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Berufsrechtsschutz: So schützen sich Beamte und Arbeitnehmer

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Berufsrechtsschutz: So schützen sich Beamte und Arbeitnehmer


Für jeden Polizisten ist es eine schlimme Vorstellung: Bei der Ausübung seines Amts gerät er mit einem Autofahrer in Streit.


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Banken / Finanzen vom 10.10.16 - 15:53 Uhr:

 

 

Dieser Streit eskaliert, es kommt zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Wenige Tage später ist eine Strafanzeige wegen Körperverletzung in der Post. Es droht ein langwieriger und teurer Gerichtsprozess.


Am Ende steht nicht nur die Frage der Kostenübernahme im Raum. Im schlimmsten Fall muss der Beamte um seinen guten Ruf und damit um seinen Arbeitsplatz bangen. Solche Fälle sind in der Praxis nicht selten. Eine Privatrechtsschutzversicherung reicht in diesem Fall oft nicht aus, um die Kosten eines Gerichtsverfahrens abzudecken. Wer in einem Beruf tätig ist, in dem ähnlich konfliktträchtige Situationen drohen, sollte unbedingt überlegen, ob eine Berufsrechtsschutzversicherung angebracht ist.

Diese Leistungen erbringt der Rechtsschutz

Als Arbeitnehmer schließt man häufig eine Rechtsschutzversicherung für die Bereiche Privat-, Arbeits-, Verkehrs- und Mietrecht ab. Oft handelt es sich um Kompakttarife, bei denen alle vier Bausteine in einem günstigen Komplettpaket vereint sind. Für einen Arbeitnehmer reicht dieser Rechtsschutz meist aus, denn es sind private Streitigkeiten sowie Auseinandersetzungen mit dem Vermieter ebenso abgedeckt wie der gesamte Bereich Verkehrsrechtsschutz (rechtsschutzversicherungen-testsieger.de/verkehrsrechtsschutz-test/). Im Arbeitsrechtsschutz greift eine Absicherung bei einer drohenden Kündigung, einer Abmahnung, bei einem unklaren Zeugnis oder wenn die Gehaltszahlung aussteht. Damit sind für den Arbeitnehmer oder für den Beamten wichtige Leistungen im Bereich Berufsrechtsschutz sicher abgedeckt. Doch wenn es im Rahmen der Ausübung der Tätigkeit zu einem Gerichtsprozess kommt, weil sich ein Dritter angegriffen fühlt, ist der Beamte oft nicht abgesichert. Dieser Versicherungsschutz ist im Berufsrechtsschutz in der Regel nicht enthalten.

Kein Schutz über den Arbeitgeber

Der Beamte oder der Angestellte ist in solchen Situationen unter Umständen nur unzureichend über den Arbeitgeber abgesichert. Vielleicht hat der Arbeitgeber eine Betriebshaftpflicht abgeschlossen, die den Arbeitnehmer vor Schäden schützt, die bei der Ausübung der Berufstätigkeit entstehen. Doch die Betriebshaftpflicht ist nicht für jeden Betrieb sinnvoll, deshalb wird es in der Praxis so sein, dass für eine Polizeistelle keine Betriebshaftpflicht abgeschlossen ist. Der Beamte hat also einen sehr geringen Schutz, wenn jemand Schadensersatz oder Schmerzensgeld von ihm fordert, weil es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Vor diesem Hintergrund kann es sein, dass ein spezieller Berufsrechtsschutz sinnvoll ist.

Berufsrechtsschutz muss genau geprüft werden

Als Polizist oder als Arbeitnehmer in einem ähnlich gefährdeten Beruf sollte man sich gut überlegen, ob eine zusätzliche Berufsrechtsschutzversicherung erforderlich ist. Im Zweifel ist es besser, einen entsprechenden Schutz abzuschließen, um im Versicherungsfall ganz sicher zu sein. Die Kosten für den Versicherungsschutz kann der Arbeitnehmer aus eigener Tasche zahlen, sofern der Arbeitgeber nicht dafür aufkommen will. Wer seine Versicherungsprämie selbst zahlt, kann diese im Rahmen der Steuererklärung unter den Werbungskosten absetzen und minimiert so die Steuerzahlung. Letztlich ist es also besser, sich vernünftig selbst zu versichern, als auf einen rudimentären Schutz durch den Arbeitgeber zu vertrauen. In einer ähnlichen Situation befinden sich übrigens beispielsweise auch Lehrer, Architekten, Steuerberater oder Rechtsanwälte, die als Angestellte tätig sind.

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