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Deutscher Gewerkschaftsbund prangert Konzept der Riester Rente an


Laut des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) muss das Konzept der Riester Rente auf den Prüfstand. Ansonsten werden Millionen verschwendet.


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Banken / Finanzen vom 23.07.13 - 09:05 Uhr:

 

 

Die Riester Rente steht immer wieder in der Kritik aufgrund der Intransparenz der Verträge. Außerdem verursacht sie hohe Abschluss- und Verwaltungskosten. Jetzt meldet sich der DGB zu Wort.


Dreiviertel der Geringverdiener können sich die staatlich geförderte Riester Rente als private Altersvorsorge gar nicht leisten.
Hier prangert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) an, dass Steuer-Milliarden für die Riester Rente verschwendet werden. Doch der DGB kritisiert nicht nur, sondern schlägt auch eine Alternative vor.

Abkehr von der Riester Rente wird gefordert

Viele Zeitungen und Online-Medien berichteten in den letzten Tagen über die sinkenden Zahlen der Neuabschlüsse bei der Riester Rente. Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes, sagte der Berliner Zeitung am Mittwoch: „Die Riester-Rente muss grundsätzlich auf den Prüfstand“. Das Instrument Riester Rente helfe nicht gegen Altersarmut, da sich dreiviertel der Geringverdiener diese Altersvorsorge gar nicht leisten könne. „Es wäre deshalb besser, die Steuer-Milliarden, die bislang in den Versicherungen versickern, zielgenau gegen Altersarmut einzusetzen und zudem die betriebliche Alterssicherung stärker zu fördern“, so Buntenbach.

Forderung nach solidarischer Vorsorge innerhalb der Rentenkasse

Mithilfe höherer Rentenbeiträge sollte eine Demografiereserve aufgebaut werden, schlug Annelie Buntenbach vor. Solch eine solidarische Vorsorge innerhalb der Rentenkasse sei der privaten Altersvorsorge klar überlegen.

Riester Rente verfehlt ihr Ziel

Die Riester Rente wurde 2002 eingeführt mit dem Ziel die Abstriche bei der gesetzlichen Rentenversicherung auszugleichen. Dieses Ziel konnte nicht erreicht werden. Erstmalig im März 2013 gab es mit 15,65 Millionen Verträgen rund 27.000 Policen weniger als Ende 2012. Veröffentlicht wurden diese Zahlen auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Experten sehen sich in dem Rückgang der Verträge bestätigt, dass das Konzept der Riester Rente intransparent ist. Außerdem versucht der Abschluss einer Riester Rente hohe Kosten.

Zum 01.Juli.2013 hat die Bundesregierung mit dem Altersvorsorge Verbesserungsgesetz das Produktinformationsblatt für Riester Renten eingeführt. Hier soll dem Problem der Intransparenz entgegengewirkt werden. Das Produktinformationsblatt schafft für Verbraucher eine bessere Vergleichbarkeit der Produkte und legt die einzelnen Kosten transparenter dar. Gleichzeitigt steigt der Wettbewerbsdruck auf die Versicherer durch diese einheitliche Offenlegung.

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