Die Fonds für nachhaltige Wohnimmobilien von Grundbesitz 24 Emissionshaus implementieren die von Prof. von Weizsäcker angeregte Effizienzsteigerung in Höhe des "Faktors Fünf". Mit seinem Werk "Faktor Fünf - Die Formel für nachhaltiges Wachstum" stellte Ernst Ulrich von Weizsäcker in 2010 das Konzept eines zukunftsfähigen, umweltschonenden Wirtschaftens vor. Zielsetzung solle sein, pro KWh fünfmal so viel Wohlstand zu produzieren wie bislang. Weizsäcker zeigt, wie wir Rohmaterialien effektiver zum Einsatz bringen und mit der Nutzung neuartiger Techniken Wohlstand und die Qualität des Lebens steigern können. Sein Report an den Club of Rome ist eine Entgegnung auf die gegenwärtigen ökologischen Augabenstellungen. Auf der Fachtagung des Ikowo e.V. im April in der Freien und Hansestadt Hamburg wiederholte von Weizsäcker seine Thesen und redete mit Christoph Marloh von Grundbesitz 24 über die Aufgaben im Bereich der Bestandswohnungen und über die Renditefonds für Nachhaltige Zinshäuser von Grundbesitz 24.
"Der Faktor Fünf für die Verbesserung der Energieeffizienz im Wohnungsbestand ist möglich", sagte Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker. "Der Wert von Immobilien wird wackelig, wenn man die Chancen einer energieeffizienten Bauweise verschläft. Umgekehrt wird man seine Freude an der Wertentwicklung haben, wenn man eben diese Chancen wahrnimmt. Der Treiber ist wahrscheinlich der Weltmarktpreis für Öl, Gas oder Strom für Heizung, Kühlung und Geräte im Haus".
Die nachhaltigen Wohnimmobilien-Renditefonds führen energetische Sanierungen im Bereich der Bestandswohnungen durch. Mit Einsparungen von etwa 80% des Primärenergiebedarfs wird die Forderung von Weizsäckers nach einer Effizienzsteigerung um den "Faktor Fünf" umgesetzt.
"Wir freuen uns sehr über die Bestätigung durch führende Wissenschaftler. Energetische Modernisierungen im Bestand sind Instrumente des praktikablen Umweltschutzes, des Mieterschutzes und der Wertsteigerung für Kapitalanleger", sagt Christoph Marloh, CEO von Grundbesitz 24, dem Emittent von Fonds für nachhaltige Wohnimmobilien. Nähere Informationen zu Christoph Marloh sind abrufbar: http://www.christoph-marloh.de/index.htm.
Das Einsparpotential im derzeitigen Wohnungsbestand ist sehr ausgeprägt. Der Primärenergieverbrauch von Objekten der Baujahre 1960 bis 1978 liegt im Durchschnitt jenseits von 300 kWh pro Quadratmeter und Jahr und läßt sich durch Modernisierung wirtschaftlich um etwa 80% mindern. Etwa drei Viertel der Bestandswohnungen wurden vor dem Jahr 1990 errichtet.
"Die vorhersehbaren Energiepreiserhöhungen führen zu einem weiter zunehmenden Renditepotential von energetisch sanierten Bestandswohnimmobilien im Wettbewerb mit unsanierten Objekten. Auch Mieter haben Vorteile: Abrupte Preiserhöhungen wie in 2009 und 2010 lassen die Mieter von energetisch sanierten Wohneinheiten von jetzt an kalt", sagt Christoph Marloh, Geschäftsführer von Grundbesitz 24, dem Emittent von nachhaltigen Wohnimmobilien-Renditefonds. Nähere Informationen zu Christoph Marloh sind an diesem Ort abrufbar: http://www.gb24fonds.com/html/grundbesitz24/management.html.
Eine energetische Verbesserung der Gebäudehülle wird häufig durch weitere Isolierung der Außenwände mit Wärmedämmverbundsystemen, durch Isolierung der Dächer und obersten Geschossdecken wie auch mittels eine Dämmung der Kellerdecke umgesetzt. Im Zuge der Maßnahmen ist häufig das Auswechseln von Fenstern und Haustüren zu empfehlen. Durch Warmwasserbereitung mit Solarthermie-Anlagen sowie Rückgewinnung von Wärme aus Abluft können Heizungsanlagen weiterhin entlastet werden. Der reduzierte Bedarf an Heizungsleistung wird je nach Objekt durch zeitgerechte verkleinerte Brennwert-Systeme oder Fernwärme gedeckt.
Ernst Ulrich von Weizsäcker war Professor im Fachbereich Biologie an der Universität Essen, Präsident der Universität/GH Kassel, Direktor am Zentrum der Vereinten Nationen für Science and Technology in New York, USA, Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik in Bonn, Bundesrepublik Deutschland, und Vorsitzender des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. In den Jahren 1998 - 2005 war von Weizsäcker Mitglied des Bundestages für die SPD, in den Jahren 2006 bis 2008 lehrte er an der University of California, USA. Im Jahr 2008 wurde er mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet. Heute lebt von Weizsäcker in Emmendingen, Bundesrepublik Deutschland.
Zu den Nachhaltigen Wohnimmobilien Renditefonds:
Die Fonds investieren in Objekte in norddeutschen Ballungsräumen ab Herstellungsjahr 1960 und streben die energetisch nachhaltige Bewirtschaftung des zu erwerbenden Bestandes an. Wohnhäuser sind für mehr als 30 % des Primärenergiebedarfs verantwortlich. Durch energetische Sanierungen kann der Bedarf an Primärenergie je nach Herstellungsjahr um bis zu 80% reduziert werden. Für die Bestandsobjekte des ersten Renditefonds ist ein Verbrauch von Primärenergie von unter 100 kWh/m2a sowie eine Gesamteinsparung von 102 Mio. kWh beziehungsweise 10,2 Millionen Ltr. Heizöl vorgesehen. Mit der eingesparten Energie ließe sich Wärmedamm-Werkstoff für eine Kleinstadt von über 4.000 Einfamilienhäusern erzeugen. Der Renditefonds verbindet einen beachsichtigten Nachsteuer-Überschuß von 6,9Prozent p.a. mit dem erhöhten Schutz von Mietern vor weiter steigenden Energiepreisen. Die fortlaufenden Auszahlungen betragen im Durchschnitt 4,6 Prozent pro Jahr Sie beginnen bei 2,7 Prozent in 2011 und steigen auf 7 Prozent pro Jahr zum Schluss der Laufzeit. Am Schluss der Laufzeit erfolgt zusätzlich zu den fortlaufenden Auszahlungen und der Kapitalrückzahlung eine zusätzliche Auszahlung an die Geldgeber aus dem prognostizierten Verkaufsgewinn. Mittels frühzeitiger Absprache mit den Behörden werden eventuell gegebene soziale Belange von Wohnungsmietern berücksichtigt.
Zur Grundbesitz 24:
Die Grundbesitz 24 GmbH besitzt eine erfolgreiche Leistungsbilanz im Bereich des Erwerbes, der Finanzierung, der Objektentwicklung, der Bewirtschaftung und der Veräußerung von Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen. Unter der Direktion des Geschäftsführers Rudolf Marloh hat die Grundbesitz 24 GmbH von 2002 bis 2005 einen Wohnimmobilienbestand in Höhe von Euro 6,8 Mio. erworben, mit einer Gewinnmarge in Höhe von 7% bewirtschaftet und mit einem Vorsteuergewinn in Höhe von 26Prozent vermarktet (IRR der GmbH=8% vor Steuern). Vorher hatte Herr Marloh als alleiniger Geschäftsführer der Telos Haus und Grund Hamburg GmbH von 1997 bis 2000 einen Wohnimmobilienbestand von Euro 37,8 Mio. erworben, mit einer Gewinnmarge von 9 % verwaltet und mit einem Vorsteuergewinn von 20 Prozent veräußert (IRR der GmbH = 11% vor Steuern).