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Gesundheit / Medizin
Zu viele Heilpraktiker in Deutschland? Stimmt diese Behauptung?
Immer mehr Bundesbürger beginnen eine Ausbildung zum Heilpraktiker. Bekommen wir über kurz oder lang eine Flut von naturheilkundlich arbeitenden Therapeuten?
NEWS-EINTRAG
vom 04.01.08 - 01:57 Uhr:
Sicherlich haben Sie folgende Situation auch schon einmal erlebt. Sie unterhalten sich mit mehreren Freunden und Bekannten. Plötzlich stellen Sie fest, dass die halbe Gesprächsrunde vor kurzem eine Heilpraktikerausbildung begonnen hat. Nicht schlecht! Da liegt die Vermutung nahe, dass in Kürze jeder Therapeut seinen eigenen Patienten bekommt. Aber wie sehen die Zahlen denn wirklich aus?
Fakt ist, dass es in Deutschland mehr als 500 Heilpraktikerschulen gibt, an denen Heilpraktiker ausgebildet werden. Derzeit haben etwa 25.000 Personen die Erlaubnis, die Heilkunde ohne Bestallung auszuüben. Wenn man diese Zahl mit den 380.000 Ärzten und Zahnärzten vergleicht, dann kommt man auf einen Faktor von 15. Es gibt also 15 mal mehr "Schulmediziner" im gesamten Bundesgebiet. Von den 25.000 Heilpraktikern sind nur etwa 3.500 im Besitz einer Vollerwerbspraxis. In diesem Zusammenhang wäre noch erwähnenswert, dass 2/3 der sog. Heilpraktiker eigenlich Heilpraktikerinnen sind.
Nur die wenigsten Schüler schaffen es bis zu einer eigenen Naturheilpraxis. Die meisten scheitern schon an der amtsärztlichen Überprüfung. Die Durchfallquoten liegen je nach Prüfungsort bei 60 - 70%! Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg! Wertvolle Informationen rund um die Heilpraktikerausbildung und die Heilpraktikerprüfung finden Sie unter www.heilpraktikerausbildung.de oder www.heilpraktikerABC.de. Auf diesem Internetportal finden Sie viele Adressen von Heilpraktikerschulen und jede Menge Lernhilfen für die Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung.
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