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Früherkennung und Behandlung von Hörstörungen bei Neugeborenen


Hörstörungen bei Neugeborenen - Cochlea-Implantat (CI)-Sprechstunde zur Früherkennung und Behandlung von Hörstörungen am Klinikum Großhadern


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Gesundheit / Medizin vom 17.06.10 - 11:10 Uhr:

 

Das Cochlea Implantat (CI) ist ein Innenohrimplantat, welches bei hochgradiger Schwerhörigkeit oder Taubheit indiziert ist. Voraussetzung hierfür ist ein funktionsfähiger Hörnerv und zentrales Hörsystem.


Das Cochlea Implantat (CI) ist ein Innenohrimplantat, welches bei hochgradiger Schwerhörigkeit oder Taubheit indiziert ist. Voraussetzung hierfür ist ein funktionsfähiger Hörnerv und zentrales Hörsystem. Über ein externes Gerät, welches Mikrofon, Sprachprozessor und Sendespule enthält, werden akustische Signale umgewandelt und zum Implantat übertragen. Dieses Gerät gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Farben, es wird hinter dem Ohr getragen. Die Empfangsspule ist unter der Kopfhaut sicher im Knochenbett befestigt. Die damit aufgefangenen elektrischen Impulse werden über eine Elektrode in der Hörschnecke (im Innenohr) an die Hörnervenfasern weitergeleitet. Die an das Gehirn transportierten Nervenimpulse lassen den Patienten nach Ablauf einer gewissen Zeit in der Regel sehr gute Höreindrücke gewinnen.

Die Kooperation des Klinikums Großhadern mit dem Modellprojekt „Neugeborenen-Hörscreening in Bayern“ des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat dazu beigetragen, dass hochgradige beidseitige Hörstörungen bei Kindern bereits kurz nach der Geburt diagnostiziert werden können. Sollten nach einem auffälligen Hörscreening auch die weiteren Hörtests und sog. BERA-Untersuchungen die Hörstörung bestätigen, kann eine Cochlea-Implantation indiziert sein. Die sehr frühe Implantation eines CI´s, um das erste Lebensjahr, beeinflusst die weitere geistige und sprachliche Entwicklung des Kindes entscheidend. Je früher die Kinder damit versorgt werden, desto besser. Die Lebensqualität von implantierten Kindern steht denen von normal hörenden Kindern kaum nach. Die Rehabilitation von Kindern in einem lautsprachlichen Umfeld umfasst mehrere Jahre. Motivation und konsequente Einhaltung der Nachsorgetermine sind dabei unerlässlich.
Um eine bestmögliche Therapie und Rehabilitation der Kinder gewährleisten zu können, arbeitet die HNO-Klinik im Klinikum Großhadern deshalb eng mit dem Kinderzentrum München und den wohnortnahen Förderzentren zusammen.

Cochlea-Implantat (CI)-Sprechstunde am Klinikum Großhadern
Internetseite der Klinik: hno.klinikum.uni-muenchen.de
Ansprechpartner: Dr. med. John-Martin Hempel (kommissarischer Leiter der Audiologie)
E-Mail: John-Martin.Hempel@med.uni-muenchen.de
und
Dr. med. Thomas Braun (Assistenzarzt)
E-Mail: thomas.braun@med.uni-muenchen.de

Termine nach Vereinbarung: Frau Claudia Bender (Sekretärin), Tel: +49 89 7095-3861
E-Mail: claudia.bender@med.uni-muenchen.de


Klinikum der Universität München
Im Klinikum der Universität München (LMU) sind im Jahr 2008 an den Standorten Großhadern und Innenstadt etwa 500.000 Patienten ambulant, teilstationär und stationär behandelt worden. Die 45 Fachkliniken, Institute und Abteilungen verfügen über mehr als 2.300 Betten. Von insgesamt 9.800 Beschäftigten sind rund 1.700 Mediziner. Forschung und Lehre ermöglichen eine Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Das Klinikum der Universität München hat im Jahr 2008 etwa 64 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben und ist seit Juni 2006 Anstalt des öffentlichen Rechts.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter klinikum.uni-muenchen.de

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