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Hilfe im Notfall: Ein Ordner gibt Lehrern Ratschläge, was zu tun ist


An Berliner Schulen wurden 3500 „Notfallordner“ verteilt – für das richtige Verhalten bei Amokläufern und Geiselnehmern sowie in anderen Krisensituationen


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Beruf / Bildung vom 25.05.11 - 13:10 Uhr:

 

 

Der Amoklauf eines ehemaligen Schülers am Gutenberg-Gymnasium von Erfurt ist ebenso in schrecklicher Erinnerung wie ähnliche Vorfälle an der Geschwister-Scholl-Realschule in Emsdetten oder der Albertville-Realschule in Winnenden. Um derartigen Gewalttaten vorzubeugen oder in Gefahrensituationen die richtigen Entscheidungen zu treffen, gibt es jetzt neue Notfallpläne für Schulen.


Die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat jetzt zusammen mit der Unfallkasse Berlin an die Schulen der Stadt, an Polizei und weitere Institutionen 3500 sogenannte „Notfallordner“ ausgeliefert. Darin werden von „Amoktat“ über „Geiselnahme“und „Waffengebrauch“ bis zu „Handel mit Suchtmitteln“, „Mobbing“ oder „Vandalismus“ 25 Situationen beschrieben und Empfehlungen gegeben, wie sich Lehrkräfte in diesen Situationen verhalten sollten.

Die Notfallpläne wurden von Fachleuten der Verwaltung und Polizei, von Psychologen und Präventionsexperten ausgearbeitet. Die Berliner Kommunikationsagentur Schwintowski | Communications hat die Themen für den Notfallordner umgesetzt und deren Produktion organisiert. Er ist farblich und haptisch so gestaltet, dass er auch in unübersichtlichen Bücherregalen sofort auffällt.

Die Themen im „Notfallordner“ sind in drei Hauptbereiche untergliedert, die sogenannten „Gefährdungsgrade“ eins bis drei. Der rot markierte Bereich drei fasst die heikelsten Fälle zusammen, wie Brände, Geiselnahme oder „Tod“. Neben der Beschreibung werden vor allem Ratschläge für das Verhalten der Lehrer und Schüler gegeben. Auch wie den Opfern geholfen werden kann, wie die Betroffenen betreut werden sollten und der Vorfall aufgearbeitet werden kann, wird erläutert.

Nach diesem Muster sind auch die beiden anderen „Gefährdungsgrade“ aufbereitet. Hier werden Fälle ohne akute Gefährdung geschildert, etwa "Gewaltdarstellung auf Datenträgern", "Nötigung" oder "Vandalismus", und auch Fälle, bei denen nicht immer unmittelbar Rettungskräfte wie Polizei oder Feuerwehr hinzugezogen werden müssen, wie z.B. "Beleidigung" oder "Suchtmittelkonsum".

Im Anhang des „Notfallordners“ werden begleitende Sachthemen behandelt, wie „Opferentschädigung“, „Kinderschutz“, auch bei häuslicher Gewalt, oder der Umgang mit Trauerprozessen und den Medien, aber auch Themen wie "Tatausgleich/Wiedergutmachung" und "Umgang mit dem Täter". Formulierungshilfen für Mitteilungen an Schüler, Eltern und das Lehrerkollegium, ein umfangreiches Kontaktverzeichnis mit den Adressen von Hilfsorganisationen sowie relevante Gesetzestexte ergänzen den „Notfallordner“.

Bei Fachleuten gilt der neue „Notfallordner“ für Berliner Schulen schon jetzt als wegweisendes Informations- und Hilfsmittel, das auch für Schulen in anderen Bundesländern adaptiert werden könnte.

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