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Einhalt gebieten muss nicht mit Aggression verbunden sein


Neinsagen fällt vielen Entscheidern schwer: die NeinSager veranstalten jetzt Trainings mit Gastreferent Pater Anselm


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Beruf / Bildung vom 22.05.09 - 16:24 Uhr:

 

 

Starnberg, 19. Mai 2009 – Führungskräfte tun sich härter als man denkt beim Neinsagen. Das ist der Grund für übervolle Schreibtische, unzufriedene Mitarbeiter und unerreichte Rentabilitäts-Ziele. Darauf haben „die NeinSager“ aus München reagiert und bieten gemeinsam mit Gastreferent Pater Anselm Bilgri Mitte Juli ein Seminar an, in dem man das Neinsagen erlernen kann. Der ehemalige Benediktinermönch tritt seit Jahren dafür ein, Führungskräften stärker die ethische Kompetenz zum Führen von Menschen zu vermitteln.


Neinsagen wird von den meisten Menschen mit Aggression gleichgesetzt. Wie man jedoch gewaltfrei Nein sagt und mit einer schnellen Entscheidung allen Beteiligten weiterhilft, vermitteln die NeinSager in ihren Coachings und Seminaren (dieNeinSager.de) Der Ghostwriter und Rhetoriktrainer Richard Tigges ist einer der Gründer der Neinsager. In seinem Alltag nimmt der 41jährige Unternehmern insbesondere die Formulierung unangenehmer Briefe und Ansprachen ab: „Gerade in Krisenzeiten hadern unsere Kunden damit, Mitarbeitern oder Lieferanten schlechte Nachrichten zu überbringen.

Dabei ist die schnelle und konstruktive Formulierung eines Neins alle mal besser als unklare Jein-Situationen oder monatelange Schwebe-Zustände voller Ungewissheit.“ Neben dem geeigneten Neinsager-Vokabular haben Tigges und seine Kollegen Techniken gesammelt, mit denen Ablehnung jedem einfacher fällt. Die NeinSager haben gemeinsam mit Pater Anselm Bilgri ein zweitägiges Training für NeinSager konzipiert. Pater Anselm war als Benediktiner-Mönch im oberbayerischen Kloster Andechs Prior und Cellerar und damit Chef von knapp 200 Mitarbeitern des Klosters und seiner Betriebe.

In der Presse wurde der Mönch früher als „Manager in Black“ bezeichnet. Heute ist Anselm Bilgri als Buchautor und Gastredner zum Thema werteorientierte Unternehmensführung unterwegs. Wie Neinsagen und Nächstenliebe vereinbar sind, zitiert Anselm aus der Benediktinerregel: „Falls ein Bruder unvernünftig etwas fordert, kränke er ihn nicht durch Verachtung, sondern schlage ihm die unangemessene Bitte vernünftig und mit Demut ab.“ Auch das Alte Testament kenne die Kunst des Neinsagens: „Ein gutes Wort geht über die beste Gabe.“

Neun mal Nein – Goldene Regeln zum Neinsagen:

1. Konsequenz: Vergleichen Sie jede Anfrage mit ihren Zielen und Grundsätzen. Nur wer seinen Hafen kennt, weiß welcher Wind ihm günstig ist. Wer weiss was er will und wofür er im Leben steht, kann schneller zwischen Ja und Nein entscheiden.

2. Tabu-Wort „eigentlich“: „Eigentlich kann ich nichts für Sie tun...“ – mit dieser Formulierung erreichen Sie das Gegenteil. Sie signalisieren, dass man noch sehr wohl mit Ihnen verhandeln kann.

3. Wechselnde Argumente: Wer beim Neinsagen erfolgreich sein will, muss stringent bleiben. Konzentrieren Sie sich auf die zwei oder drei wichtigsten Argumente. Wer nach und nach immer weitere Gründe für ein Nein nachschiebt, schwächt seine Position.

4. Wahrheit: Unglaubwürdige Gründe einer Ablehnung werden schnell als Ausrede entlarvt. Bleiben Sie ehrlich! Die Wahrheit ist der beste Freund beim Neinsagen.

5. Emotionen: Wenn Sie verärgert oder persönlich betroffen sind, ist es besser, das Gespräch etwas zu verschieben. Sonst wird aus dem Neinsagen ein Streitgespräch. Grundsätzlich sollten Sie das Neinsagen jedoch so schnell wie möglich erledigen.

6. Tabu-Wort „aber“: Wer seinem Gegenüber Einhalt gebieten will, möchte ihm unbewusst zeigen, dass er anderer Meinung ist. Das strahlt Aggression aus. Ein kleiner Trick: Die Argumente des Anderen stehen lassen und seine eigenen mit dem Wort „gleichzeitig“ gegenüber stellen.

7. Tabu-Wort „müssen“: Ablehnung erfahren ist eine Sache, von dem Anderen dann auch noch zu hören, was man tun „muss“, schlägt dem Fass meistens den Boden aus. Sehr oft können Sie das Wort „müssen“ auch mit einem einfachen Wort ersetzen: „bitte“.

8. Ich-Botschaften statt Du-Botschaften: Beschreiben Sie stets, was Ihre Meinung, Ihre Gefühle, Ihre Erfahrung bei einem Thema sind und vermeiden Sie „Du-Botschaften“, weil diese schnell als Angriff verstanden werden. Ein „Du ärgerst mich“ ersetzen Sie also mit einem „Ich ärgere mich“ usw.

9. Auf den Anderen einstellen: Die charakterlichen Eigenschaften Ihres Gegenüber können Ihnen dabei helfen, die richtige Tonart zu treffen. Dazu hilft eine Einschätzung, ob es sich um einen Introvertierten oder Extrovertierten handelt und ob er eher emotional oder sachlich „gestrickt“ ist. Ein emotional-introvertierter Mensch muss z.B. besonders langsam auf eine veränderte Situation vorbereitet werden.

© die NeinSager – Veröffentlichung bitte mit Quellenangabe dieNeinSager.de

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