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Sport / Wettkampf
Deutschland holt beim Handball QS-Supercup am 28.10.2007 in Dortmund gegen Russland den 3. Platz!
Zum 15. Mal kam die Handball-Weltelite zum Supercup nach Deutschland. Zur 2007er Auflage trafen sich sechs Top-Nationen in Halle/Westfalen und in Dortmund.
NEWS-EINTRAG
vom 28.10.07 - 22:29 Uhr:
Mit 17 Spielern aus dem Weltmeisterkader geht das Deutsche Team in den QS - Supercup 2007
Gruppe A : Deutschland, Serbien und Russland
Gruppe B : Schweden, Tschechien und Polen
Das Team von Bundestrainer Heiner Brand setzte sich am Sonntag im Kleinen Finale unerwartet deutlich gegen den Olympia-Dritten Russland 36:27 (18:11) durch.
Damit gelang dem Gastgeber in der Dortmunder Westfalenhalle die Revanche für die Vorrundenniederlage gegen die Russen (35:38).
Deutschland schloss das Turnier mit zwei Siegen bei zwei Niederlagen ab. Im Halbfinale war die DHB-Auswahl am Samstag in einer Neuauflage des WM-Finals mit 28:32 an Polen gescheitert.
"Wir haben am Samstag vielleicht nicht den besten Handball gezeigt, aber jetzt hat die Revanche gegen die Russen geklappt. Wir konnten ein bisschen zaubern", meinte der überragende Florian Kehrmann zufrieden.
Auch Spielmacher Markus Baur konnte lachen: "Die Russen haben offensiv gedeckt. Wir waren aber flink auf den Beinen. Da konnten wir uns gut verkaufen. Wir sind wieder einen Schritt nach vorn gekommen. Darauf können wir aufbauen."
Die deutsche Mannschaft zeigte sich trotz der Personalprobleme (mit Christian Zeitz, Oleg Velyky, Lars Kaufmann und Pascal Hens fehlten vier Rückraum-Asse) einen Tag nach der Halbfinal-Pleite stark verbessert, besonders die Abwehr stand sehr gut.
Den Russen gelang es anders als im Vorrundenduell nur selten, ihren Kreisläufer Tschipurin in Position zu bringen.
Im Angriff wiederum wirkte das deutsche Team stark verbessert. Vor der Pause warf Rolf Hermann mit einem Doppelschlag eine komfortable 18:11-Führung heraus.
Nach der Pause wehrten sich die Russen gegen die drohende Niederlage. Jedoch vor allem Florian Kehrmann hatte aber was dagegen und wurde zum besten Spieler des Tages.
Im anschließenden Finale bezwang Polen Schweden knapp mit 27:26 (14:15).