Sehr geehrte Interessenten des Millioneninvests!
Vielleicht hat gestern Abend der ein oder andere die Sendung "Beckmann" auf ARD gesehen. Dabei ging es in erster Linie um das Thema Griechenland, aber es ging dabei auch kurzzeitig um die Staatsverschuldung in Deutschland. Der Börsenexperte Dirk Müller - auch bekannt unter dem Namen Mr. Dax - hat es dabei auf den Punkt gebracht, dass die Staatsverschuldung in Deutschland ebenfalls bereits ein Niveau erreicht hat, das man niemals mehr zurückzahlen kann und das irgendwann ein gewaltiger Schnitt kommen wird, bei dem die Schulden sowie das Vermögen entweder teilweise oder ganz aufgelöst werden. Dem kann ich mich nur anschließen.
Es dürfte mittlerweile wirklich der letzte begriffen haben, dass die Staatsschulden inzwischen schon auf 1,735 Billionen Euro (entspricht 1735 Milliarden Euro!!!) angewachsen sind und man diesen Betrag niemals mehr zurückführen kann. Es weiß im Moment nur keiner, ob die nächste Währungsreform in einem Jahr, in fünf Jahren oder erst in 15 Jahren kommen wird - aber gewiss ist, dass die nächste Währungsreform kommen wird! Während dabei mit relativer Sicherheit das gesamte Bargeld und Sparguthaben wertlos werden wird, werden vor allem die Aktien, Rohstoffe (hier vor allem Gold und Silber) und Immobilien an Wert gewinnen.
Wie sichert man sich dagegen ab? In erster Linie sollte man sehr vorsichtig sein mit längerfristigen Geldanlagen in Anleihen, Lebensversicherungen, Festgeld, etc.... Wenn hier Geld längerfristig gebunden ist, muss man sich immer darüber im Klaren sein, dass das Geld womöglich wertlos werden wird, bevor diese Sparanlagen zur Auszahlung fällig werden. Ganz anders sieht es dagegen mit Immobilien oder Rohstoffen aus. Hier haben Sie einen festen Gegenwert, der zudem noch deutlich an Wert gewinnen wird, wenn das Papiergeld wertlos wird, weil jeder versuchen wird, sein Geld noch zu retten und es in echte Gegenwerte (wie z.B. Rohstoffe, Immobilien oder Aktien) zu investieren.
Gleiches trifft auch auf die Aktien zu. Eine Aktie entspricht nichts anderes als ein Anteil an dem jeweiligen Unternehmen. Das Unternehmen wird auch nach einer Währungsreform weiterhin bestehen, somit verliert dieser Anteil nicht an Wert, sondern wird auch genau wie Rohstoffe z.B. bei einer Währungsreform deutlich an Wert gewinnen, denn wertloses Papiergeld wird - sofern überhaupt noch möglich - dann umgeschichtet, um zu retten, was noch zu retten ist. Die entsprechende Nachfrage lässt dann natürlich den Preis von Aktien, Immobilien und Rohstoffen steigen.
Damit auch wirklich jeder versteht, warum dies bei Staatsanleihen z.B. ganz anders aussieht, möchte ich auch hier ein entsprechendes Beispiel bringen. Stellen Sie sich vor, Sie haben in Anleihen der Bundesrepublik Deutschland investiert. Sie geben damit nichts anderes als dem Deutschen Staat Geld, der Ihnen dafür nach einer bestimmten Laufzeit das Geld inklusive Zinsen wieder zurückzahlen wird. Sollte aber in der Zwischenzeit der Deutsche Staat aufgrund seiner hohen Staatsschulden von 1,735 Billionen Euro selbst Bankrott sein, dann werden Sie für Ihre Anleihen keinen Pfifferling mehr bekommen.
Bei Sparguthaben sieht es nicht viel besser aus. Sie werden vielleicht denken, wenn der Staat Pleite ist, dann muss doch die Bank noch nicht Pleite sein..... Dies mag soweit schon seine Richtigkeit haben, allerdings müssen Sie dabei auch bedenken, dass eine kurz bevorstehende Währungsreform Panik auslösen wird und jeder versuchen wird, ein Geld so schnell wie möglich noch von der Bank zu holen. Dann wird es hier in Deutschland Bilder geben, wie wir es in England zu Zeiten der Finanzkrise gesehen haben, wo sich hundertmeterlange Schlangen an den Bankschaltern abgezeichnet haben.
Dabei sieht es bei den meisten Banken so aus, dass sie nicht mal mehr 10% der Einlagen auszahlen können, weil das Geld nicht vorhanden ist. Dies hat wiederum zur Folge, wenn die Kunden ihr Geld bei den Banken zurückfordern und diese das Geld nicht zurückzahlen können, dass damit auch das gesamte Bankensystem ins Wanken geraten wird. Es nützt Ihnen also nichts, wenn Sie zwar ein Bankguthaben von beispielsweise 15.000 Euro haben, man Ihnen dieses aber nicht zurückzahlen kann. So gesehen ist auch hier im Hinblick auf die bevorstehende Währungsreform größte Vorsicht angebracht.
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