„Wir haben zwei Jahre intensiv geforscht und getüftelt bis wir das heutige Resultat in den Händen halten konnten“, sagt Mitgründer Roland Wolf. Frei nach dem Motto „Probieren geht über studieren“ forschten die Tiroler in ihren eigenen vier Wänden nach den perfekten Produktionsmethoden. So wurden die ersten Brillenfassungen mit einer umgebauten Melkmaschine in Form gepresst, mittlerweile verwenden die Jungdesigner dafür selbst entwickelte Spezialmaschinen. Auch das Material Holz war für ROLF kein Hindernis, sondern der ideale Ausgangspunkt, um neuartige Techniken zu entwickeln, die sich mit den hohen Ansprüchen an Verarbeitung und Design verbinden lassen. „Wo andere aufhören, fangen wir erst an“, erklärt Roland Wolf den Reiz an seiner innovativen Arbeit.
Auch das auf Holzbrillen optimierte Verglasungssystem bringt die meisten Optiker zum Staunen. Mit Hilfe eines speziellen, durch Bohrlöcher geführten Fadens wird das Glas in der Fassung befestigt. So kann ein Schnitt durch die Fassung und daraus resultierende Unruhe in Material und Design vermieden werden, gerade aus ästhetischer Sicht ein wichtiger Punkt für ROLF. Zusätzlich bietet eine geschlossene Fassung mehr Stabilität. Den gesamten Ablauf der Brillenherstellung bestimmen die Entwickler aus Tirol selbst und mit viel Hingabe. Fast ohne Zulieferer entsteht aus jeder Brillenfassung in Handarbeit ein Unikat.
„Alle Produkte, die im red dot design award ausgezeichnet wurden, mussten eine international besetzte Expertenjury überzeugen. Diese Produkte heben sich durch ihre hervorragende Gestaltung und innovative Ansätze von der breiten Masse ab und konnten ihre Qualität so in einem der härtesten Designwettbewerbe der Welt unter Beweis stellen“, so Designexperte Professor Dr. Peter Zec, Initiator des red dot design award. Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr Designer und Unternehmen aus 57 Nationen mit 4.252 Produkten am red dot award: product design.
Zur Firma ROLF: Die Firma ROLF wurde 2008 von Roland Wolf und Marija Iljazovic im Keller des Wohnhauses von Familie Wolf gegründet. Beide haben über mehrere Jahre Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Optikbranche gesammelt. Christian Wolf und Martin Iljazovic, die Geschwister der beiden Gründer, wurden kurze Zeit später in das Team geholt, damit die hohen qualitativen Vorstellungen der beiden Firmengründer auch in die Realität umgesetzt werden konnten. Bei der Firma ROLF werden nicht nur die Brillen designt – vom Sample-Koffer bis zum Messestand legen die Jungunternehmer selbst Hand bei der Gestaltung und Herstellung an. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie dabei vom Architekten Bernhard Wolf. Der Betriebsstandort ist die Tiroler Gemeinde Lechaschau, wo die Brillen versandfertig hergestellt werden. ROLF-Holzbrillen sind weltweit bei ausgewählten Fachoptikern erhältlich.
Die Gewinnerausstellung im red dot design museum
Gemeinsam mit den anderen preisgekrönten Produkten wird "ROLF spectacles" die Brillenfassung "OLYMPIA"aus Holz vom 6. Juli bis zum 1. August 2010 in der Ausstellung „Design on stage – winners red dot award: product design 2010“ im red dot design museum auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen ausstellen. Anschließend wird es für mindestens ein Jahr in der ständigen Ausstellung des red dot design museum präsentiert. Das red dot design museum beherbergt mit rund 1.500 Produkten auf über 4.000 Quadratmetern die größte ständige Ausstellung zeitgenössischen Designs weltweit.
Der red dot design award
Der red dot design award, dessen Ursprünge bis 1955 zurückreichen, ist heute der größte und renommierteste Designwettbewerb der Welt. Er unterteilt sich in die drei Disziplinen „red dot award: product design“, „red dot award: communication design“ sowie „red dot award: design concept“. Insgesamt verzeichnete der Wettbewerb im Jahr 2009 rund 12.000 Anmeldungen aus mehr als 60 Ländern.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website „www.red-dot.de/presse“ und www.rolf-spectacles.com/infodata".
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