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Gebäudeversicherung: Kritik am neuen Rating

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Gebäudeversicherung: Kritik am neuen Rating des Analysehauses


Vor einigen Wochen hat das renommierte Analysehaus Franke und Bornberg das neueste Rating für die Gebäudeversicherung veröffentlicht.


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Banken / Finanzen vom 17.05.16 - 14:21 Uhr:

 

 

Ein Testergebnis der Agentur ist in der Branche sehr anerkannt. Die Analysten arbeiten unabhängig, fundiert und kommen so zu sehr qualifizierten Testergebnissen. Doch jetzt gerät das neue Ergebnis ein wenig in die Kritik.


Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass man sich nicht allein an dem Rating orientieren soll. Worauf also sollte man bei der Wahl seiner Gebäudeversicherung also noch achten?

Die Frage nach der groben Fahrlässigkeit

Ganz wichtig ist zu verstehen, welche Faktoren im Test überhaupt betrachtet wurden. Durch die Gewichtung dieser Faktoren wird das Ergebnis vollständig verändert. Das heißt, wenn bestimmte Tarifmerkmale im Test nicht beachtet wurden oder wenn sie zu gering bewertet wurden, kann sich ein anderes Testergebnis ergeben. So wird das Kriterium der „Groben Fahrlässigkeit“ von vielen Wohngebäudeexperten als sehr maßgeblich erachtet. Im vorliegenden Test von Franke und Bornberg hatte nur eine Gesellschaft dafür sehr gute Tarifleistungen vorgesehen. Trotzdem wurde der Tarif insgesamt zwar mit der Note 1,5 und dem Prädikat FF+ bewertet, doch es gab noch andere Tarife, die mindestens als gleichwertig oder sogar als besser eingestuft wurden. Hätte man das Kriterium also anders gewichtet, wäre es auch zu einem anderen Resultat gekommen. Nach Ansicht von vielen Versicherungsexperten reicht es eben nicht aus, die Einrede der groben Fahrlässigkeit im Vertrag aufzunehmen, es ist vielmehr erforderlich, die Qualität genauer zu betrachten. So ist zum Beispiel die Höhe der Entschädigungsgrenze wichtig, sie wird aber im Test nicht berücksichtigt.

So wichtig sind die Obliegenheiten

Die Deckungserweiterung bei Obliegenheiten und bei Sicherheitsvorschriften ist ebenfalls von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Im Test hat eine Gesellschaft die Frage nach der Verletzung der Obliegenheiten und der Sicherheitsvorschriften gut gelöst. Die beiden führenden Gesellschaften konnten in der Untersuchung aber nicht überzeugen. Auch sollten so wichtige Faktoren wie die Obliegenheiten, die Sicherheitsvorschriften oder eben die grobe Fahrlässigkeit im Test nicht vernachlässigt werden, weil sie von vielen Fachleuten als zu bedeutend erachtet werden. Gerade die grobe Fahrlässigkeit wurde im Test aber nicht ausreichend bewertet, wie die Fachleute bemängeln. Noch schlimmer erscheint vielen Experten, dass die Obliegenheiten nicht ausreichend im Test betrachtet wurden, da sie nach Ansicht des Analysehauses für den einzelnen Versicherten zwar von Interesse sein können, da sie aber auch für das gesamte Kollektiv der Versicherten von Nachteil sein können. Deshalb wurden sie im Test nicht weiter bewertet.

Inhaltliche Bewertung kommt zu kurz

Viele Versicherungsexperten gehen bei dem neuen Rating davon aus, dass inhaltliche Gesichtspunkte nicht ausreichend beachtet werden. Man prüft also, ob es einen Verzicht der Einrede der groben Fahrlässigkeit gibt, doch der Punkt wird in seiner inhaltlichen Ausgestaltung nicht bewertet. Dabei müssen Versicherte gerade danach eine Entscheidung treffen, denn es ist zum Beispiel von Bedeutung, von die Einrede bis zur gesamten Versicherungssumme mitversichert ist oder ob es eine Summenbegrenzung gibt. Als Versicherter kann man sich vor einer falschen Wahl aufgrund eines einzelnen Ratings letztlich nur schützen, indem man weitere aktuelle Testergebnisse hinzuzieht und erst danach eine Entscheidung für einen Tarif trifft.

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