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Die Libido, der Alkohol und die sexuellen Irrtümer drum herum in der neuen TrokkenPresse


Sexuelle Störungen und Mythen der Sexualität / Die Zeitschrift TrokkenPresse August/September 2010 ist soeben erschienen


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Gesundheit / Medizin vom 19.08.10 - 16:53 Uhr:

 

BERLIN, 19.08.2010 Ach ja, der Sex! So groß, so grell, so permanent. Etwas leiser wird in der neuen TrokkenPresse über das gesprochen, worüber niemand gerne spricht: die Differenz zwischen Wollen und Können.


Zur Einführung schreibt der Arzt und Psychotherapeut Dr. Rüdiger-Rolf Salloch-Vogel über Intimität und Schamgefühl und was diese Gefühle für einen Süchtigen bedeuten. Geht es um bezugsloses Ausagieren oder ist noch die Ausrichtung auf ein Sexualobjekt möglich?
"Sex verkürzt die Sexualität so, wie dem Wort die sieben Buchstaben fehlen. Der Begriff ist ein Synonym für Erotik und Geschlechtsverkehr geworden. Sehen - Rangehen - Handanlegen beschrebt ihn am besten. Dabei will ich nicht übersehen, dass es Menschen gibt, die Sex ausstrahlen, dass es eine Freude ist. Unglücklicherweise ist Sex aber mittlerweile sehr eng verknüpft worden mit dem Begriff "Geilheit", die sich nicht auf ein bestimmtes Sexualobjekt richtet, sondern einfach nur - egal - wie befriedigt werden möchte. Triebabfuhr ist das dann." (Salloch-Vogel)

Sexualtherapeut Dr. Steffen Fliegel beruhigt alle angeblich zu kurz Gekommenen im TrokkenPresse-Gespräch. Davon auszugehen, jeder Mensch wisse dank medialer Fokussierung über Sexualität Bescheid, und alle seien allzeit fähig und bereit, ist Irrtum wie Überforderung zugleich. Zweifelhafte Umfrageergebnisse, idealisierte Darstellungen zusammen mit technischen Gebrauchsanweisungen für besseren Sex spiegeln noch lange nicht das Intimleben einer Mehrheit. Die Störung sexueller Funktionen kann eine Folge von Alkoholmissbrauch und Alkoholsucht sein. Soweit sie nicht zwingender ärztlicher Behandlung bedarf, gilt hier einmal mehr: Für die Betroffenen empfiehlt sich zunächst der Gang in die Selbsthilfegruppe, bevor eine professionelle Therapie angesagt ist.

Hauptthema hinter der Sexualität bleibt die Beziehung zu sich selbst und zu anderen.
Insbesondere von Alkoholkrankheit Betroffene sowie deren Angehörige sind verunsichert oder haben Schlimmes erlebt. In der nassen Zeit wurde das offene miteinander Reden nicht trainiert. Ist die erste Abstinenz erreicht, wird die Aussprache aus Angst vor einem Rückfall vermieden. Paare stehen vor der Frage: wo anfangen, wie weiter machen?
Entsprechend rundet Klinik-Direktor Dr. Johannes Lindenmeyer das Thema mit dem wichtigen Aspekt der Beziehungsaufgaben ab, die von beiden Partnern zu leisten sind.

Wenn es um Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit geht, ist die TrokkenPresse seit 2001 Deutschlands erste unabhängige und verbandsübergreifende Fachzeitschrift, die sich dem Trialog zwischen Betroffenen, Angehörigen und professioneller Suchthilfe widmet.


Die Verantwortung und rechtliche Belangbarkeit dieses Artikels liegt ausschließlich beim unten genannten Redakteur!

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