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Neues Fachbuch: "BILDUNGSNOTSTAND UND ERZIEHUNGSNOTSTAND IN DEUTSCHLAND"
Neues Fachbuch für Lehrer, Eltern, Schüler, Bildungspolitiker. Eine Bestandsaufnahme: Kompetent, konstruktiv, offen.
NEWS-EINTRAG
vom 27.09.07 - 15:14 Uhr:
Disziplinlosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Gewaltbereitschaft, schlechte Erziehung seitens vieler Eltern, unmotivierte und teils pädagogisch unfähige LehrerInnen, ignorante Schulleitungen, unsinnige Schulgesetze usw. sind wesentliche Gründe dafür, dass das Bildungs- und Erziehungsniveau ein zusehends bedenkliches "Format" erreicht hat, unter dem nicht nur auszubildende Kinder und Jugendliche, sondern perspektivisch auch unsere Gesellschaft als ganzes zu leiden haben wird.
Bildungsnotstand und Erziehungsnotstand in Deutschland Eine Bestandsaufnahme
Kaum eine Woche geht ins Land, in der nicht über unser in weiten Teilen gestörtes Bildungssystem diskutiert wird, so dass die Zeit dafür überreif ist, nach möglichen Ursachen zu suchen sowie konstruktive Maßnahmen zu entscheidenden Verbesserungen, einzuleiten. Nicht selten chaotische Rahmenbedingungen in vielen Schulklassen, überforderte Eltern, demotivierte LehrerInnen, teils aberwitzige Schulgesetze, die nicht selten notorische Störenfriede besser schützen, als SchülerInnen, die eine Schule noch als einen Ort konstruktiven Lernens erleben möchten, schlampige Hausaufgabenkontrollen, ignorante Schulleitungen, die auch gröbste Verfehlungen penetrant ausblenden u. v. m., das alles gehört bedenklicherweise zum Schulalltag, der nicht selten ebenso sachlich falsch, wie auch gebetsmühlenartig als naturgegeben beschrieben wird. Dass dem mitnichten so sein muss, zeigt sich, wenn man sich - so wie der Autor - als "Externer Dienstleister" in diesen nicht selten unübersehbaren Sumpf aus Inkompetenz und Ignoranz begibt. Dieses aufrüttelnde Buch zeigt auf, dass es keineswegs die oftmals zitierten "kostspieligen Investitionen sein müssen", die entscheidend zu signifikanten Verbesserungen schulischer Rahmenbedingungen beitragen, sondern vielmehr eine ebenso konsequente wie zielsichere (Rück)-besinnung auf solche Werte und Eigenschaften, wie z. B. Zuverlässigkeit, Engagement, Empathie, ehrliches Interesse, Hilfsbereitschaft, pädagogische Kompetenz (nicht nur auf dem Papier!), Durchsetzungskraft gegenüber erkennbar inakzeptablen Missständen, kommunikative Kompetenz u. e. m.
Eltern, die ihre Kinder vernachlässigen, indem sie schulische Lernprozesse nicht zeitnah und empathisch begleiten, oder Eltern, deren "Fürsorge" tendenziell mehr darin besteht, schon Grundschulkinder mit den neuesten Handys, Computerspielen, MP3-Playern usw. zu überschütten, anstatt sich konsequent um eine gute Bildung zu kümmern, sollten sich nicht darüber wundern, dass derart verzogene Kinder perspektivisch kaum günstige Voraussetzungen für ihren weiteren Lebensweg bekommen.
Lehrer, die nicht selten nur noch einen "Dienst nach Vorschrift" absolvieren, die unübersehbare Missstände nur deshalb bewusst übersehen, um nicht - zugegeben - mitunter destruktive Gespräche mit solchen Eltern führen zu "dürfen", die sich aufgrund teils irrwitziger Schulgesetze auch bei klar erkennbaren Verfehlungen der eigenen Kinder, im Recht sehen, tragen ganz sicher nicht dazu bei, dass sich ein gutes Lernklima entwickeln kann.
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