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28. Präsenzauktion bei der MWC: 47 Lots mit 100 Parker-Punkten werden ausgerufen


Munich Wine Company versteigert am 24. September 1120 Lots mit einem unteren Katalogwert von fast 600.000 Euro – Große Weine aus Bordeaux stehen an der Spitze des Angebots


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Sonstiges vom 15.09.11 - 05:39 Uhr:

 

München (mh) Die Börsen sind derzeit wieder einmal auf Talfahrt, doch andere Geldanlagen befinden sich weiter auf dem Höhenflug. Neben Edelmetalle gilt diese Aussage ganz besonders auch für den Weinauktionsmarkt. Entsprechend gute Umsätze darf sich die Munich Wine Company (munichwinecompany.com) auch bei der 28. Präsenzauktion am Samstag, 24. September 2011, erwarten. Insgesamt kommen 1120 Lots mit Weinraritäten der Jahrgänge 1795 bis 2010 suchen dabei einen neuen Besitzer. Ihr Schätzwert liegt zwischen knapp 600.000 und gut 900.000 Euro.


Das Investment in edle Weine bietet – wie jeder Weinliebhaber weiß – einen entscheidenden Vorteil. Ein Totalverlust wie bei Aktien ist selbst in Krisenzeit ausgeschlossen und auch wenn die Preise irgendwann einmal kräftiger nachgeben sollten (was derzeit nicht abzusehen ist), bleibt ein Wert der Weinpretiosen stabil: Der Hochgenuss beim Trinken, und dafür sind die Weine ja eigentlich da. Einen kleinen Vorgeschmackt darauf erhalten die Anwesenden auch bei der kommenden Präsenzauktion der MWC in ihren Räumen im Münchener Vorort Deisenhofen. Die Versteigerung beginnt um 12 Uhr, bereits ab 11 Uhr stehen einige Weine aber zur Vorverkostung bereit

An der Spitze des Angebots bei der 28. Präsenzauktion im einzigen auf Weinauktionen spezialisierten Münchener Auktionshaus stehen natürlich wieder die großen Weine aus Bordeaux. Schon immer wurde für sie gutes Geld bezahlt, doch derzeit erleben die Bordelaiser Kultweine aufgrund der ungebrochenen Nachfrage aus Asien den größten Boom aller Zeiten. Allein 169 Lots sind mit 1er Crus aus Bordeaux bestückt und hoch ist auch die Zahl an Original-Holzkisten (OHK) von dort; 189 Stück ab dem Jahrgang 1967. Bei der Auktion wird ein Highlight das andere jagen, wie z. B. eine OHK (12 Flaschen) 1989 Château Lafite Rothschild mit einem Schätzwert zwischen 6600 und 10.560 Euro oder zwei Mal drei Flaschen 2005 Château Petrus, geschätzt zwischen 6570 und 9570 Euro.

Besonders begehrt dürften auch wieder die Weine sein, die vom amerikanischen „Weinpapst“ Robert Parker mit der Höchstbewertung (100 Punkte) „geadelt“ wurden. Das trifft auf 47 Lots zu, darunter z. B. 1996 Ch. Lafite Rothschild (6 Flaschen für 4500 bis 7500 Euro), 1986 Ch. Mouton Rothschild, 1989 Ch. Haut-Brion, 1990 Ch. Montrose, 1982 Ch. Léoville-las-Cases oder die Jahrgänge 1921 und 2001 der Süßwein-Legende Ch. D’Yquem. Dass 100 Parker-Punkte die Weine aus Bordeaux aber nicht für sich alleine gepachtet haben, zeigen bei der 28. Präsenzauktion unter anderem Weine wie die Côte-Rôtie-Legenden La Mouline, La Turque und La Landonne von Guigal aus dem Jahrgang 1999, die Cuvée Da Capo 2007 der Domaine du Pégau (Châteauneuf-du-Pape) oder Sassicaia 1985,.

Außerdem wartet wieder ein mehr als üppiges Angebot an Großflaschen auf die Bieter. Es werden zwei Salmanazar (9 Liter), 12 Imperial (6 Liter), 38 Doppelmagnum (3 Liter) und 115 Magnum (1,5 Liter) an den Höchstbietenden versteigert. Eine der wertvollsten Flaschen ist dabei eine Imperial 2006 Cheval Blanc, die einen Schätzpreis zwischen 5990 und 7240 Euro hat.

Übrigens: Bei der Präsenzauktion muss man nicht unbedingt vor Ort sein, um Gebote abgeben zu könnnen. Auf welchen anderen Wegen das möglichst, erfahren Interessierte unter munichwinevompany.com. Dort gibt es auch alle weiteren Infos zu Auktions- und Einlieferungsbedingungen sowie den Auktionskatalog mit näheren Beschreibungen zu den Weinen, die zur Versteigerung stehen, und teilweise bis zu vier Fotos. „Die nuancierten Etikett- und Füllstandbeschreibungen mögen manchen Lesern zu penibel erscheinen. Auf Grund der aktuellen Preissituation kann man sich aber vorstellen, dass gerade Kunden, die solch hohe Preise zu zahlen bereit sind, hohe Ansprüche stellen. Für alle anderen gilt nach wie vor: Primär geht es um den Inhalt. Flaschen, die Jahrzehnte im kühlen Keller liegen, haben nun mal Patina“ – so MWC-Geschäftsführer Stefan Sedlmeyr, Diplom-Sommelier UIW und zugelassener Auktionator.

Über die Munich Wine Company

Die Munich Wine Company (MWC) ist das erste Münchener Weinauktionshaus und hat ihren Sitz in Deisenhofen vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt. Gegründet wurde sie im Herbst 2004 durch zwei Männer, die ihre Leidenschaft für Wein zum Beruf gemacht haben und noch heute als Geschäftsführer an der Spitze stehen: der Diplom-Sommelier UIW und zugelassene Auktionator Stefan Sedlmeyr (ehemaliger Leiter der früheren Weinabteilung beim Münchener Kunstauktionshaus Hampel) und der EU-Betriebswirt (Groß- und Außenhandel) Hans Friedrich.

Das vergleichsweise noch junge Unternehmen hat sich in nur wenigen Jahren und mit rasantem Tempo zu einer festen Größe auf dem deutschen Auktionsmarkt entwickelt. Heute profitiert es außerdem von sehr guten internationalen Kontakten. Damit sehen die Firmengründer die Grundlagen geschaffen, dass die Erfolgsgeschichte der Munich Wine Company auch in Zukunft weitergeschrieben werden kann.

Bei vier Präsenzauktionen im Jahr, die ausschließlich in den eigenen Räumen in Deisenhofen stattfinden, kommen bei der Munich Wine Company Weinraritäten aus aller Welt unter den Hammer – von Bordeaux, Burgund und Rhône über Mosel, Rheingau, Piemont und Toskana (um nur einige zu nennen) bis nach Kalifornien und Australien. Zusätzlich werden jährlich acht bis zehn Onlineversteigerungen abgewickelt. Daneben bietet die MWC ein breites Spektrum an Dienstleistungen rund um Wein (Sofortverkauf von Kommissionsware, Vermittlung von Weinen, Entgegennahme von Suchaufträgen, Auflösung von Geschäften, Nachlässen und privaten Sammlungen) und betreibt einen Internetshop.

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82041 Deisenhofen
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Homepage: http://www.munichwinecompany.com
Ansprechpartner/in: Herr Stefan Sedlmeyr
Position: Geschäftsführer

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