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Renditevergleich von Kapitalanlagen / Mogelpackung „Garantiezins“ bei Kapitallebensversicherungen


Die erwartete reale effektive Garantieverzinsung auf den Eigenbeitrag ist negativ und liegt im Durchschnitt bei -1,01% Rendite p.a. über 30 Jahre.


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Banken / Finanzen vom 24.08.10 - 17:26 Uhr:

 

 

Alternative Produkte für die Vermögensanlage und Altersvorsorge sind gefragt und bringen mehr Vorteile durch höhere Renditen und Flexibilität. Als Basis der Vermögensanlage ist ein breit gestreutes Investmentfonds Depot zu empfehlen, das auf verschiedene Anlageklassen wie Renten, Aktien und Immobilien setzt. Wer daneben Wert auf Garantien für das eingezahlte Kapital und die spätere Rente setzt, für den kommen Garantiefonds oder „Variable Annuity“ Garantieprodukte, wie beispielsweise die Garantie Investment Rente von Canada Life in Frage.


Wie die Zeitung „Die Welt“ am 12.08.2010 berichtete, soll der sog. „Garantiezins“ für klassische Kapitallebensversicherungen von derzeit 2,25% auf demnächst 2,15% reduziert werden.

Grund sei das andauernd niedrige Zinsniveau an den Rentenmärkten:
„Die Umlaufrendite öffentlicher Anleihen, nach denen sich der Garantiezins richtet, ist in den vergangenen Wochen unter den Garantiezins von 2,25% gefallen… Der Renditerutsch bei Deutschlands wichtigstem Altersvorsorgeprodukt hat tiefgreifende Auswirkungen für die Lebensplanung. Wer 2001 30 Jahre lang Monat für Monat 100 Euro eingezahlt hatte, konnte nach Ablauf seiner Police knapp 105.000 Euro einstreichen. Das war neben dem eingezahlten Betrag von 36.000 ein Zinsgewinn von 68.600 Euro. Im Jahre 2010 ist der Zinsgewinn auf 50.600 zusammengeschmolzen. Und da sind noch die fetten Neunzigerjahre dabei. Wer heute einen Vertrag abschließt, dürfte später nur noch mit Zinsmagerkost abgespeist werden.“, schreibt „Die Welt“ dazu.

„Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.“, so Dipl.-Kfm. Raimund Tittes, Vorstand der InveXtra AG, dem unabhängigen Investment- und Versicherungsberater aus Köln. Die InveXtra AG berät Kunden unabhängig und objektiv, dazu hat sie sich als IHK lizenzierter Makler nach §34d und §34c GewO verpflichtet.

„Der andere Teil der Wahrheit ist, dass der sog. „Garantiezins“ nicht mit der effektiven Garantieverzinsung einer deutschen Kapitallebensversicherung übereinstimmt, die aufgrund der hohen Kostenstruktur von Lebensversicherungen, je nach Laufzeit des Vertrages, zwischen Minus 0,7% p.a. bei 12 Jahren Laufzeit und Plus 1,09% Verzinsung bei 30 Jahren Laufzeit, deutlich niedriger liegt. Der Grund sind horrende Kostenquoten von bis zu 17% der Beitragssumme der Versicherten, die bei vielen klassischen Lebensversicherungen anzutreffen sind“, so Tittes weiter.

Bei einer monatlichen Sparplananlage von brutto 100 Euro bleiben nach 17% Kosten erst einmal nur noch ca. 83 Euro für die eigentliche Kapitalanlage übrig. Bei einem Garantiezins von 2,25% dauert es mehr als siebzehn Jahre bis das bis dahin selbst eingezahlte Kapital wieder erwirtschaftet wird. Bei gezillmerten Tarifen sieht es noch schlimmer aus, bei denen in den ersten drei Jahren meistens der gesamte Sparbeitrag für die Deckung der Abschlusskosten verbraucht wird und kein Cent investiert wird. Von einer garantierten Verzinsung von 2,25% für den selbst eingezahlten Geldbetrag kann deswegen überhaupt keine Rede sein. Die Anleger werden durch die Angabe der sog. Garantieverzinsung von 2,25% und die Intransparenz der tatsächlichen Kostenhöhe des Vertrages in die Irre geführt und in Unkenntnis gelassen, was die tatsächliche effektive Verzinsung der Anlage angeht.

Denn die garantierte Verzinsung nach siebzehn Jahren beträgt eigentlich 0%, davor ist sie sogar negativ. Wer früher kündigt, macht ein Minusgeschäft aufgrund kostenbedingter niedriger Rückkaufwerte. Nach 30 Jahren hat der Kunde 36.000 Euro selbst eingezahlt und es stehen ihm augrund des Garantiezinses 42.538 Euro zur Verfügung. Ein Zinsgewinn von mageren 6.538 Euro nach 30 Jahren Laufzeit, was einer effektiven Verzinsung von 1,09% pro Jahr entspricht. Rechnet man eine zu erwartende durchschnittliche Inflation von 2,1% pro Jahr dazu, so ist diese Art einer Geldanlage auch nach 30 Jahren ein reales Minusgeschäft mit –1,01% Rendite p.a.


In den Genuss der oft zitierten Überschussanteile kommen nur diejenigen, die den Vertrag von Anfang bis Ende unverändert durchsparen. Doch das machen nur die wenigsten. Selbst mit den Überschussanteilen nach jahrzehntelangem Sparzwang kommt man derzeit bei Kapitallebensversicherungen lediglich auf eine relativ überschaubare effektive Gesamtverzinsung von ca. 5,32% im Durchschnitt. Denn nach 30 Jahren Sparzeit bekommt der Kunde 86.600,- Euro, sofern ihm die 6,35% auf seinen Nettosparanteil von 83,- Euro monatlich gutgeschrieben werden, die es im Durchschnitt aktuell laut Map-Report in 2010 für abgelaufene Verträge gibt. Bezogen auf die über 30 Jahre selbst eingezahlten 36.000 Euro, entspricht das einer effektiven Gesamtverzinsung von ca. 5,32% p.a. Berücksichtigt man die durchschnittliche Inflation von 2,1% p.a. so bleibt eine effektive Realverzinsung von 3,22% p.a. übrig. Das gilt jedoch nur für die Verträge, die 1980 abgeschlossen wurden und 30 Jahre ununterbrochen bespart wurden, davon gibt es nur sehr wenige. Die meisten Versicherten, die 1980 einen Vertrag abgeschlossen haben, haben diesen inzwischen vorzeitig gekündigt, da sie aus finanziellen Gründen den Sparzwang nicht durchgehalten konnten, und dadurch die Überschussbeteiligung verloren. Nach Recherchen der Verbraucherzentrale Hamburg wird jede zweite Kapitallebensversicherung frühzeitig gekündigt. Wichtig ist ebenso zu wissen, dass diese Renditen in Zeiten erwirtschaftet wurden, als es beim Festgeld in Deutschland zur Finanzierung der Wiedervereinigung Zinsen bis zu 13% p.a. gab, wie 1990, und die Aktienkurse an den weltweiten Börsen Ende der neunziger Jahre explodiert sind. Diese Zinsen gingen teilweise jedoch auch mit hohen Inflationsraten von bis zu 5,1% p.a. im Jahre 1992 einher. Von solchen Zinsvoraussetzungen können die Versicherten nicht mehr ausgehen, die erst kürzlich in den letzten Jahren einen Vertrag abgeschlossen haben. Hier ist unter Berücksichtigung der Inflationsrate und der niedrigen Umlaufrendite von öffentlichen Anleihen eher von einem realen Minusgeschäft auszugehen. Die Zeitung „Die Welt“ schreibt dazu am 12.08.2010: „Wer heute einen Vertrag abschließt, dürfte später nur noch mit Zinsmagerkost abgespeist werden.


Welche Alternativen haben Anleger?
Hätte der Versicherte die vergangenen 30 Jahre anstatt in eine Kapitallebensversicherung jeweils 50% seines Vermögens in europäische Euro-Rentenfonds und 50% in internationale Aktienfonds ohne regulären Ausgabeaufschlag investiert, so hätte er jetzt ein Vermögen von 95.798 Euro, das sind 9.198 Euro mehr als bei der Kapitallebensversicherung, trotz dem viel zitierten Auf und Ab an der Börse. Das entspricht einer effektiven Verzinsung von 5,88% pro Jahr, bei vollständiger Flexibilität und ohne Sparzwang. Wichtig ist, dass man seine Fonds bei einem Fondsdiscounter wie der InveXtra AG aus Köln kauft, der einem die Fonds ohne die regulären Kosten eines Ausgabeaufschlags von bis zu 5,25% vermittelt, den diese Kostenersparnis bringt zusätzlich 5.444 Euro mehr Vermögen nach 30 Jahren. Auf der Internetseite invextra.de kann man auch zwischen zwei Vertragsvarianten wählen, mit laufender Anlageberatung inkl. Investmaxx Stop&Go Umschichtungsempfehlungen oder ohne.

Nochmals zum Vergleich: Die effektive Gesamtverzinsung von Kapitallebensversicherungen liegt im Durchschnitt bei ca. 5,32% p.a. für einen Vertrag, der vor 30 Jahre abgeschlossen und seither ununterbrochen bespart wurde.

Übrigens, dass Kapitallebensversicherungen sichere Geldanlagen seien und von den Börsenturbulenzen nicht betroffen seien, entspricht ebenfalls nicht der Realität, wie man an den gesunkenen Renditen und Rückkaufwerten der Lebensversicherungen derzeit ablesen kann. Wenn ein Versicherter bis zu 15 Jahre insgesamt im Minus mit seiner Geldanlage liegt, so sollte einen das kurzfristige Auf und Ab an der Börse mit Aktienfonds auch nicht mehr stören, bei dem in der Regel ein Einbruch nach 5 Jahren in Ausnahmefällen spätestens nach 10 Jahren überwunden ist.



In der Öffentlichkeit ist immer von der garantierten Verzinsung und den durchschnittlichen Renditen der Kapitallebensversicherungen die Rede. Die effektive Garantieverzinsung und effektive Gesamtverzinsung hingegen werden so gut wie nie genannt. Doch nur mit diesen Angaben lassen sich die Kapitallebensversicherungen mit anderen Finanzprodukten wie Investmentfonds, Festgeldanlagen und anderen vergleichen. Bei anderen Finanzprodukten ist die Angabe der effektiven Verzinsung gesetzlich vorgeschrieben, wie beispielsweise bei Kreditgeschäften. Es bleibt die Frage, warum nicht bei Kapitallebensversicherungen. Dadurch wird dem Normalbürger der Vergleich mit anderen Finanzprodukten bedeutend erschwert und er trifft dadurch falsche Entscheidungen, die seine Altersvorsorge betreffen, eine der wichtigsten Fragen im Leben eines Bundesbürgers.

Wer auch in Zukunft die zu erwartenden mageren Renditen der Kapitallebensversicherungen umgehen möchte, der muss sich schnell nach geeigneten Alternativen umsehen.

Als Basis der Vermögensanlage ist ein breit gestreutes Investmentfonds Depot zu empfehlen, das auf verschiedene Anlageklassen wie Renten, Aktien und Immobilien setzt. Wer daneben Wert auf Garantien für das eingezahlte Kapital und die spätere Rente setzt, für den kommen Garantiefonds oder „Variable Annuity“ Garantieprodukte, wie beispielsweise die Garantie Investment Rente von Canada Life in Frage. So kombiniert die Garantie Investment Rente von Canada Life die Investmentfondsanlage mit der garantierten Rente einer Rentenversicherung, ohne die Nachteile einer klassischen deutschen Lebensversicherung.

Im Gegensatz zu den klassischen Kapitallebensversicherungen bietet die Garantie Investment Rente neben einer besser rentierten Fondsanlage auch eine viel günstigere und transparentere Kostenstruktur. Es werden ähnlich einem Ausgabeaufschlag 5% Abschluss- und Vertriebskosten erhoben. Doch selbst die lassen sich vermeiden. Beim Fondsvermittler "InveXtra Fondsdiscount" ist die Garantie Investment Rente mit 100% Rabatt auf die Abschluss- und Vertriebskosten zu haben, so wie Discountkunden das bereits von der reinen Fondsanlage ohne Ausgabeaufschlag von dem Fondsdiscounter kennen. Dabei kann der Kunde wählen, ob er Wert auf eine garantierte Rentenzahlung legen möchte oder nicht. Verzichtet er darauf, so spart er zwischen 1% bis 1,5% Garantiekosten p.a. und vertraut alleine auf das gute Fondsmanagement von Fidelity. Die Fondsverwaltung wird von Fidelity Investments übernommen, diese Leistung wird je nach gewähltem Fondsportfolio mit 1,45% bis 1,55% p.a. vergütet.


Doch wichtig ist folgendes Detail. Trotz Fondsanlage an der Börse gilt folgende Rentengarantie: Die Rente kann niemals sinken, nur noch steigen oder gleich bleiben, selbst wenn es an den Aktienmärkten einmal wieder runter geht. Entwickeln sich die Börse und die Fonds hingegen sehr gut, so kann es zu Rentensteigerungen kommen, wie in diesem Jahr geschehen. Dabei kann nach einem Hoch an der Börse und anschließender Steigerung der monatlichen Garantierente, die Rente beim nächsten Crash nicht mehr sinken, sondern bleibt bis zum Lebensende garantiert.

Die Leistung der Fidelity Fondsanlage seit Auflage im Jahr 2009 kann sich sehen lassen. Während die Lebensversicherungen die Gesamtverzinsungen senken, erhöhte die Garantie Investment Rente von CanadaLife in diesem Jahr die monatlichen Renten um bis zu +22,5%. Wer in 2009 noch eine garantierte Mindestrente von 500 Euro pro Monat auf der Basis einer chancenorientieren Fondsanlage vereinbart hatte, erhält nun ab sofort 612 Euro pro Monat mit Aussicht auf weitere Rentensteigerungen bei positiver Entwicklung der Börsen. Das Gute: Diese einmal zugesagte neue Rentenhöhe kann nie wieder fallen, sondern nur noch steigen. Investmentfonds.de berichtete bereits darüber, mehr dazu unter folgendem Link …
investmentfonds.de/fondsnews_full.cfm?ID=15622


Doch worin unterscheidet sich eine Anlage in die Garantie Investment Rente von der freien Fondsanlage?

Mehr dazu unter ...
steuervorteile-sichern.de/Steuern_sparen_mit_der_Privatrente.c

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