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Stellensuche im Oktober 2009: Bremen spitze, Angebotsarmut in Niedersachsen


Eine Analyse der offenen Arbeitsstellen im Monat Oktober 2009 ergab eine hervorragende Quote an angebotenen Stellen in Bremen, in Niedersachsen herrschte Angebotsarmut.


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Wirtschaft / Gewerbe vom 13.11.09 - 11:17 Uhr:

 

 

Die Daforto GbR wertete für ihre Stellenbörse Jobforto.de 20.884 im Monat Oktober 2009 veröffentlichte Stellenanzeigen aus, die auf zwanzig der bekanntesten deutschsprachigen Online-Stellenmärkte bekanntgegeben wurden. Ziel der Untersuchung war es, für die sechzehn deutschen Bundesländer einen Koeffizienten zu ermitteln, der die jeweilige regionale Arbeitsmarktsituation vergleichbar macht. Dazu wurde der relative Anteil an der Gesamtzahl angebotener Arbeitsplätze ins Verhältnis zum relativen Anteil an der Gesamtzahl der Bevölkerung gesetzt.


Mit 16,40 Prozent bzw. 16,03 Prozent der angebotenen Stellen wurden abermals im Freistaat Bayern und in Nordrhein-Westfalen die meisten Vakanzen gemeldet. Bei beiden Bundesländern bedeutete dies jedoch einen erneuten Rückgang im Vergleich zum Monat, so dass sie in der mit der Einwohnerzahl gewichteten Liste der Jobforto-Koeffizienten abstürzten. Nordrhein-Westfalen fand sich auf dem viertletzten Rang wieder, und auch wenn der Freistaat mit einem Koeffizienten von 1,074 Punkten knapp über dem Bundesschnitt abschnitt, rangierte er nicht mehr in der oberen Hälfte der Bundesländer.

An der Spitze lösten sich zwei Stadtstaaten gegenseitig ab, denn in Bremen wurde im Oktober die größte Zahl an offenen Stellen pro Einwohner gemessen, womit sich die Freie Hansestadt vor Hamburg schieben konnte. Die beiden Stadtstaaten führten die Liste mit großem Abstand an, während der dritte Stadtstaat Berlin sowohl vom Saarland als auch von Hessen verdrängt wurde. In der Bundeshauptstadt kam es zum größten Rückgang an angebotenen Stellen pro Einwohner.

Neues Schlusslicht der mit der Einwohnerzahl gewichteten Liste der freien Stellen pro Bundesland ist Niedersachsen. In den Vormonaten stand Brandenburg noch auf dieser Position, im Oktober konnte es jedoch wie alle anderen neuen Bundesländer (mit Ausnahme von Sachsen) seinen Jobforto-Koeffizienten signifikant verbessern.

Jobforto-Koeffizient im Monat Oktober 2009:
01. (02) - 4,288 - Bremen (+1,676)
02. (01) - 2,928 - Hamburg (+0,010)
03. (06) - 1,762 - Saarland (+0,579)
04. (04) - 1,575 - Hessen (+0,091)
05. (03) - 1,321 - Berlin (–0,474)
06. (12) - 1,174 - Mecklenburg-Vorpommern (+0,415)
07. (08) - 1,104 - Thüringen (+0,234)
08. (11) - 1,096 - Sachsen-Anhalt (+0,333)
09. (05) - 1,074 - Bayern (–0,211)
10. (07) - 0,962 - Baden-Württemberg (–0,059)
11. (09) - 0,948 - Schleswig-Holstein (+0,158)
12. (14) - 0,902 - Rheinland-Pfalz (+0,242)
13. (10) - 0,733 - Nordrhein-Westfalen (–0,036)
14. (16) - 0,690 - Brandenburg (+0,330)
15. (13) - 0,605 - Sachsen (–0,088)
16. (15) - 0,438 - Niedersachsen (–0,078)

Der erste Wert entspricht dem aktuellen Rang, der zweite Wert dem des Vormonates. Die Variable mit den drei Nachkommastellen stellt den aktuellen Jobforto-Koeffizienten dar. Die Veränderung des Koeffizienten gegenüber dem Vormonat ist nach dem Namen des jeweiligen Bundeslandes vermerkt. Beispiel zur Ermittlung des Koeffizienten: Auf Schleswig-Holstein entfielen im Oktober 2009 exakt 3,28 Prozent der angebotenen Stellen der Stichprobe. Da die Einwohnerzahl des nördlichsten Bundeslandes einem Anteil von 3,46 Prozent an der Gesamtbevölkerung der Bundesrepublik Deutschland entspricht (Stand: 31. Dezember 2008), ergibt dies einen Jobforto-Koeffizienten von 3,28% : 3,46% = 0,948. Je höher der Koeffizient, desto mehr freie Stellen sind pro Kopf in dem jeweiligen Bundesland zu finden. Ein Koeffizient von 1,0 entspräche dem Bundesdurchschnitt.

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