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In Zürich leuchten Lucy und Picasso - Zwei touristische Schweiz-Highlights


Am 25. November fand das jährlich wiederkehrendes Großereignis statt: die Bahnhofstraße in Zürich erstrahlte wieder in feierlichem Glanz.


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Kunst / Kultur vom 01.12.10 - 16:58 Uhr:

 

Immer größere Bedeutung zur Advent- und Weihnachtszeit kommt den Weihnachtsbeleuchtungen zu. Über der etwa 1.1 km langen Bahnhofstraße schwebt sie seit eh und je und ist - wie bei den Schweizern gerne üblich - heiß diskutierter Stein des Anstoßes der eleganten Schweizer Einkaufsmeile und Touristenmagnet der Stadt Zürich.


"Weihnachtsbeleuchtung" freuen sich die einen, "Slow-Motion-Disco-Feeling" rühmen es andere und "Konfetti-Schneeflocken" nennen es wieder andere. "Lucy" heißt das neueste Lichtspiel, das die Weihnacht einleuchten und die eidgenössischen Kassen klingeln lassen soll. Und davon versteht man in der Schweiz eine ganze Menge.

Am 25. November fand das jährlich wiederkehrendes Großereignis statt: die Bahnhofstraße in Zürich erstrahlte wieder in feierlichem Glanz. Erstmals in der Geschichte der Weihnachtsbeleuchtung wurde das Lichtkonzept u.a. von Artemide Illuminazione entwickelt. Die Vereinigung Züricher Bahnhofstraße (VZB) vergab den Megaauftrag an KELLER.MARQUES.SCHIESS CH Design AG und die italienische Artemide Illuminazione SA übernahm die Gestaltung mit "12.000 Kristallen, in die LED Lichtelemente eingelassen, Schneeflocken gleich und märchenhaft den Straßenraum als Einheit erleuchten lassen sollen", so das Designteam. Vergleichbar sei die Beleuchtung mit einem großen Orchestergraben, worin sich die Passanten bewegen und je nach Position einzelne Instrumente besonders wahrnehmen, schwärmte Architekt Daniele Marques bei einer Pressekonferenz, zu der Zürich Tourismus eine internationale Journalistenrunde geladen hatte.

Ein englischer Journalist wusste den direkten Bezug zum Beatles Song "Lucy in The Sky with Diamonds" herzustellen, ein ausdrücklich gewünschter Transfer der Designer. Die polnischen Kollegen näherten sich eher dem Preis-Leistungsverhältnis fragend an und die rumänischen Gäste sahen sich als Vertreterinnen von Bukarester Lifestyle Magazinen mehr dem Glamour verpflichtet, ein ebenfalls gewollter Marketingeffekt.

Während man in Rumänien immer noch kein einheitliches Touristboard für Land und Hauptstadt in der Lage ist zu erstellen, haben die Schweizer bereits den Stellenwert des Ostens Europas erkannt und investieren seit Frühjahr 2010 gezielt in das EU-Nachbarland. Man weiß wie kultur- und erlebnishungrig die Rumänen sind und man gibt nichts für das landläufige negative Image, das die Medien beharrlich transportieren. Äußerst klug setzt man in der Schweiz darauf, der Erste zu sein, wenn es darum geht, eine Ost-West-Kulturtourismusbrücke zu schlagen. In Rumänien, speziell in Bukarest, von wo aus man das große kulturreiche Land vertreten will, sind diese Ideen politischerseits leider noch nicht relevant und man überlässt es lieber einigen kleinen Unternehmern, sich auf diesem Sektor zu bewegen. Schade eigentlich, in Ländern wie Ungarn, Polen, Tschechien und Slowakei ist man hier schon viel weiter. Den klugen Schweizern sei Dank, dass ein Anfang gemacht ist. Deutschland sollte sich rasch bewegen und auf den Tourismuszug springen, ehe andere Länder zuvorkommen.

Am Zürcher Hauptbahnhof begrüßt ein weiterer Christmas-Star die Touristen. Der Swarovski-Weihnachtsbaum funkelt mit unendlich vielen diamantgeschliffenen Glassteinen und vermittelt den Hauch des Rockefeller-Centers in New York, der Oriental Plaza Shopping Mall in Bejing oder dem Berliner Europa Platz. Die Weihnachtsbäume des Glasjuweliers sind weltweit die größten und schönsten.

Will man sich vom Zürcher Christmas-Shopping erholen, so gilt es, ein weiteres Zürich eigenes Highlight anzusteuern.
Bis zum Januar 2011 erinnert sich das Kunsthaus Zürich an die erste Museumsausstellung von Pablo Picasso. Sie wurde 1932 im Kunsthaus Zürich gezeigt und war für die Geschichte der modernen Kunst ein einschneidendes Ereignis. Picasso bot einen sehr persönlichen Blick auf sein Werk: Von der Rosa und der Blauen Periode über die kubistische und neo-klassizistische Phase bis zum surrealistischen Schaffen.
Die aktuelle Hommage rekonstruiert das Profil dieses subjektiven Rückblicks. Sie ist mit 100 Werken aus berühmten, internationalen Sammlungen hervorragend bestückt und nur in Zürich zu sehen.

Im Kunsthaus Zürich fand 1932 die weltweit erste Museumsretrospektive von Pablo Picasso (1881-1973) statt. Sie umfasste 225 der wichtigsten Gemälde des spanischen Meisters aus den ersten drei Jahrzehnten seines Schaffens. Nicht der Direktor wählte die Werke aus, sondern Maestro Picasso selbst. Dies glich einer Revolution im Kunstbetrieb. Jede Phase seines wechselvollen künstlerischen Werdegangs war repräsentiert: Bilder aus der frühen Zeit und aus der Blauen und der Rosa Periode. Der Durchbruch zum Kubismus fand sich prominent vertreten, mehr als die anschließende mondäne und klassizistische Phase. Ein spezieller Akzent lag vor allem auf dem jüngsten Schaffen mit seiner Annäherung an den Surrealismus, den magistralen großen Stillleben und den Porträtserien von Picassos junger Geliebten Marie-Thérèse Walter.

Hommage an den großen Künstler mit Spitzenwerken aus aller Welt
Mit der Hommage an die frühe Retrospektive vermittelt das Kunsthaus Zürich deren Entstehungsgeschichte und ihren Einfluss auf die Rezeption des weltberühmten Künstlers. Namhafte Museen wie die Tate, London, das Museum of Modern Art und das Metropolitan Museum, New York, das Centre Georges Pompidou in Paris und international renommierte Privatsammlungen sind mit Leihgaben vertreten. Zu den selten in Europa gezeigten Arbeiten gehört das damals wie heute größte Gemälde der Ausstellung «Le peintre et son modèle» – eine Leihgabe aus dem Contemporary Museum of Art in Teheran. Es misst 214 x 200 cm und ist einer der Höhepunkte auf dem von Kurator Tobia Bezzola chronologisch gegliederten Parcours.

Am Beginn der Ausstellung steht Picassos Jugendwerk – geprägt von Vorbildern wie Gauguin, van Gogh, aber auch alten Meistern. Inspiriert von den Arbeiten Toulouse-Lautrecs und ersten Aufenthalten in Paris waren einige farbenfrohe Darstellungen großstädtischen Lebens entstanden, aber noch kein eigenständiger Stil. Ab Herbst 1901 begann Picasso in vorwiegend blaugrünen und blauvioletten Farbschattierungen zu malen. Es entstanden Werke, die in ihrem Ausdruck und ihrer Stimmung von Melancholie und Schwermut gekennzeichnet sind. Die Motive dieser Blauen Periode sind die Opfer der Gesellschaft: Kriminelle, syphilitische Mütter mit ihren Kindern, Prostituierte und Bettler. Aus dieser und der sich ab 1905 anschließenden Rosa Periode hatte Picasso nur wenige Werke in die Ausstellung integriert. Auf das vom heutigen Publikum hochgeschätzte Frühwerk blickte der Künstler beinahe gleichgültig zurück. Ihm galt der Umbruch zum Kubismus als Beginn seines eigentlichen Schaffens.
Diese neue Bildsprache entwickelte er gemeinsam mit Georges Braque. Die aktuelle Ausstellung präsentiert diesen Schwerpunkt, indem sie das Schaffen zwischen 1907 und 1920 in drei Phasen unterteilt: in den analytischen, den synthetischen und den spätkubistischen Stil. Immer wieder arbeitete Picasso in mehreren Techniken parallel. Werke des klassizistischen Stils sind um 1917/18 präsent und auch zehn Jahre später. In den 1920er Jahren begann der Maler Freundschaft mit den surrealistischen Dichtern André Breton, Louis Aragon und Tristan Tzara zu schließen. Obwohl kein offizielles Mitglied der Surrealisten, nahm er an deren Aktivitäten und Ausstellungen teil. Die surrealistische Periode, in der die Formensprache der spätkubistischen und klassizistischen Motive neuen, fantastischen Kompositionen Platz machte, begann Ende der 20er Jahre und dauerte über die Zürcher Retrospektive hinaus bis 1937.

Reaktionen 1932
Der subjektive Blick des Avantgardisten auf sein außerordentliches Werk wurde von September bis November 1932 im Kunsthaus Zürich gezeigt. Das Publikum begegnete ihm mit großem Interesse. Auf Schritt und Tritt verfolgte die Presse den Künstler, der mit Frau Olga und Sohn Paulo fünf Tage vor Ausstellungsbeginn in Zürich eintraf. Doch nicht alle vermochten das Genie des Fünfzigjährigen zu erkennen. In der Neuen Zürcher Zeitung beurteilte der weltbekannte Psychologe und Psychotherapeut C.G. Jung den Maler schlicht als schizophren. Für die mehr als zweihundert Arbeiten – sechsundfünfzig davon aus Picassos eigenem Besitz – wurde die gesamte ständige Sammlung aus dem Kunsthaus entfernt. Maler wie Oskar Schlemmer bestaunten das «Rekordunternehmen», welches mit vierzehntägiger Verlängerung binnen neun Wochen 34.000 Besucher anzog, was als Erfolg gewertet wurde. Schon damals war der Aufwand weitaus höher als die Einnahmen. Immerhin konnte sich das Kunsthaus den Erwerb eines zum Verkauf stehenden Gemäldes – «Guitare sur un guéridon» (1915) leisten. Damit wurde der Grundstein gelegt für eine Picasso-Sammlung, die neben anderen Vertretern der Klassischen Moderne heute in den Sammlungsräumen des Kunsthauses besichtigt werden kann.

Höhepunkt zum Jubiläum
Im großen Ausstellungssaal sind neben 74 Gemälden auch die vier 1932 ausgestellten Skulpturen zu sehen. Ergänzt werden sie durch ca. 30 der seinerzeit präsentierten grafischen Blätter. Deren Motive entsprechen denjenigen der Gemälde - Porträts, mythologische Szenen, Stillleben und Akte. Darüber hinaus entführen sie den Betrachter in die Welt des Zirkus und des Tanzes. Der historische Hintergrund und die Qualität der Exponate machen das finanziell und logistisch aufwändige Projekt zu einem einmaligen Ereignis. «Picasso» wird nur in Zürich zu sehen sein. Die Ausstellung ist der Höhepunkt im Jubiläumsprogramm des Kunsthaus Zürich. Vor 100 Jahren eröffnete das von Karl Moser erbaute Haus, in dem Picassos erste Retrospektive gezeigt wurde.

tags: Lucy, Picasso, Zürich, Schweiz, Tourismus, Artemide, Swarovski

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