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Gesundheit / Medizin
Schnarchen-Schlafapnoe-Schlafstörungen können behandelt werden
Über Menschen die schnarchen werden gerne Witze gemacht, dabei ist Schnarchen alles andere als eine scherzhafte Angelegenheit.
NEWS-EINTRAG
vom 02.09.07 - 11:24 Uhr:
Lautes Schnarchen kann vielmehr ein ernst zu nehmendes Anzeichen für schlafbezogene Atmungsstörungen sein. Es deutet auf eine Verengung der Atemwege hin, die den Betroffenen das Atemholen im Schlaf erschwert. Die typischen Schnarchgeräusche entstehen bei der Anstrengung, durch die verengten Atemwege Luft zu holen.
Etwa. 10% bis 30% der Erwachsenen schnarchen im Schlaf. In den meisten Fällen ist jedoch keine Behandlung erforderlich, da Schnarchen an sich keine Gefahr für die Gesundheit darstellt. Dagegen ist lautes und unregelmäßiges Schnarchen in der Regel ein erster Hinweis auf obstruktive Schlafapnoe, eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung, die bei 5% der Bevölkerung auftritt und vorwiegend übergewichtige Männer im mittleren Lebensalter betrifft. Apnoe stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet Atemstillstand.
Schnarchen kann nervend und störend sein.
Wenn Sie beim Schlaf Atemaussetzer haben, deutet das auf Schlafapnoe hin und Sie sollten die Homepage Schlafapnoe besuchen.
Auf jedenfall sollten Sie einen Facharzt aufsuchen um abzuklären, welche Therapie für Sie am geeignesten ist.
Hände weg von sogenannten Antischnarchhilfen!
Die Stiftung Warentest untersuchte im Januarheft 2004 nahezu sämtliche auf dem Markt befindlichen Anti-Schnarchhilfen (Elektronische Schnarchstopper, Rückenkissen, Mundsprays, sogenannte Face Former, Tabletten, Kinnbinden etc).
Sie stellte hierzu fest: Meist helfen sie nur dem Anbieter: beim Geld verdienen. Deshalb Hände weg von sogenannten „Wundermitteln“. Keiner(!) der Hilfsmittelhersteller konnte einen Wirkungsnachweis für sein Produkt erbringen.
Quelle: IST Ruhr