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Schulwege für Kinder sicherer machen: Eltern sind bei Schulwegtraining gefordert


Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und für über 5.000 Kinder in Bremen und Bremerhaven startet das erste Schuljahr.


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Beruf / Bildung vom 23.07.10 - 14:10 Uhr:

 

 

Zum ersten Mal müssen sie nun alleine im Straßenverkehr zurechtkommen. Gefahren und Tücken können jedoch den Schulbeginn überschatten. Wie sich Eltern und Autofahrer wappnen können, zeigt jetzt die Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen auf.


Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und für über 5.000 Kinder in Bremen und Bremerhaven startet das erste Schuljahr. Zum ersten Mal müssen sie nun alleine im Straßenverkehr zurechtkommen. Gefahren und Tücken können jedoch den Schulbeginn überschatten. Wie sich Eltern und Autofahrer wappnen können, zeigt jetzt die Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen auf.

„Im letzten Jahr erlitten 1.130 Schüler im Lande Bremen Unfälle auf dem Weg zur Schule“, weiß Lothar Jackwerth, Geschäftsführer der Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen. Viele dieser Unfälle könnten vermieden werden, wenn Kinder bereits in jungen Jahren ein Gefahrenbewusstsein entwickelten. Vor allem Eltern seien hier gefordert. „Wenn Kinder mehr mit dem Fahrrad unterwegs wären als mit ihren Eltern im Auto, hätten sie mehr Übungsmöglichkeiten“, so der Sicherheitsexperte. Erfahrungsgemäß seien sie dann eher in der Lage, Gefahrensituationen richtig einzuschätzen und entsprechend darauf zu reagieren.

Gefahren erkennen und vorbeugen

Kinder im Einschulungsalter sind oft im Straßenverkehr überfordert: Wenn plötzlich die Ampel ausfällt oder kein Zebrastreifen in der Nähe ist, wissen sie sich nicht zu helfen. Jackwerth: „Hier liegt die Verantwortung klar bei den Eltern, ihr Kind auf das Schulleben vorzubereiten. Dazu gehört beispielsweise auch ein sogenanntes Schulwegtraining.“ Der Nachwuchs müsse lernen, selbstständig den Weg zur Schule zu finden. Anfangs sollten Eltern das Kind begleiten, ihm jedoch zunehmend die Führung überlassen. „Viele Schulen bieten deshalb Schulwegpläne an, in welchen Gefahrenzonen markiert sind, ebenso wie die sichersten Wege zur Schule“, so der Geschäftsführer. Ein neues Modell sei auch der „Schülerexpress“ in Borgfeld: Kinder treffen sich hier an elf Schülerhaltestellen, um gemeinsam zur Schule zu gehen. Das Besondere: Für begleitende Eltern gibt es eine sogenannte Elternhaltestelle. „Diese befindet sich ungefähr 200 Meter vor der Grundschule“, erklärt Jackwerth. Ab hier sollten die Eltern die Kinder alleine weitergehen lassen.

Fahrrad nicht für jede Strecke geeignet

Fahrradpläne seien sinnvoll, jedoch müssten Kinder auf dem Land lange Strecken zur Schule zurücklegen und auf Bus oder Fahrrad ausweichen. Dass der Bus für Schulanfänger in der Regel die bessere Lösung sei, erklärt Lothar Jackwerth: „Bis zur 5. Klasse sollten Kinder nicht überfordert werden, indem sie mit dem Fahrrad zur Schule geschickt werden. Auch wenn sie sich selber fähig einschätzen, ist der Bus meist die bessere Variante.“ Für kürzere Strecken könne aber das Fahrrad benutzt werden. Allerdings nur dann, wenn vorher sichergestellt sei, dass das Kind keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstelle. Reflektierende Kleidung und Fahrradhelme seien dabei absolute Pflicht. Jackwerth:„ Helme können zwar Unfälle nicht verhindern, aber die Folgen zumindest mindern.“

Erwachsene sollten Vorbilder sein

Für die Sicherheit der Schüler sind jedoch nicht nur die Eltern verantwortlich, sondern ebenso die Autofahrer: Indem sie zu Schulbeginn Geschwindigkeit drosselten und Tempolimits einhielten, könnten sie zum Schutz beitragen.

Häufige Gefahrenquellen seien insbesondere Bushaltestellen oder Schulen an Hauptverkehrsstraßen ohne Tempolimits. Hier müssten sich Autofahrer besonders vorsichtig herantasten, um die Situation angemessen zu beobachten und rechtzeitig reagieren zu können. „Plakate und Banner weisen zudem auf den Schulbeginn hin, so dass sich Fahrer auf die vermehrte Kinderschaar im Straßenverkehr einstellen können“, erklärt Jackwerth abschließend.



Über die Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen:

Die Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen ist Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung im kommunalen und staatlichen Bereich des Landes Bremen. Versichert sind alle Schulkinder, Arbeiter und Angestellte sowie Haushaltshilfen, Hilfeleistende, Pflegepersonen und ehrenamtlich Tätige. Die Aufgabe der Unfallkasse Bremen besteht primär darin, Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren vorzubeugen, die Gesundheit nach einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit mit allen geeigneten Mitteln wiederherzustellen sowie die Versicherten oder ihre Hinterbliebenen durch Geldleistungen zu entschädigen. unfallkasse.bremen.de

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