„Die Lehman-Pleite kostete bisher Zehntausende Deutsche hohe Summen, da sie Zertifikate der US-Investmentbank besaßen. Das Horrorszenario könnte sich wiederholen, die Zockerpapiere werden wieder gut verkauft. Die Ahnungslosigkeit ist erschreckend.“, berichtet der Spiegel am 11.09.2009.
Damit Ahnungslosen dieses nicht jedes Jahr passiert, hat der unabhängige Makler InveXtra den „Zertifikateopfer-Gedenktag“ ins Leben gerufen. „Die Invextra hatte bereits am 27.07.2007 öffentlich vor den Risiken von Zertifikaten gewarnt, also mehr als ein Jahr vor der Lehman Pleite. Dieses ist nachzulesen auf der Internetseite www.investmentfonds.de unter dem Artikel „Experten warnen Anleger vor Zertifikaten / Vergleich mit Fonds“. Trotzdem stürzten Zehntausende ins Unglück und kauften Zertifikate anstelle der staatlich regulierten Investmentfondsprodukte, weil sie diese Warnung nicht gelesen oder nicht ernst genommen hatten. Dieses soll sich nun mit dem „Zertifikateopfer-Gedenktag“ ändern, so dass auch mehr unabhängige Medien über die Risiken von Zertifikaten berichten und Anleger davon in Kenntnis gesetzt werden. Jedes Jahr soll nun am 15.09 an die Lehman Brothers Pleite erinnert und auf die Risiken von strukturierten Zertifikate-Produkten für Privatanleger hingewiesen werden. Auf der Internetseite www.zertifikateopfer-gedenktag.de können Interessierte weitere Informationen und aktuelle Artikel zum Thema Zertifikate und Zertifikate-Opfer abfragen.“, so Dipl.-Kfm. Raimund Tittes, Vorstand der InveXtra.
So berichtet der Spiegel am 11.09.2009 über folgenden Fall:
„Die Ahnungslosigkeit ist erschreckend. Sie glaubte "in etwas Deutsches zu investieren", erklärt eine 73-jährige Rentnerin. Weil die Beraterin immer Lehmann sagte, statt englisch Lehman. Das Gespräch dauerte zehn Minuten - und natürlich hatte die ehemalige Büroangestellte danach keine Ahnung, was Zertifikate sind. Doch sie vertraute "ihrer" Bank. "Ich war schon viele Jahre dort." So steckte sie 18.000 Euro in Produkte der US-Investmentbank. Große Teile ihrer gesamten Altersvorsorge. Dass das Geld einfach weg war, als Lehman Brothers unterging, kam wie ein Schlag ins Gesicht. Ähnlich erging es Tausenden von Bankkunden. Seit dem Kollaps der Bank am 15. September 2008 verging kein Tag ohne neue Horrormeldungen von Anlegern, die sich von ihren Banken betrogen und belogen fühlten. Und Anwälte sind überzeugt: Es ist nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten riesigen Skandal. "Ich wüsste keine Mechanismen, die den Eintritt solcher Szenarien künftig verhindern", sagt etwa Rechtsanwalt Matthias Schröder aus Frankfurt trocken….Für viele Anlegerschützer sind Zertifikate Teufelszeug. Viel zu komplex seien die Papiere, als dass sie einem Laien in einem normalen Beratungsgespräch erklärt und von diesem "dann auch noch überwacht werden könnten", empört sich Rechtsanwalt Björn Wieg von der Kanzlei Baum Reiter & Collegen. Die Zeitschrift "Finanztest" kam nach einem Zertifikate-Test zum Schluss: "Das versteht kein Mensch". "Wir haben uns die Zahlungsbedingungen angeschaut und sind der Meinung, dass viele dieser Produkte den meisten Privatkunden gar nicht verkauft werden dürften", heißt es in dem Bericht.“
FINANZtest empfiehlt deswegen Investmentfonds, ebenso wie der unabhängige Makler InveXtra als Betreiber der Internetseite www.investmentfonds.de, da diese viele Vorteile in punkto Sicherheit, Transparenz, Rendite und Kosten bieten. Anleger sollten deswegen die Unterschiede von Finanzprodukten wie Zertifikaten und Investmentfonds genau unter die Lupe nehmen.
Vergleich von Zertifikaten und Investmentfonds
1. Bonität
Bei Investmentfonds ist das eingesetzte Kapital als Sondervermögen auch bei Konkurs der Fondsgesellschaft sicher.
Für Zertifikate gilt dies nicht: Bei Insolvenz des Emittenten kann der Anleger
vollkommen leer ausgehen.
2. Sicherheit
Investmentfonds bieten den Anlegern Sicherheit. Neben einer staatlichen Überwachung
(BaFin) trägt auch die Depotbank eine Kontroll- und Überwachungsfunktion. Außerdem
werden die Halbjahres- und Jahresberichte der Fonds testiert.
Bei Zertifikaten werden lediglich die Verkaufsprospekte von der BaFin auf
Vollständigkeit untersucht.
3. Rücknahme
Ausgabe- und Rücknahmepreise von Investmentfonds sind objektiv und nachprüfbar.
Anleger können ihre Anteile jederzeit und unbegrenzt zum fairen Preis veräußern.
Anders bei Zertifikaten, obwohl diese meist an der Börse notiert sind. Hier
bestimmt in der Regel der Emittent allein über Geld- und Briefkurse.
4. Verdeckte Kosten
Verdeckte Kosten sind bei Investmentfonds kein Thema. Alle Erträge und Kosten sind
direkt beim Fonds ertragswirksam.
Bei Zertifikaten kann der Emittent Einnahmen erzielen, die für den Normalanleger
nicht als Kosten erkennbar sind.
5. Gebührentransparenz
Die Rechenschaftsberichte der Investmentfonds geben einen klaren Überblick über die Kostenstrukturen.
Zertifikate bieten dem Anleger keine Transparenz.
6. Verständlichkeit
Fondsanleger müssen keine ausgebildeten Finanzwissenschaftler sein, um Konstruktion, Anlageziele und -risiken zu verstehen.
Im Normalfall ist diese Verständlichkeit bei Zertifikaten oft nicht gegeben.
7.Vergleichbarkeit
Für Investmentfonds gibt es zahlreiche Wertentwicklungsvergleiche sowie Ratings und Rankings.
Zertifikate werden in der Regel so unterschiedlich konstruiert, dass Vergleiche nicht möglich sind.
Fazit:
Der Investmentfonds bietet dem Anleger also viele Vorteile. Der Anlagebedarf ist dafür entscheidend, ob Aktien-, Renten-, Geldmarkt-, Immobilien- oder Hedgefonds die richtige Lösung für den Anleger sind.
Mehr dazu unter http://www.investmentfonds.de
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