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Kunst / Kultur
Zwölf Meter lange und drei Meter hohe Stahlbleche für eine Welle
Ilvesheim macht die Welle mit einem Objekt von Kurt Fleckenstein: Geschenk der Heinrich Vetter Stiftung für die Gemeinde Ilvesheim
NEWS-EINTRAG
vom 12.10.07 - 16:37 Uhr:
Anlässlich Ihres 10 jährigen Jubiläums übergibt die Heinrich Vetter Stiftung eine Metallskulptur des Künstlers Fleckenstein an die Gemeinde Ilvesheim im Rhein Neckar Kreis.
Den Auftrag erhielt der deutsche Objektkünstler Kurt Fleckenstein, der in Mannheim und Wroclaw / Breslau (Polen) wohnt und arbeitet. Fleckenstein sollte beim Konzept der Skulptur Bezüge zu der Gemeinde Ilvesheim herstellen.
Die Objektgestaltung musste dabei individuell auf den Ort und auf die spezifische Situation des Umfeldes reagieren. Die Insellage von Ilvesheim mit dem umgebenden Neckar und dem Neckarkanal sind charakteristisch. Die historische Nähe zum Fluss war auch für die berufliche Tätigkeit der Ilvesheimer von Bedeutung. Fluss, Schifffahrt und die Bewirtschaftung der Ufer mit Kopfweiden sind insoweit besondere örtliche Elemente.
Fleckenstein griff die Welle als das bezeichnende Thema des Flusses auf. Wasser in Bewegung. Rhythmus und Veränderung. Zwei rostfarbene Stahlbleche mit einer Gesamtlänge von zwölf Metern in dynamisch geschwungener Form korrespondieren miteinander. Sie erwachsen gleichsam aus dem Boden um in der Parallelen Anordnung eine gemeinsame Richtung aufzuzeigen. Wellen, die den Schiffsbug umspülen und dessen Form aufnehmen. Für den Autofahrer ergibt sich mit jedem gefahrenen Meter ein neuer Blick, eine veränderte Situation. Das Objekt bietet Perspektiven und Durchblicke, die Dynamik einer Wellenbewegung. Fünf Kopfweiden im Rasen erinnern zusätzlich an das Flussufer mit den historischen Auenwiesen.
Weitere Informationen www.kurt-fleckenstein.com
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