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Edelmetalle als Geldanlage

 

Gold, Silber, Platin - welches ist die beste Anlage?

 

Goldbarren

 

Gold

Platinbarren

Platin
Silberbarren
Silber

Bereits vor 5.000 Jahren wurden Edelmetalle aufgrund ihrer Eigenschaften als Geld bzw. Tauschmedium eingesetzt. So lassen sie sich bspw. in viele kleine Einheiten zerteilen, sind beständig und praktisch ewig haltbar. Bevor der Goldstandard 1971 durch die USA einseitig abgeschafft worden ist diente Gold auch als Deckung des umlaufenden Geldes. bis zu diesem Zeitpunkt konnte jeder Inhaber von US-Dollar diese bei jeder Bank in den USA in einem festen Umtauschverhältnis (35 USD pro Unze) in Gold umtauschen. Heute finden Edelmetalle überwiegend in der Industrie (Schmuck, Halbleiter, Solarzellen, etc.) Verwendung und in unsicheren Zeiten entdecken sie Anleger als Instrument zur Werterhaltung, sprich als Schutz gegen Inflation. Mit dem Beginn der drastischen Ausweitung der Geldmenge von Seiten der amerikanischen Notenbank FED im Jahr 2003 setzte ein wahrer Boom bei den Edelmetallen ein, da die Ausweitung der Geldmenge in der volkswirtschaftlichen Theorie zu einem Anstieg der Inflation führen muss.

 

Mit dem Ausbruch der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2008 nahm die Ausweitung der Geldmenge bei einem gleichzeitigen Absinken der Leitzinsen noch einmal dramatisch zu. Entsprechend rasant ging es mit den Preissteigerungen der Edelmetalle weiter. Allein der Preis für eine Feinunze Gold (31,1 g) stieg seit 2003 um mehr als 400 % auf historische Höchststände jenseits der Marke von 1.350 USD. Ähnlich sieht es mit der Entwicklung bei Silber aus. Mit Kurse von mehr als 23 USD je Unze notiert Silber so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Nach Meinung der meisten Experten auf diesem Gebiet wird es mit den Kursen für Edelmetalle auch in Zukunft weiter bergauf gehen, da die Parameter, die in der Vergangenheit für den Anstieg gesorgt haben, auch in Zukunft wohl weiter gegeben sein werden.

 

Möglichkeiten für private Anleger

 

Wer als Privatanleger an den positiven Zukunftsaussichten der Edelmetalle partizipieren möchte hat im Grunde genommen mehrere Möglichkeiten, um dies aktiv zu tun. Zum einen können Edelmetalle in physischer Form (Münzen und Barren) gekauft werden. Da hierbei jedoch eventuelle Schwierigkeiten bzw. Kosten bei der Lagerung entstehen können und physisches Edelmetall mit einem mehr oder weniger starken Spread (Differenz zwischen Ankauf- und Verkaufskurs) ge- und verkauft werden kann, bietet sich diese Form nur für Anleger an, die Edelmetalle zur echten Absicherung gegen Inflation oder wirtschaftliche Unsicherheiten besitzen wollen.

 

Wie effektiv Gold das Vermögen gegen Inflation schützen kann zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Wer im Römischen Reich vor gut 2.000 Jahren eine neue Toga plus Schuhe erwerben wollte, musste hierfür umgerechnet etwa eine Unze Gold auf den Tisch legen. In den 1920er Jahren kostete ein maßgeschneiderter Anzug plus Schuhe ebenfalls umgerechnet etwa eine Unze Gold. Wer sich heute einen maßgeschneiderten Anzug plus Schuhe zulegen möchte hat hierfür umgerechnet ebenfalls eine Unze Gold (etwa 1.000 Euro) zu berappen.

 

10 Gramm Goldbarren kaufen | Krügerrand-Münze kaufen


Wenn die Motivation genau auf diesen Hintergrund abzielt empfiehlt sich der Kauf von Gold- und Silbermünzen, da diese in wirtschaftlich schlechten Zeiten immer als Zahlungsmittel akzeptiert und gehandelt werden. Darüber hinaus schätzen es viele Anleger, wenn sie ihr Geld in etwas investieren das sie in den Händen halten können. Dies ist ein großer Vorteil von Edelmetallen in physischer Form gegenüber gewöhnlichen Wertpapieren. Im Fall von Aktien stehen dort zwar in der Regel auch physische Werte wie Geschäftsgebäude und Ähnliches hinter, aber diese sind für einen Privatanleger in der Regel nicht greifbar.


Privatanleger, die zwar ein physisches Investment eingehen, aber dennoch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen möchten, werden möglichst große Barren kaufen, da hier die Regel gilt: Je mehr Unzen in einem Stück Edelmetall vereint werden, desto mehr Edelmetall gibt es fürs Geld. Der Kauf und Verkauf kann entweder direkt bei Banken und Sparkassen erfolgen – wobei die Spreads hier besonders groß ausfallen – oder über spezialisierte Edelmetallhändler mit Filial- oder reiner Webpräsenz. Die besten Konditionen bieten hierbei meist webbasierte Händler. Wenn die Motivation hingegen ausschließlich in der Erzielung von Handelsgewinnen liegt bieten sich andere Formen des Investierens an. Zertifikate sind eine Möglichkeit, um an der Kursentwicklung eines bestimmten Edelmetalls (Gold, Silber, Platin und/oder Palladium) oder einer Gruppe von Edelmetallen zu partizipieren. Der Nachteil dieser Anlageform besteht im so genannten Emittentenrisiko, dem Risiko bei einer etwaigen Insolvenz des Instituts, welches das Zertifikat ausgibt, einen Totalverlust zu erleiden.

 

Börsennotierte Fonds (ETFs) als Alternative

 

Börsennotierte Fonds (ETFs) bieten aus diesem Gebiet eine vernünftige Alternative, da die Fondsgelder zum einen vollständig in physisches Edelmetall investiert werden und zum anderen außerhalb der Bilanz der Fondsgesellschaft als Sondervermögen geführt werden. Das hat den Vorteil, dass Gläubiger keine Möglichkeit haben auf das Fondsvermögen zugreifen zu können falls die Fondsgesellschaft Insolvenz anmelden muss.

 

Egal für welche Anlageform sich der Privatanleger schlussendlich entscheidet: Hauptsache, Edelmetall ist im Portfolio vertreten. Gemäß der modernen Portfoliotheorie kann die erwartete Rendite eines Portfolios durch Diversifikation erhöht werden ohne dabei gleichzeitig das erwartete Risiko erhöhen zu müssen. Der Grund für dieses Phänomen liegt darin, dass die unterschiedlichen Anlageklassen wie Aktien, Edelmetalle und Anleihen nicht vollständig zueinander korrelieren, sondern sich mehr oder weniger unabhängig voneinander bewegen.

 

 

Fazit

 

Edelmetalle – und hier insbesondere Gold und Silber in Form von Münzen und Barren – erfreuen sich bei Anlegern schon allein aufgrund ihrer Greifbarkeit einer hohen Beliebtheit. Abgesehen von ihrer ureigenen Funktion als sicherer Hafen gegen Inflation und wirtschaftliche Unsicherheiten stellen Edelmetalle eine sehr gute Beimischung für jedes Portfolio dar, weil sich Edelmetalle unabhängig von anderen Märkten bewegen.

 

Bildquellen: 1. Goldbarren: © typomaniac - Fotolia.com | Platin- und Silberbarren: © Paul Fleet - Fotolia.com


 

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Titel: Edelmetalle als Geldanlage / Gold, Silber, Platin - welches ist die beste Anlage? 4.0 / 5 [ Bei 1 Bewertungen ]
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von: Dunja
Mein Mann hat Anfang der 2000er Jahre eine beachtliche Summe Geld in Gold angelegt, und es 2011 wieder verkauft. Von so einer Gewinnspanne können alle anderen Geldanlagen nur träumen. Geduld ist aber gefragt, weil es natürlich immer Schwankungen geben kann. Deshalb sind Edelmetalle eher als langfristige Anlage geeignet.
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