Nizza Thobi & Band - ‚Ein Koffer spricht‘
Nizza Thobi (voc, git)
Peter Wegele (p)
Niki Kampa (v)
Nizza Thobi präsentiert europäische Melodien und israelisches Liedgut. Neben traditionellen jiddischen und modernen hebräischen Liedern sind auch vertonte Gedichte und Lieder der Opfer des Nationalsozialismus wie Ilse Weber, Petr Ginz, Selma Meerbaum-Einsinger, Jehuda Amichai und Iakovos Kambanellis enthalten.
Nizza Thobi wurde in Jerusalem nahe dem Ölberg als Tochter von sephardischen Juden geboren. Schon als Kind kam sie mit der deutsch-jüdischen Geschichte in Kontakt. Sie interessierte sich immer mehr für Deutschland und die Geschichte des Holocaust sowie für das Berlin der 1960er Jahre, welches wie ihre Geburtsstadt Jerusalem geteilt war. In den 1960er Jahren studierte sie klassische Gitarre in Jerusalem und tourte anschließend mit der israelischen Folkgruppe „Sabre Show“ durch die ganze Welt. Danach stellte sie sich beim Frankfurter Hair-Musical vor und bekam die Solo-Rolle „Frankmills“.1972 startete sie ihre Solokarriere. Ab Januar 2006 gestaltet und moderiert sie die jüdische Kultursendung jeden 4. Freitag im Monat um 20 Uhr im Radio LORA 92,4. Nizza Thobi lebt in München
„Ihre Fans reisen über hunderte von Kilometern an, um sie zu genießen. Dennoch verkörpert Nizza Thobi das, was man einen Geheimtipp nennt. Das mag auch daran liegen, dass die attraktive kleine Frau mit dem großen Charisma und der außergewöhnlichen Stimme vor allem auf Tiefgang und weniger auf Kommerz setzt“, Holger Gemmer, Kultur Szene.
„Ihr Auftritt ist bestimmt von einer Botschaft. Sie erreicht die Leute nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit ihrem Charisma. Dabei geht sie durchaus mit pädagogischen Mitteln vor, wie eine Lehrerin, aber eine, wie man sie den Schülern wünscht. Sie kommuniziert mit dem Publikum, stellt Fragen zum Judentum, lobt richtige Antworten. Sie erklärt ihre Lieder, gibt Erläuterungen, unterstützt von Dias auch mit persönlichen Erinnerungen", Die Rheinpfalz
„Unschätzbaren Anteil an einer so lebendigen Gedenkkultur hat auch der aus Gräfelfing stammende Pianist Peter Wegele, der sowohl mit innovativen Eigenkompositionen und meisterhaften Arrangements wie auch mit seiner differenziert-flexiblen Klavierbegleitung kongenial mit der jüdisch-deutschen Liedermacherin, Gitarristin und Radiojournalistin korrespondiert. Ebenso unersetzlich ist Niki Kampa, wie er auf seiner erst geschmeidig-lyrischen, dann plötzlich spritzig-perkussiven Geige mit der Chansonsängerin Zwiegespräche führt“, Thomas Schaffert, Merkur, 23.11.2010
www.nizza-thobi.com