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Wirtschaft / Gewerbe
Welche Leistungen von Zahnzusatzversicherungen sind wichtig?
Leistungsspektrum von Zahnversicherungen ist sehr unterschiedlich und für den Verbraucher schwer bis gar nicht zu vergleichen
NEWS-EINTRAG
vom 12.09.09 - 18:57 Uhr:
Der Dschungel der Zahnzusatzversicherungen ist groß und für den Laien nur schwer zu durchschauen. Eine Versicherung abschließen, ohne zu vergleichen, kann teuer werden, gerade bei Zahnversicherungen sind die Leistungsunterschiede immens. Gerade hier macht es wenig Sinn, beim Versicherungsvertreter oder bei der Bank, weil man gerade da ist, eine Zahnversicherung zu machen, ohne vorher zu klären, welche Leitungen wichtig sind.
Gerade bei Zahnersatz drohen hohe Zuzahlungen. Aus diesem Grund ist die Zahnzusatzversicherung die meistabgeschlossene Krankenzusatzversicherung. Die gesetzliche Kasse zahlt nur noch die Regelleistung, d.h. die Lösung, die im medizinischen Sinne „ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig“ ist und davon 50 % der Kosten, bei Führung des Bonusheftes bis zu 60 %. Bei höherwertiger Versorgung kann es vorkommen, dass der Kassenanteil nur noch 10-20 % der Rechnung beträgt. Eigenbeiträge im vierstelligen Bereich sind dann keine Seltenheit. Um diese hohen Kosten abzusichern, gibt es private Zahnzusatzversicherungen. Da inzwischen fast jede Versicherungsgesellschaft einen oder sogar mehrere Zahntarife anbietet, wird ein Vergleich immer schwieriger. Deshalb ist es im Vorfeld notwendig, für sich selbst zu klären, welche Leistungen gewünscht sind.
Ein wichtiger Punkt ist, ob man regelmäßig zur Zahnprophylaxe geht. Wenn hier 50 – 200 € im Jahr bezahlt werden, also im Monat 4,16 € bis 16,67 €, relativiert sich der Preis einer Versicherung schnell, die diese Leistung übernimmt. Nur wenn diese Leistung selten bis nie genützt wird, macht es Sinn, auf diesen Punkt zu verzichten.
Nur wenige Versicherungen leisten auch bei Zahnbehandlung – hier werden Parodontosebehandlungen, Wurzelbehandlungen, Knirscherschienen, oft auch Kunststofffüllungen übernommen. Diese Leistungen werden von der Kasse oft nicht mehr oder nur zum Teil bezahlt. Zahnersatz ist der Hauptgrund für eine private Zahnzusatzversicherung. Hier gibt es die Möglichkeit, nur den Festzuschuss der Kasse zu verdoppeln – was nur sinnvoll ist, wenn kein Wert auf hochwertige Materialien und Implantate gelegt wird. Problematisch kann es hier sein, wenn sich die Leistungen der Kasse verändern, oder die Kasse in der Zukunft bei Zahnersatz nicht mehr zahlt – dann gibt es auch keinen Zuschuss von der privaten Zusatzversicherung mehr. Besser ist es also, wenn die private Versicherung einen bestimmten Prozentsatz der Rechnung übernimmt – und am besten keine Vorleistung der Kasse verlangt wird. Auch hier gibt es unterschiedliche Regellungen: ein bestimmter Prozentsatz der Rechnung inklusiv Kassenzuschuss oder ein Prozentsatz zuzüglich Kassenzuschuss (selten bis zu 100 % der Gesamtrechnung) ist möglich, nur ein genauer Blick in die Bedingungen kann dies klären.
Inlays, Implantate, Kunststofffüllungen sind nicht immer Bestandteil des Leistungsspektrums, auch hier muss genau geprüft werden, was bezahlt wird, ob es Begrenzungen an Zahl oder Summe gibt, ob auch wichtige Bestandteile mitversichert sind, wie z.B Knochenaufbau bei Implantaten. Wenn dies alles geklärt ist, sollte ein Punkt nicht vergessen werden: nach der allgemeinen Wartezeit von 8 Monaten beinhalten viele Versicherungen Summenbegrenzungen in den ersten Jahren. Das kann dazu führen, dass z.B bei einer der Versicherungen, die aus der Werbung bekannt ist, maximal 1000 € in den ersten 4 Jahren bezahlt werden – und 4 Jahre sind eine lange Zeit. Eine Möglichkeit des Vergleiches bietet heute das Internet z.B auf Portalen wie www.zahnzusatzversicherungen-direkt.de. Ein auf das Thema spezialisierter Makler kann ebenfalls schnell einen Überblick verschaffen
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