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Cloud Computing: Wolke lohnt sich nicht für alle - Bevor das Geschäft stottert
Cloud Computing lohnt sich nach Expertenmeinung nur, wenn die Leistung für eine überschaubare und kurze Zeit benötigt wird.
NEWS-EINTRAG
vom 21.07.10 - 13:18 Uhr:
Wer für komplexe Projekte oder unerwartete Auftragsspitzen über einen kurzen Zeitraum überdurchschnittliche Serverkapazitäten braucht, muss nicht gleich in teure Neuhardware investieren.
München - „Für eine Dauerlösung ist das noch zu teuer“, sagte der Hamburger IT-Spezialist Matthias Krawen dem Unternehmensportal MittelstandsWiki.de. Eine einfache Leistung wie beispielsweise ein Exchange Server koste nach seinen Berechnungen als Cloud-Lösung etwa das Doppelte der monatlichen Leasing-Raten für den Server plus Servicepauschale und liege etwa im unteren dreistelligen Bereich.
Zudem könnten gerade kleine Unternehmen meist nicht umstandslos auf Cloud Computing umschalten. „Sie müssen die zusätzliche CPU-Leistung intergieren können“, betonte Krawen. Dabei seien die Unternehmen im Vorteil, die ohnehin Software as a Service nutzen: „Dann existiert schon eine Serverstruktur, zu der einfach ein weiterer Nutzer kommt.“ Ebenso gut geeignet sind Application Server für Thin Clients, bei denen die Rechenarbeit nicht mehr auf dem eigenen PC lastet, sondern vom zentralen Server verrichtet wird.
Eine Alternative sei es, von vornherein auf eine Cluster-Infrastruktur abzustellen. „Grob gesagt arbeiten bei einer Cluster-Lösung mehrere Server nebeneinander an der Aufgabe, so dass die Last eigentlich immer verteilt wird“, skizzierte Krawen das Szenario. Der Ausfall von einer oder mehreren Komponenten oder auch ein starker Anstieg des Bedarfs kann in einer solchen Infrastruktur am besten toleriert werden.
http://www.mittelstandswiki.de/Serververfügbarkeit
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