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Boom auf dem Auktionsmarkt für hochwertige Weinraritäten hält an


Rekordjahr in der sechsjährigen Geschichte der Munich Wine Company / Geschäftsführer Stefan Sedlmeyr: Ein typischer Verkäufermarkt


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Wirtschaft / Gewerbe vom 26.12.10 - 13:18 Uhr:

 

In besonderer Feierlaune ist man in diesen Tagen bei der Munich Wine Company, dem ersten ausschließlich auf Weinauktionen spezialisierten Münchener Auktionshaus. Die insgesamt 25. Präsenzauktion dem Unternehmen noch einmal eine hohe Verkaufsquote – und damit ein Rekordjahr. Nach Auskunft von MWC-Geschäftsführer Stefan Sedlmeyr wird der Gesamtumsatz 2010 über 1,85 Millionen Euro liegen, der bislang höchste in der sechsjährigen Geschichte der MWC - die aktuelle, noch bis 11. Januar 2011 laufende Onlineauktion unter munichwinecompany.de nicht einmal mitgerechnet.


Auch die Zahl der zur Versteigerung stehenden Weine war noch nie so hoch wie bei der 25. Präsenzauktion: 1380 Lots kamen jüngst in den Räumen der MWC in Deisenhofen, einem Vorort von München, unter den Hammer. Aufgrund der schriftlichen Vorgebote zeichnete sich bereits eine wahre „Bieterschlacht“ ab. Am Ende hatten inklusive Nachverkauf 72 Prozent der Lots den Besitzer gewechselt.

Bezogen auf den Wert der versteigerten Weine wurde diese hohe Verkaufsquote sogar noch übertroffen: Hier lag sie bei 85,9 Prozent. Gerade bei den Klassikern aus Bordeaux und Burgund jagte ein Gebot förmlich das andere.
Nur ein paar Beispiele: 10 Flaschen des 100-Parker-Punkte-Weines Château Lafite Rothschild 1986 wurden mit 7000 Euro aufgerufen und am Ende für 13.200 Euro an den Höchstbietenden verkauft. Eine OHK (12 Flaschen) Château Le Pin 1991 ging bei einem Aufrufpreis von 4620 Euro letztlich für 6850 Euro in neue Hände über. In nicht erwartete Höhen stieg auch der Preis für eine OHK Pavillon Rouge 1995 (Zweitwein des 1er Grand Cru Classé Château Margaux): Der Aufruf erfolgte für 660 Euro, der Zuschlag bei 1255 Euro. Eine höchst seltene Großflasche Marie Jeanne (2,5 Liter) von Château Petrus aus dem Jahrgang 1959 kam für 11.100 Euro unter den Hammer.

Höchstpreise wurden auch für de Burgunder-Legenden der Domaine de la Romanée-Conti bezahlt: So brachte beispielsweise 1 Flasche (0,75 l) 2005 aus der Monopollage La Romanée-Conti 6700 Euro und 6 Flaschen 2005 La Tâche wurden für 9800 Euro zugeschlagen. Aber auch Kultweine aus anderen Provenienzen wurden hoch gehandelt, so z. B. die berühmte Rhône-Rarität La Landonne 1978 von Etienne Guigal aus dem Jungfernjahrgang für diesen Wein: 8000 Euro waren einem Weinliebhaber die 12 Flaschen wert. Unter den deutschen Raritäten stach 1 Magnum (1,5 l) Scharzhofberger Trockenbeerenauslese 2005 von Egon Müller (Saar) klar heraus: 3925 Euro bezahlte der Käufer dafür. Ein heftiges Bieterduell entwickelte sich auch um 1 Flasche Hardy Cognac Perfection, die erst bei 2190 Euro (Aufrufpreis 850 Euro) zugeschlagen wurde.

Fazit der MWC: Bei den asiatischen Käufern (vor allem aus China) ist der Run auf die großen Bordeaux ungebrochen. Makellose Flaschen der Premier Crus – allen voran Château Lafite Rothschild, der momentan weltweit gesuchteste Wein – werden fast um jeden Preis gekauft. In diesem Sog hätten auch die Preise für die schwächeren Jahrgänge enorm angezogen, stellt MWC-Geschäftsführer Stefan Sedlmeyr fest. Und was erwartet er für 2011: auf sehr hohem Niveau stabile bzw. teilweise sogar noch weiter steigende Preise.

Nach seiner Einschätzung ein typischer Verkäufermarkt: „Lafite, Latour, Margaux, Mouton, deren Zweitweine und andere maximal bewertete Bordeaux sowie außerordentliche Destillate schreien derzeit geradezu nach einer Einlieferung. Selbst auf dem Wertpapiermarkt gab es selten solche Zuwachsraten“, so Sedlmeyr. Weitere Infos: munichwinecompany.com.


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Anschrift: Jägerstraße 2
82041 Deisenhofen
Telefon: +49 (0) 89 / 67 80 55-50
E-Mail: an Kontakt schreiben
Homepage: http://www.munichwinecompany.com
Ansprechpartner/in: Stefan Sedlmeyr
Position: Geschäftsführer

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