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Ist das Edelmetall Gold eine ernstzunehmende Alternative für Anleger?


Es gilt als sichere Burg: Gold. Kann das älteste Zahlungsmittel der Welt mit anderen Investitionsmöglichkeiten mithalten?


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Banken / Finanzen vom 05.03.12 - 19:03 Uhr:

 

 

Der Anleger von heute hat inzwischen die Qual der Wahl bei seinen Investitionsmöglichkeiten. Es ist inzwischen möglich in sehr viele verschiedene Anlageklassen und Märkte zu investieren. Da stellt sich die Frage, ob eine Rückkehr zum Edelmetall eine gute Alternative ist.


Ein Goldinvestment scheint für viele Anleger in der heutigen Zeit immer interessanter.

Denn Gold gilt als sichere Anlage in Krisenzeiten. Da der Goldkurs zudem seit Jahren steigt, scheinen dort auch Renditechancen zu locken. Grund genug dieses Investment unter die Lupe zu nehmen.

Statistisch gesehen hat Gold die letzten 30 Jahre eine durchschnittliche Rendite von 1,8% pro Jahr erzielt. Also weniger, als die Inflation. Diese lage bei 2,66%. Zudem ist der Goldpreis in den letzten 5 Jahren um 300% gestiegen.

So weit, so gut. Man könnte also meinen, dass die Voraussetzungen für ein Goldinvestment gar nicht so schlecht sind. Allerdings lehrt die Vergangenheit, dass es in jeder Anlageklasse zu Überhitzungen kommen kann. Wenn man hier Gold unter die Lupe nimmt, könnte das in der aktuellen Situation durchaus der Fall sein. Kurzfristig orientierte Spekulanten könnten bei dem derzeitig hohen Goldpreis noch mit Gewinnen rechnen. Langfristanleger wohl eher weniger.

Die genaue Entwicklung kann natürlich niemand vorhersagen. Allerdings muss man stets berücksichtigen, dass Gold ein reines Wertaufbewahrungsinstrument ist. Es hat industriell keinen besonderen Nutzfaktor und erzielt als Anlage per se auch keinen Ertrag. Investiert man in ein Unternehmen (Aktie/Aktienfonds), so partizipiert man am Gewinn des Unternehmens in Form von Kurssteigerungen und Dividendenausschüttungen. Investiert man in Immobilien, hat man zusätzlich zum Wertgewinn (oder -verlust) einen Mietertrag. Natürlich nur, so lange die Immobilie vermietet ist. Edelmetalle haben hier definitiv einen Nachteil. Während bei Kursrückgängen ein Aktionär mit einer Dividende und bei Wertverlusten ein Immobilienbesitzer immer noch mit einer Miete rechnen kann, so hat der Goldbesitzer nur mit dem Kursrückgang zu kämpfen. Eine Ausnahme bilden hier Goldmünzen, die noch zusätzlich einen Sammlerwert haben.

Vergleicht man ein Goldinvestment mit einer Investition in den deutschen Aktienindex (DAX) und in Rentenpapiere (REX), so wäre die Performance bei diesen beiden 4-7 mal höher gewesen in den letzten 30 Jahren.

Fazit: Eine Beimischung von Gold in einem Vermögensmanagement mag durchaus Sinn ergeben. Allerdings muss man hier mit Kurseinbrüchen rechnen. Grundsätzlich ist und bleibt die Streuung auf verschiedene Anlageklassen die einzige Lösung zur Sicherung von Vermögen.

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