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So unterschiedlich reagieren PKV und GKV

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Elterngeld: So unterschiedlich reagieren PKV und GKV im Vergleich


In der Elternzeit gelten für gesetzlich und privat Versicherte unterschiedliche Regeln zur Zahlung des Arbeitgeberzuschusses.


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Banken / Finanzen vom 29.09.16 - 11:46 Uhr:

 

 

Mitglieder der gesetzlichen Kassen sind während der Elternzeit ohne Beitrag versichert, als privat Versicherter muss man den Eigenanteil selbst zahlen. Diesen Unterschied sollten Versicherte unbedingt kennen, wenn die Entscheidung für oder gegen die Elternzeit ansteht.


Natürlich ist das Recht auf Elternzeit für viele Eltern ein wichtiger Anhaltspunkt dafür, nach der Geburt eines Kindes zu Hause zu bleiben und sich eine Auszeit von der beruflichen Tätigkeit zu nehmen. Um die finanziellen Einbußen durch das entfallende Einkommen teilweise aufzufangen, wurde vom Gesetzgeber das Elterngeld eingeführt. Die Elternzeit beträgt maximal drei Jahre, das Elterngeld wird zeitlich befristet bezahlt. Während der Elternzeit fließt kein Gehalt. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie es um den Zuschuss des Arbeitgebers in dieser Zeit bestellt ist.

GKV und PKV mit unterschiedlicher Regelung

Der wichtigste Unterschied für Krankenversicherte in der Elternzeit liegt darin, dass die gesetzliche Krankenversicherung in dieser Zeit mit allen Leistungen weitergeführt wird, dass aber kein Beitrag zu zahlen ist. Der Elternteil, der die Auszeit in Anspruch nimmt, ist also in dieser Phase beitragsfrei versichert. Bei privat Versicherten wird vom Arbeitgeber kein Zuschuss zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt. Sie müssen den gesamten Beitrag aus eigener Tasche zahlen und somit ihren eigenen Anteil und den Anteil des Arbeitgebers übernehmen. Als Anhaltspunkt gilt, dass sich die Kosten für den Versicherungsschutz dadurch verdoppeln. In der Regel ist das eine enorme finanzielle Belastung, über die sich die betroffenen Familien bewusst sein müssen. Der Staat gewährt einen Ausgleich für diese Belastung, er bringt bei der Berechnung des Elterngeldes keinen Pauschalbetrag für die Beiträge der Krankenversicherung in Abzug. Die Pauschale beträgt für Pflichtversicherte rund neun Prozent des bisherigen Einkommens. Im Ergebnis kommt für Privatversicherte ein etwas höheres Nettoeinkommen zum Ansatz. Damit fällt auch ihr Anspruch auf das Elterngeld höher aus.

Beitragsfreiheit für gesetzlich Versicherte

Die Befreiung von der Beitragszahlung in der GKV ist mit Einschränkungen versehen. Wer pflichtversichert ist, wird kostenfrei mitversichert, sofern Elterngeld gezahlt wird oder wenn sich der Versicherte in der Elternzeit befindet. Die Befreiung von der Beitragszahlung gilt für das Elterngeld, nicht aber für andere Einnahmen, die zum Beispiel aus einer Teilzeittätigkeit entstehen. Für dieses Entgelt sind weiterhin Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen. Ebenso müssen freiwillig gesetzlich Versicherte in der Phase des Elterngeldbezugs oder in der Elternzeit Beiträge zahlen. Ihre Mitgliedschaft besteht weiterhin, sie zahlen im Jahr den Mindestbeitrag von 141,38 Euro monatlich, wenn neben dem Elterngeld keine weiteren Bezüge vorliegen und wenn von der Kasse kein Zusatzbeitrag geltend gemacht wird.

Kein Wechsel in die kostenfreie GKV möglich

Hinzu kommt, dass privat Versicherte in Elternzeit keine Möglichkeit haben, in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. Somit kann auch die kostenfreie Familienversicherung der GKV in dieser Phase nicht in Anspruch genommen werden. Bei der Wahl der Versicherungsform für das Kind sind die Eltern nicht ganz frei. Sind beispielsweise beide Elternteile privat versichert, muss auch das Kind zwingend in der privaten Krankenversicherung angemeldet werden.

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