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Bücher / Literatur
Professor Eckbert Schulz-Schomburgk hat seine Autobiografie veröffentlicht
Von Leipzig nach Venezuela. Wie aus einem Patriziersohn ein Gebirgsjäger und Arbeiter und schließlich doch noch ein Professor wird.
NEWS-EINTRAG
vom 16.09.08 - 12:51 Uhr:
Eckbert Schulz-Schomburgk hat mit Witz und Weisheit seinen langen Lebensweg beschrieben. Die Hindernisse, die sich ihm in den Weg stellten, erforderten viel Mut. Und nicht immer war ihm das Glück hold ...
Wenn ältere Leipziger Bürger den Namen Schomburgk hören, denken sie vielleicht an den Afrikaforscher Hans Schomburgk oder den Anfang des 20. Jahrhunderts sehr erfolgreichen Fußball- und Tennisspieler Heinrich Schomburgk. Manche erinnern sich an den Druckereibesitzer Herbert Schulz-Schomburgk.
Eckbert Schulz-Schomburgk ist in Leipzig weniger bekannt, weil er (gegen seinen Willen) die Stadt früh verlassen musste. Als Gebirgsjäger überlebte er mit viel Glück den Krieg. In der Nachkriegszeit verdiente er sich als Melker und Holzarbeiter sein Brot, bevor er endlich ein Landwirtschaftsstudium beginnen und abschließen konnte. Als er nach Venezuela emigrierte, musste er wieder als Arbeiter anfangen. Doch allmählich arbeitete er sich hoch zu einem angesehenen Universitätsprofessor und Fachmann für Bodenkunde und Landwirtschaft.
Diesen Lebensweg beschreibt Eckbert Schulz-Schomburgk in seinem neuen Buch unter dem Titel „Von Leipzig nach Venezuela“. Mit viel Witz und Selbstironie erzählt er, wie er mit all den Hindernissen fertig wurde, die sich ihm privat und beruflich in den Weg stellten. Er will damit vor allem jungen Menschen zeigen, dass sie ihren Mut nicht sinken lassen dürfen, auch wenn nicht alles nach Plan läuft.