München, 24. August 2007 - Gängige Suchmaschinen-Einträge werden von unseriösen Anbietern durch fragwürdige Tricks künstlich auf Top-Plätze gehoben. So werden sie den Usern bei der Suche nach bestimmten Schlagworten als erste Einträge angezeigt, also hoch gelistet. Eine durch solchen Betrug erreichte Top-Listung sagt jedoch nichts über die tatsächliche Qualität der Links aus. Social Bookmarking schiebt automatisierten Tricksereien einen Riegel vor.
Bookmarks ähneln den Favoriten im Internet-Browser. Sie können im Internet abgelegt werden und sind damit für ihren Besitzer von überall her im Web zugänglich. Social Bookmarking baut auf diesen Bookmarks auf: Wenn viele Nutzer in der Datenbank einen Link gespeichert haben, steigt die Popularität dieser Webseite im System.
Social Bookmarking lässt sich kaum betrügen, weil die empfohlenen Webseiten von „echten“ Usern bewertet werden. Jeder Anwender muss individuell im System registriert sein. Dadurch wird das Betrügen erheblich erschwert. Das System wird umso genauer, je mehr Leute sich beteiligen – und je präziser die Tags gesetzt sind.
„Bislang fallen die Suchergebnisse für deutschsprachige Sites noch etwas dürftig aus. Auf Englisch klappt das im Moment sehr viel besser.“ berichtet Thomas Jannot, Herausgeber des Informationsportals MittelstandsWiki.de. „Social Bookmarking ist ein wichtiger Trend für seriöse Webmaster. Es reduziert für Betrüger die Chancen, nur ihre eigenen Sites bewerben zu können, wenn sie mit Abertausenden echter Nutzer konkurrieren müssen.“
Weitere Informationen sowie eine Top Ten der interessantesten Social-Bookmarking Websites unter www.mittelstandswiki.de/Social_Bookmarks
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