Erlangen – Für ihr Wissensmanagement-System „knowledgeGT“ hat die Cerebrix GmbH ein Patent erhalten. Die kontextbasierte Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen bietet einen praxisorientierten Ansatz im Umgang mit Informationen: kein zeitaufwändiges Suchen in komplexen Strukturen, keine mehrfach abgelegten Informationen, keine Versionsfehler mehr beim Aktualisieren von Dokumenten. Dadurch können Unternehmen ihre Datenmenge um mehr als 50 Prozent reduzieren und auf eine einheitliche Struktur, durchgängige Transparenz sowie erhebliche Zeiteinsparungen bauen.
Die Logik der Datenflüsse im Unternehmen wird abgebildet und alle Informationen in einen aussagekräftigen Kontext gesetzt. Das System passt seine Datenstruktur und die Anzeige von Wissen dem jeweiligen Nutzer und seinem Aufgabengebiet an.
Jeder Mitarbeiter beziehungsweise jede Abteilung erhält so entsprechend seines Aufgabenbereiches und seiner Funktion genau die Informationen, die er benötigt. So kann er Informationen schneller finden, auf sie zugreifen und effizienter austauschen. Zudem wird die Lösung hinsichtlich Abläufen, Bedürfnissen und Vokabular in Unternehmen spezifiziert, damit sie sich nahtlos in die vorhandenen Strukturen einbettet.
Warum Wissensmanagement immer wichtiger wird.
Heute sind rund 70 Prozent des Wissens in Unternehmen unstrukturiert erfasst und können daher nicht effizient oder gar nicht genutzt werden. Dadurch wird viel Zeit mit der Suche nach Informationen verbracht. Deshalb ist die Annahme von Experten durchaus realistisch, dass jeder Wissensarbeiter mindestens eine Stunde pro Woche mit der Suche nach Informationen verbringt. Das sind im Monat vier Stunden, bei 40 Mitarbeitern 160 Stunden beziehungsweise ein Arbeitsplatz. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung des Wissenstransfers in Unternehmen in Zeiten globaler und sich schnell wandelnder Märkte weiter zu. Darüber hinaus wechseln Mitarbeiter öfters als früher den Arbeitgeber, was ebenso zu Wissensverlusten führt, wie die Tatsache, dass heute knapp die Hälfte der Beschäftigen zwischen 55 und 64 Jahren alt sind und bald in Rente gehen werden.
Bei der Einführung eines systematischen Wissensmanagements stehen viele Unternehmen ganz am Anfang. Gefragt sind Wissensmanagement-Systeme, die gleichzeitig auch für die notwendigen strukturellen und kulturellen Rahmenbedingungen im Umgang mit Wissen sorgen – und dies so schnell wie möglich. Denn Experten gehen zudem davon aus, dass sich die Datenmenge alle zwei bis drei Jahre verdoppeln wird.
Die cerebrix GmbH entwickelt und implementiert maßgeschneiderte Wissens-management-Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Analyse, Beratung und Software sowie Implementierung und Coaching aus einer Hand bilden dabei ein Gesamtsystem für die Basis eines reibungslosen Wissenstransfers in Unternehmen. Im Gegensatz zu klassischen Mitbewerbern ist cerebrix im Januar 2008 aus dem Kommunikationsgeschäft des seit fast 20 Jahren bestehenden Schwesterunternehmens hl-studios GmbH erwachsen und blickt somit auf eine langjährige Erfahrung in der Unternehmenskommunikation zurück. Das Wissen darüber, wie Zusammenarbeit und Kommunikation in modernen Unternehmen funktionieren, kombiniert cerebrix mit IT-Kompetenz zur Wissensmanagement-Lösung „knowledgeGT“ – einem neuen Ansatz, mit Wissen in Form von Daten umzugehen. Cerebrix ist Partner der Internationalen Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie (INA) an der FU Berlin.