Frauen aus beiden Teilen Deutschlands berichten in diesem aktuellen Buch von der friedlichen Revolution 1989.
Sie waren im Osten Mitstreiterinnen und Wortführerinnen bei den Montagsdemonstrationen. Oder sie beobachteten zunächst einmal abwartend aus vorsichtiger Distanz die plötzlichen Veränderungen. Im Westen verfolgten sie das Geschehen ungläubig in den Medien oder einige Frauen fuhren kurzentschlossen rüber, um dabei zu sein. Ob Ost- oder Westhintergrund: Immer ist die persönliche Geschichte eng mit den gesellschaftlichen Ereignissen verflochten, oft auch emotional geprägt.
Das Buch soll für die andauernde Notwendigkeit, Demokratie zu leben, sensibilisieren. Es soll dazu anregen und ermuntern, gesellschaftspolitisch aufmerksam zu sein, wählen zu gehen, von den Bürgerfreiheiten Gebrauch zu machen und Verantwortung für die Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens zu übernehmen. Herausgeber des Buches ist der Verein Frauenbrücke e. V. Rund 300 Mitgliedsfrauen aus allen Bundesländern treffen sich seit 1992 regelmig. Ihr Ziel ist es, im persönlichen Austausch mit Frauen aus dem jeweils anderen Teil Deutschlands den eigenen Horizont zu erweitern.