Ob Atemschutzmasken bzw. ein Mundschutz wirklich
gegen eine Ansteckung schützt, oder doch
nur eine psychologische Wirkung erfüllt,
ist immer noch nicht bewiesen. Fest steht, dass
der Träger weniger Bakterien an seine Umwelt
abgibt, so wie der OP – Arzt auch einen
Mundschutz trägt, um den Patienten durch
ausgeatmete Bakterien nicht zu gefährden.
Ein Mundschutz ist dann sinnvoll, wenn man
sich an einem Ort aufhält, an dem eine
Schweinegrippen Epidemie
ausgebrochen ist. Es ist also ratsam in den
Regionen Mexiko, den
USA und in Europa
in Spanien und England,
in denen mehrere Krankheitsfälle auftraten,
eine derartige Maske zu tragen. Speziell
an Sammelorten, wie beispielsweise der
U-Bahn, ist ein Mundschutz eine gute Vorsorgemaßnahme.
Beim Kauf einer Maske, sollte man jedoch wichtige
Richtlinien beachten, nicht jeder Schutz, den
man kaufen kann, bewahrt auch vor einer Ansteckung.
OP – Mundschutzmasken, sind kein 100%iger
Schutz vor den Influenza Viren, ebenso wenig
wie die Staubschutzmasken aus dem Baumarkt.
Gerade im Internet finden sich viele Anbieter,
die aus der Angst der Bürger ihren Profit
schlagen möchten und unbrauchbare Waren
anbieten. Auch von selbstgebastelten
Masken ist abzuraten. Masken sollten
dem europäischem Standart „EN
14683“ oder „EN
149“ entsprechen, und in der Apotheke
oder dem Fachhandel gekauft werden. Des Weiteren
ist darauf zu achten, dass Modelle mit Ohrschlaufen
einfacher anwendbar und zudem auch noch sicherer
sind, als Modelle zum Knoten. Grundsätzlich
gilt, dass ein Mundschutz niemals bei Säuglingen
oder Kleinkindern angewendet werden darf. Hat
man sich eine Packung der Mundschutzmasken gekauft,
muss man diese trocken lagern.
Schutzmaske richtig anlegen
Beim Tragen der Maske ist wichtig, dass sie
gut und möglichst eng sitzt. Das heißt
Nase und Mund müssen gut bedeckt sein.
Auch darf eine Maske nur einmal benutzt werden.
Bevor man sich den Schutz anlegt, müssen
die Hände gewaschen werden. Dann achtet
man darauf, dass auch wirklich die Innenseite
der Maske auf Nase, Mund und Kinn liegt. Der
biegsame Nasenbügel sitzt dabei oben. Schon
nach zwei bis drei Stunden lässt der Schutz
nach und die Schutzmaske mus ausgetauscht werden,
da die Filterfläche durchfeuchtet ist.
Beim Abnehmen der Maske sollte darauf geachtet
werden, dass man die innere und äußere
Filterfläche nicht berührt. Nachdem
man die Maske entsorgt hat, am Besten in einer
Plastiktüte, muss man sich wieder die Hände
waschen. Hinweis: Da die Schweinegrippe auch
über die Augenschleimhäute übetragen
werden kann, ist eine reine Atemschutzmaske
kein 100 %iger Schutz!
Weitere Vorsorgemaßnahmen:
Neben einer Schutzmaske, gibt es noch weitere
Möglichkeiten, eine Schweinegrippe Erkrankung
vorzubeugen. Das Medikament Tamiflu wird beispielsweise
Risikogruppen zur Vorbeugung verabreicht. Das
Mittel verhindert, dass sich die Viren im Körper
ausbreiten können.
Schweinegrippe
Impfung? Eine Impfung gegen den neuen Schweinegrippe–Erreger
gibt es derzeit noch nicht. Man kann sich lediglich
gegen den normalen Influenza – Virus spritzen
lassen. Natürlich gelten auch bei dieser
Erkrankung die Grundregeln. Das heißt,
dass einen ein gesundes und stabiles Immunsystem
von Natur aus schützt. Um das Immunsystem
zu stärken, muss auf eine ausgewogene,
ausreichende und gesunde Ernährung geachtet
werden. Und schließlich ist noch ein Rat
zu geben, den jedes Kind kennt: Händewaschen!