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Benzin kann man nicht essen. Verkaufsstopp des Biosprits E10.


Skandalös ist nach Auffassung des Vorstandes der Evangelischen Arbeitnehmerschaft (EAN) - Landesverband Oldenburg die Beimischung von biologischen Lebensmitteln.


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Umwelt / Energie vom 27.09.12 - 09:28 Uhr:

 

 

Die EAN fordert die Bundesregierung auf, einen sofortigen Verkaufsstopp für den Kraftstoff E10 in Deutschland zu erlassen und der verfehlten Subventionspolitik auch in anderen Ländern den Boden zu entziehen.


Für die Herstellung von E10 wird eine große Menge Getreide benötigt, das in der Landwirtschaft als Nahrungs- und Futtermittel fehlt. 150 Millionen Tonnen Getreide werden inzwischen weltweit für Biosprit verbraucht - genug, um 420 Millionen Menschen ein Jahr lang zu ernähren. Eine 50-Liter-Tankfüllung E10 benötigt knapp 15 Kilogramm Getreide - eine Menge, die zur Herstellung von 18 Kilogramm Brot reicht. Besonders schlimm ist die Entwicklung für die Ärmsten dieser Welt.

Der verstärkte Anbau von Energiepflanzen vernichtet in Deutschland herkömmliche Weide- und Ackerflächen. In Deutschland werden inzwischen schon 18 % der Getreideflächen für den Anbau von Energiepflanzen genutzt - EU-weit lediglich 5 %. Die Monokulturen der Energiepflanzen brauchen mehr Dünger, zerstören die Böden und können weniger Kohlenstoffe aufnehmen als natürliche Landschaften.

Noch drastischer sind die ökologischen Auswirkungen importierter Energiepflanzen (Sojaöl und Zuckerrohr). Für diese Monokulturen werden großflächig Regenwälder, Feuchtgebiete und andere wertvolle Ökosysteme vernichtet. In Brasilien bspw. wird bereits auf 9 Millionen Hektar Zuckerrohr angebaut. Gleichzeitig verringert sich die Fläche zum Anbau von Bohnen und Reis, den regionalen Hauptnahrungsmitteln, jährlich um 10 Prozent.

Um diesen Skandal entgegen zu wirken, hat der Vorstand der Ev. Arbeitnehmerschaft, eine Kampagne unter dem Motto "Benzin kann man nicht essen" gestartet.

Unter christlich-humanistischen Gesichtspunkten ist es nicht zu verantworten, dass die Menschen in Afrika und Asien hungern, während in Deutschland und anderen Ländern Acker- und Weideland zum Anbau subventionierter Pflanzen benutzt wird, welche als Bioprodukte dem Benzin beigemischt werden.

V.i.S.d.P.: Norbert Kröger, Geschäftsführer der EAN

Über die EAN:

Die Evangelische Arbeitnehmerschaft Oldenburg führt Arbeitnehmer zusammen, die an ihren Arbeitsplätzen, in Gewerkschaften, politischen Parteien, Vereinen und Verbänden der Arbeitnehmer nach den Vorstellungen der evangelischen Sozialethik mitarbeiten wollen. Selbstverständlich werden dabei auch Schüler, Studenten und Rentner mit einbezogen.

Die Evangelische Arbeitnehmerschaft Oldenburg geht davon aus, dass sich der christliche Glaube nicht auf den individuellen Erlebnisbereich beschränken lässt, dass der Mensch vielmehr in sozialer Verantwortung leben muss. Das öffentliche Handeln darf nicht allein durch technische, soziale oder wirtschaftliche Eigengesetzlichkeiten bestimmt werden.

Die Evangelische Arbeitnehmerschaft verfolgt aus ihrem Selbstverständnis heraus keine eigenen gewerkschaftlichen oder parteipolitischen Ziele. Sie will dazu beitragen, dass oben genannte Personen ihre Verantwortung in Kirche und Gesellschaft wahrnehmen und vertreten.

Die Verantwortung und rechtliche Belangbarkeit dieses Artikels liegt ausschließlich beim unten genannten Redakteur!

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