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Kunst / Kultur
"Bunnylove" - Kawo Reland`s radikaler, filmischer Beitrag zum Thema "Tierversuche".
Der demnächst fertig gestellte Kurzfilm "Bunnylove" dreht sich um eine Studentin und ihre Liebe zu Hasen. Das klingt schön, ist jedoch nichts für schwache Nerven...
NEWS-EINTRAG
vom 06.08.07 - 01:23 Uhr:
Jährlich werden über 100 Millionen Tiere Opfer von wissenschaftlichen Laborversuchen. Thematisiert wird diese Tatsache eher selten, zumal das Leiden der Tiere für die breite Masse eine weitaus geringere Rolle spielt als die sonstigen Schreckensmeldungen des Tages welche vorwiegend Menschen betreffen.
Regisseur Kawo Reland dessen Spielfilm “Katharsis” Anfang 2008 das Licht der Leinwände erblickt, hat mit zahlreichen Kurzfilmen schon mehrfach bewiesen, dass er auch vor unangenehmen Themen nicht zurückschreckt. Er platziert die junge Chemiestudentin Sybille Graf (gespielt von Sabine Fürst) anstelle der gequälten Alpinokaninchen und stellt sie gegen ihren sadistischen, experimentierfreudigen Uni-Professor (Alf Beinell). Dieser nutzt die Tierliebe seiner Studentin gnadenlos aus und stellt sie vor die Wahl: Entweder die Labortiere - oder sie. ”Bunnylove” ist ein Kurzfilm mit einer großen Portion Zynismus und schwarzem Humor, produziert für eine breite Masse an Zusehern. Die teilweise schockierenden Aufnahmen aus diversen Versuchslaboren stammen von der Tierschutzorganisation “One Voice” und wurden freundlicherweise von deren Partnerorganisation “Vier Pfoten” zur Verfügung gestellt. Ansonsten wurde der Film mit Unterstützung der Wiener Filmproduktion “Viewfinders” sowie des Österreichischen Institutes für Theater und Medienwissenschaft gemeinsam mit der Filmproduktion Reisenbauer sowie der Showreel-Plattform www.demoband.at produziert. Derzeit befindet sich der Film in einem Berliner Studio in der Fertigstellung. Die Veröffentlichung auf Festivals ist ab Oktober 2007 geplant. In späterer Folge wird "Bunnylove" auf DVD im Rahmen einer Suspense-Kurzfilmreihe erscheinen.