den Oberflächenvarianten matt, seidenmatt und hochglanz wird durch Engoben und Glasuren erreicht. Tondachziegel eignen sich sowohl für großzügige Flächen als auch für kleinteilige Detaillösungen. Zu den wichtigsten Tondachziegelarten gehören Flachziegel (z.B. Biberschwanz), Hohlziegel und Falzziegel (z.B. Flachdachziegel).
Gute Systemanbieter erkennt man laut dach.de-Experten daran, dass sie sowohl für Dachsteine als auch Tondachziegel passende Produkte wie Ortgang-, Lüfter-, Pult-, First-, Begehungs- und Scheefangelemente, sowie universelle Dach-Systemteile im Angebot führen.
Eine regelrechte Renaissance auf deutschen Dächern und Fassaden erlebt derzeit der besonders für seine Haltbarkeit bekannte Naturstein Schiefer. Immer mehr Bauherren, die sich eine schickes und zudem langlebiges Dach für ihr Eigenheim wünschen, entscheiden sich für dieses bewährte Deckungsmaterial. Schiefer entstand vor 400 Millionen Jahre. Dank neuer, kostengünstiger Gewinnungs-, Verarbeitungs- und Verlegemethoden stellt der in dünne Platten spaltbare Naturstein eine attraktive Alternative zu industriell hergestellten Bedachungsmaterialien dar. Dabei kommt es vor allem auf die Deckart an. Eine Faustregel besagt: Je einfacher die Deckung ist und je weniger Steine pro Quadratmeter benötigt werden, umso preiswerter ist es.
Bauherren, die Wert auf eine exklusive Optik ihres Daches legen, entscheiden sich häufig für formschön konstruierte Dächer mit einer Deckung aus Titanzink. Neben ästhetischen Vorzügen zeichnen sich diese vor allem auch durch die hohe Beständigkeit aus. Der Werkstoff Titanzink ist ein Naturwerkstoff, der im Zuge seiner Lebensdauer an der Atmosphäre eine festhaftende Patina aus Zinkkarbonat entwickelt. Dieser verdankt der Werkstoff seine Langlebigkeit und Wartungsfreiheit und seine elegante blaugraue oder schiefergraue Optik. Die gestalterische Flexibilität ist dabei enorm - von horizontalen, über vertikale bis hin zu diagonalen Möglichkeiten reicht die Vielfalt der Verlegeoptionen. Auch flache Dachneigungen bis 3 Grad können sicher und optisch anspruchsvoll realisiert werden. Die hohe Funktionalität und die hervorragenden Verarbeitungseigenschaften sprechen für die Verwendung dieses Baumetalls, das sich zudem bestens eignet, um optische Akzente auf dem Dach zu setzen. Für eine harmonische Abrundung des Gesamtbildes sorgen die passenden Zubehörteile sowie ein passgenaues Dachentwässerungssystem, ebenfalls aus Titanzink.
Wie die Betrachtung der vier beliebtesten Dachbaustoffe zeigt, zeichnen sich diese - neben ästhetischen Aspekten - vor allem durch ihre hohe Funktionalität und Lebensdauer aus. Und darauf sollte es bei der Wahl des Dachbaustoffes laut Expertenmeinung auch in erster Linie ankommen.
Weitere Informationen sind erhältlich im Internet unter www.dach.de.
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