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Munich Wine Company will im Jahr 2011 ihren Umsatz weiter steigern


Boom auf dem Weinmarkt hält dank hoher Nachfrage aus Asien weiter an – Heuer vier Präsenzauktionen und zehn Onlineversteigerungen


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Wirtschaft / Gewerbe vom 03.02.11 - 10:30 Uhr:

 

München (mha) Der Weinauktionsmarkt boomt unvermindert weiter und für die Munich Wine Company hat das neue Jahr so begonnen wie das alte geendet hat: mit einem Rekord. In der Endabrechnung 2010 stand mit rund zwei Millionen Euro der bislang höchste Umsatz (nach Zuschlagswert) in der Unternehmensgeschichte zu Buche und auch mit der ersten Internetauktion 2011 ist das einzige auf Weinauktionen spezialisierte Münchner Auktionshaus wieder auf Rekordjagd gegangen. Nie zuvor wurde bei einer Onlineversteigerung mehr umgesetzt.


Nicht nur aus diesem Grund fällt auch der Ausblick auf 2011 bei der MWC in Deisenhofen, einem Vorort der bayerischen Landeshauptstadt, optimistisch aus. Die beiden Geschäftsführer Stefan Sedlmeyr (im Bild links), Diplom-Sommelier UIW und zugelassener Auktionator, und Hans Friedrich, EU-Betriebswirt (Groß- und Außenhandel), wollen heuer sogar die 2,5-Millionen-Euro-Marke anpeilen. Allerdings sind sich die Wein- und Auktionsprofis der Unberechenbarkeit und Risiken ihres Geschäfts bewusst: Ein Unsicherheitsfaktor ist die starke Abhängigkeit vom asiatischen Markt, der alleine für den starken Preisanstieg verantwortlich sei. Derzeit könne niemand vorhersagen, wie lange die Bordeaux-Hysterie bei den Chinesen noch anhält. Und außerdem, betont Stefan Sedlmeyr, sei ein Auktionshaus natürlich auf Einlieferungen angewiesen. „Konkrete Vorhersagen können wir deshalb nur schwer bis gar nicht treffen“, so der MWC-Geschäftsführer.

Um die Auktionen entsprechend bestücken zu können, benötigt das Auktionshaus Spitzenweine in möglichst großer Zahl. Die beiden MWC-Chefs sind deshalb ständig auf der Suche nach edlen Kreszenzen, Raritäten und Kultweinen, ganz besonders den französischen Klassikern Bordeaux und Burgund. Im Vergleich zu dem, was sie einst gekostet haben, winken den Verkäufern derzeit bei vielen Weinen geradezu „astronomische“ Preise, wie Sedlmeyr betont: „Noch 1982er Château Lafite Rothschild im Keller, wie wären 3000 Euro pro Flasche dafür?“ Hans Friedrich ergänzt: „Lafite, Latour, Margaux, Mouton, deren Zweitweine und andere maximal bewertete Bordeaux sowie außerordentliche Destillate schreien derzeit geradezu nach einer Einlieferung. Selbst auf dem Wertpapiermarkt gab es selten solche Zuwachsraten.“

Das dürfte ein gutes Argument sein, sich auch einmal von einigen seiner Weinschätze zu trennen. Gelegenheit, diese gewinnbringend zu verkaufen, bietet die MWC heuer wieder hinreichend. Vier große Präsenzauktionen in ihren Räumen in Deisenhofen stehen zu folgenden Terminen auf dem Programm: 19. März, 2. Juli, 24. September, 10. Dezember. Dazu kommen noch weitere zehn Onlineauktionen (alle Informationen zur Einlieferung von Weinen auf der MWC-Homepage munichwinecompany.com).

Und was erwarten die MWC-Geschäftsführer für 2011? Sie rechnen damit, dass der Run der Chinesen auf Lafite & Co. anhält und dass in diesem Sog auch die Preise für die schwächeren Jahrgänge weiter anziehen. So bringt laut Stefan Sedlmeyr ein äußerlich perfekter 80er Lafite (wahrlich kein großer Jahrgang) heute gute 500 Euro: „Die Jahrgangskollektionen werden gefüllt.“ Bislang ist nicht abzusehen, wann sich die Preiskurve wieder nach unten neigt. Trotzdem gibt es Spitzenweine aus Bordeaux, die von der Preishysterie nicht ganz so stark erfasst worden sind. Die persönlichen Tipps von Stefan Sedlmeyr sind die Châteaux Haut-Brion und Léoville-las-Cases, „die im Vergleich zu den anderen 1er Crus deutlich unterbewertet sind“. Offiziell ist Léoville-las-Cases „nur“ ein 2ème Cru, doch in der Qualität hat dieses Weingut längst zu den großen Fünf des Médoc (die beiden Rothschild-Güter Lafite und Mouton, Latour, Margaux und Haut-Brion) aufgeschlossen. Aber auch deutsche Spitzenrieslinge empfiehlt Sedlmeyr den Käufern besonders, und hier nicht nur in der internationalen Weinszene bekannte Namen wie Weil, Müller, Haag oder Prüm. Beachtung verdiene auch das Rheingauer VDP-Weingut Baron Knyphausen, das – seitdem sich die Weininvestment GmbH „Grapevault“ beteiligt hat – jetzt wieder an seine glanzvollsten Zeiten anknüpft. Unter neuer Führung verbindet man Tradition und Innovation, wofür beispielhaft die 2009er Erbacher Steinmorgen Riesling Auslese Special Edition steht.

Der neueste Spitzenwein des Hauses Knyphausen ist laut dem MWC-Chef ein „experimenteller Wein mit gemäßigter Süße, der sich deutlich vom Geschmacksprofil einer klassischen deutschen Auslese unterscheidet“ – und den man in seiner polarisierenden Art unbedingt probiert haben müsse.
Bleibt noch zu erwähnen, dass sich die Munich Wine Company 2011 nicht nur im direkten Auktionsgeschäft viel vorgenommen hat. Die derzeit laufende Optimierung der Webseite werde eine Verbesserung des Kundenservice bringen, kündigt Sedlmeyr an. Außerdem ist geplant, bis Mitte des Jahres einen Blog zu installieren. Und nicht zuletzt will die MWC die Sparte Winetrading über „Grapevault“ noch weiter ausbauen.

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Homepage: http://www.munichwinecompany.com
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