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Erfinder Wolf-Georg Frohn im Gespräch mit Studenten

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Erfindungen erfahren viel Schubkraft durch die ISUS Stiftung


Evaluation in der Erfinderförderung wurde gestartet, positives Feedback von Erfindern auf Befragung durch die ISUS Stiftung


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Handwerk / Bau vom 24.11.17 - 14:51 Uhr:

 

 

Die ISUS Stiftung evaluiert derzeit ihre Arbeit auf dem Gebiet der Erfinderförderung und fragt bei geförderten Erfindern nach, wie sich Ihre Erfindung entwickelt hat. Heute haben wir Wolf-Georg Frohn befragt. Uns hat interessiert, welche Klippen und Herausforderungen sich Frohn hat stellen müssen bzw. immer noch stellen muss, seitdem er im Frühjahr 2015 als Finalist beim ISUS Preis für seinen Impedanzscanner i³ZET® ausgezeichnet wurde.


Wolf-Georg Frohn, ein gelernter Maschinenschlosser und Ingenieur der Regelungstechnik und der Informationsverarbeitung, ist der Erfinder des Impedanzscanners i³ZET®. Frohns Anliegen war und ist es, mit seinem i³ZET® ein leicht zu bedienendes Messgerät für den berufsbildenden Bereich (Aus- und Weiterbildung) und den Kabelservice im Elektro-Handwerk zur Verfügung zu stellen. Schon kleinste Fehler beim Konfektionieren und Verlegen von Koaxial- und Zweidraht-Leitungen können die Qualität von Datenübertragungen beeinträchtigen oder verhindern. Herkömmliche Impendenzscanner finden diese Fehlerquellen schnell und sicher. Aber die hohen Kosten und die Komplexität der Bedienung verhindern den Einsatz dieser Impedanzscanner für einen normalen Handwerksbetrieb. Der von Wolf-Georg Frohn entwickelte Impedanzscanner i³ZET® hingegen ist erschwinglich für Jedermann im Elektrohandwerk und lässt sich intuitiv – ohne spezifisches Fachwissen – bedienen. Frohn bewarb sich im Frühjahr 2014 mit einem Prototypen für den ISUS Preis und schaffte es bis in die Endrunde. Das zum Zeitpunkt der Bewerbung angemeldete Patent für seinen Impedanzscanner wurde 2015 erteilt.

Sie waren Finalist beim ISUS Preis und haben anschießend über die ISUS Stiftung einen Business Plan erhalten, der von Studenten der Universität der Bundeswehr mit Ihnen erarbeitet wurde. Welche Impulse haben Sie daraus für Ihre Erfindung gewonnen?
Wolf-Georg Frohn: Das Finale beim ISUS Preis zu erreichen, war für mich ein Meilenstein. Denn die Komplexität des Themas macht es nicht leicht, das vorhandene Potenzial meiner Erfindung zu erfassen. Ohne fördernde und fordernde Begleitung durch die ISUS Stiftung hätte ich mein Vorhaben sehr wahrscheinlich eingefroren. Das Patent wäre in den Tresor gewandert. So Der Business Plan der Uni der Bundeswehr war echte Teamarbeit und besitzt den Charme der Unabhängigkeit der Ersteller. Meine potenziellen Partner, mit denen ich in den vergangenen zwei Jahren Gespräche für eine Zusammenarbeit geführt habe, wussten den Wert eines unabhängig erstellten Business Plans zu schätzen.

Welche Perspektiven haben Sie jetzt? Wann wird Ihr Impedanzscanner für jeden Handwerker und in Berufsschulen verfügbar sein?
Wolf-Georg Frohn: Patent, geschützte Wortmarke i³ZET® und Business Plan waren drei belastbare Säulen bei meinen bisherigen Verhandlungen mit möglichen Partnern. Mein zusätzlich angebotenes didaktisches Konzept für den Einsatz des Impedanzscanners in der Aus- und Weiterbildung im Elektrohandwerk konnte auch überzeugen. Derzeit laufen Verhandlungen mit einem hoch innovativen Start Up Unternehmen in Verbindung mit einem potenziellen Existenzgründer einer Technischen Universität.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was wäre dieser?
Wolf-Georg Frohn: Gäbe es eine gute Fee und ich hätte einen Wunsch frei, würde ich mir eine glückliche Fügung bei der Suche nach einem Investor wünschen. Ein Investor, der den Mut hat, ein Start Up mit bereits preisgekrönter Innovation und eine kooperierende Existenzgründung einer Technischen Universität zu ermöglichen.

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