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Barriereiheit bei dem Betriebssystem Linux / Ubuntu – ein Unternenhmen aus Reutlingen informiert


Ein IT-Unternehmen aus dem Baden-Württembergischen Reutlingen untersuchte wie gut das kostenfreie Betriebssystem Ubuntu für Behinderte zu bedienen ist


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Computer / Internet vom 14.07.16 - 19:39 Uhr:

 

 

Der körperbehinderte Geschäftsinhaber Markus Lemcke hat in der letzten Woche das Betriebssystem Linux / Ubuntu auf Barrierefreiheit untersucht. Sein Unternehmen Marlem-Software hat sich auf Barrierefreiheit in der Informatik spezialisiert. Was Lemcke bei der Untersuchung des Betriebssystems Linux / Ubuntu in Sachen Barrierefreiheit herausgefunden hat, erfahren Sie in dieser Pressemitteilung.


Markus Lemcke ist von Geburt an körperbehindert. Im Jahr 2008 gründete er sein Unternehmen Marlem-Software. Da es seit dem Jahr 2002 ein Gleichstellungsgesetz für Behinderte gibt, in dem zumindest Träger des öffentlichen Rechts zur Barrierefreiheit von Webseiten und Programme verpflichtet wurden, spezialisierte er sich auf Barrierefreiheit in der Informatik. Da zu Beginn der Unternehmensgründung noch sehr wenig Aufträge zur Barrierefreien Informatik eingingen bei Lemcke, nahm er noch die Suchmaschinenoptimierung als Dienstleistung dazu.

Seit dem Jahr 2010 hält Lemcke Gastvorträge an Hochschulen und sogar an der Universität Tübingen zum Thema Barrierefreiheit in der Informatik. In seinen Vorträgen erklärt er die Grundlagen der Barrierefreiheit bei Webseiten, Programme und den Betriebssystemen Windows, Android und IOS.

Weil Lemcke sich vorgenommen hat alle großen Bereiche der Informatik auf Barrierefreiheit zu untersuchen hat er sich jetzt das Betriebssystem Ubuntu vorgenommen. Ubuntu ist ein Komplettpaket von aufeinander abgestimmter Linux-Software. Das tolle an Ubuntu ist, dass es kostenlos ist. Das kostenlose Office-Paket "LibreOffice" ist sofort nach der Installation von Ubuntu einsatzbereit. Der installierte Screenreader, der bei Ubuntu "Bildschirmleser" heißt, kann blinden und sehbehinderten Menschen LibreOffice vorlesen. Das bedeutet, das Betriebssystem Ubuntu hat ein Office-Paket vorinstalliert, welche von Haus aus barrierefrei ist.

Sämtliche Einstellungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung sind in den "Systemeinstellungen" und dort hinter dem Symbol "Zugangshilfen" zu finden. Da Ubuntu sehr viel Tastenkombinationen hat mit denen Dialoge aufgerufen werden können, kommt es blinden und sehbehinderten Menschen, die eh keine Computermaus bedienen können, sehr entgegen. Die Desktop-Oberfläche von Ubuntu ist komplett per Tastatur bedienbar.

Menschen mit einer Sehbehinderung können in den Zugangshilfen einen hohen Farbkontrast und großen Text einstellen. Der hohe Farbkontrast hilft auch Menschen mit einer Farbsehschwäche. Beide Einstellungsmöglichkeiten hat Lemcke getestet und war sehr zufrieden.

Ebenso in den Zugangshilfen gibt es eine Bildschirmtastatur. Diese Software hilft Menschen die aufgrund ihrer körperlichen Einschränkung keine Hardware-Tastatur nutzen können, Texte zu tippen. Heutzutage ist eine Bildschirmtastatur nicht nur was für Behinderte, weil auch Samartphones und Tablets mit Bildschirmtastaturen bedient werden. Die Bildschirmtastatur von Ubuntu sieht gut aus und Lemcke ist auch mit der Funktionsweise sehr zu frieden.

Ganze generell ist Lemcke mit der Barrierefreiheit bei dem Betriebssystem Ubuntu sehr zufrieden. Auf dem Blog des Unternehmens Marlem-Software kann die Barrierefreiheit des Betriebssystems Ubuntu in mehreren Blogartikeln nachgelesen werden.

Die Verantwortung und rechtliche Belangbarkeit dieses Artikels liegt ausschließlich beim unten genannten Redakteur!
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