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Umwelt / Energie
Die Thermografie als Grundlage für energetische Sanierung
Mit einer Thermografie lassen sich Schwachstellen in Gebäudehüllen entdecken. Hiermit wird der aktuelle Zustand des Hauses aufgezeigt.
NEWS-EINTRAG
vom 24.04.10 - 09:59 Uhr:
Das umkomplizierte und preiswerte Verfahren der Thermografie liefert dem Hausbesitzer wertvolle Informationen zum Zustand seines Hauses. Somit lassen sich Sanierungsarbeiten planen.
Die Energiepreise steigen und steigen - Zeit also, das Eigenheim zu sanieren. Doch wo soll man mit der Renovierung beginnen? In welchem Zustand ist das Haus eigentlich? Um eine Grundlage für die Planung zu bekommen, eignet sich das Verfahren der Thermografie.
Die Thermografie wird mit einer hochsensiblen Wärmebildkamera durchgeführt, welche das Haus berührungslos aus der Ferne ablichtet. Die Wärmebildaufnahmen liegen zunächst in Grautönen vor, werden von der Kamera dann mit einer "Falschfarbenpalette" versehen, um die Deutung der Bilder zu erleichtern. Blaue Farbtöne deuten auf kalte Bereiche hin, rote Farbtöne machen warme Punkte erkenntlich.
Die Thermografie von außen kann in den Wintermonaten durchgeführt werden, da hier ein entsprechener Temperaturunterschied zwischen Außen- und Raumtemperatur besteht. Zudem sollte der Hausbesitzer vor einer Thermografie sein Gebäude komplett aufheizen.
Mit einer Thermografie lassen sich auf Dauer nicht nur die Heizkosten senken, was den Geldbeutel schont. Auch werden durch energetische Renovierungsmaßnahmen Co2-Emissionen gemindert, was der Umwelt zu Gute kommt. Die Investition einer Thermografie rechnet sich also für alle.