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Einiges auf Lager - Professionelle Regalinspektion nach EN 15635


Wer Schäden und somit unnötige Kosten verhindern möchte, kommt um eine professionelle Regalinspektion nach EN 15635 nicht umher


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Industrie / Handel vom 01.11.12 - 11:19 Uhr:

 

Bei Herstellern, im Handel sowie fast in jedem Betrieb - das Lager ist ein sensibler Ort. Hier werden die Rohstoffe und Produkte aufbewahrt, welche die Erfolgsrundlage des Unternehmens bilden oder für einen erfolgreichen Arbeitsablauf nötig sind. Tagtäglich finden Bewegungen auf Lagerregalen statt. Fehler oder Schäden an Regalen können gravierende wirtschaftliche Schäden verursachen, zu Unfällen führen und geordnete Abläufe behindern.


Daher ist die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Regale wesentlich für den Betriebsablauf und die Sicherheit von Mitarbeitern. Folgerichtig unterliegen Regale den Sicherheitsbestimmungen, die für Arbeitsmittel gelten.

Zu diesen Sicherheitsbestimmungen gehört die regelmäßige Überprüfung. Für die Regalinspektion gilt insbesondere die EN 15635 als Orientierung wie und was an einem Regal geprüft werden muss. Die Norm behandelt im Wesentlichen alle betrieblich genutzten Lagerungseinrichtungen. Die Überprüfung dieser Regale nach EN 15635 besteht aus einer Reihe von Teilprüfungen:

1. Ist das Regal nach der Montageanleitung aufgebaut?
2. Weisen Träger und Stützen (ggf. nach einem Unfall mit Stoßeinwirkung) Schäden auf?
a. Sind Regalträger verbogen oder gekrümmt?
b. Sind Regalstützen lotrecht und stabil?
c. Gibt es Rostschäden?
d. Sind die Fußplatten unbeschädigt?
e. Sind die Verschraubungen und Sicherungen von Träger und Stützen in einwandfreiem Zustand?
f. Gibt es Risse in Schweißnähten oder im Material?
3. Ist der Gebäudeboden in einwandfreiem Zustand oder sackt das Regal bspw. ab?
4. Sind die Regalböden in gutem Zustand, sowie die Lasten sicherheitsgemäß abgelegt?
a. Biegen sich die Regalböden aufgrund von Beschädigungen des Materials zu stark durch?
b. Sind die Lasten optimal verteilt?
c. Ist der Regalboden überlastet?
d. Sind die eingelagerten Lasten sicherheitsgemäß verpackt?
5. Sind Beschäftigte über die Benutzung der Regale aufgeklärt?
a. Gibt es Warnhinweise zum sicherheitsgemäßen Verhalten, z.B. Besteigen verboten, o.ä.?
b. Gibt es Warnhinweise zur maximalen Last?
c. Sind die Warn- und Belastungshinweise aktuell?

Die meisten dieser Prüfpunkte können durch eine Sichtprüfung kontrolliert werden. Für die Prüfung der Überlastung und der Schäden an Bauteilen gibt die EN 15635 aber darüber hinaus eine Orientierung. So dürfen sich Regalböden bei voller Belastung nur maximal 1/200 der Breite durchbiegen, d.h. ein 2 m breiter Regalboden, der voll belastet ist, darf sich maximal 1 cm durchbiegen.

Unabhängig von der regelmäßigen Regalinspektion sind offensichtliche Schäden an Regalen durch die Beschäftigten unmittelbar zu melden und in einem Schadenkontrollverfahren zu beheben. Zusätzlich gilt die Pflicht, die Regalsysteme regelmäßig von befähigten Personen kontrollieren zu lassen. Als befähigte Personen werden dabei durch Berufspraxis oder Berufsausbildung geschulte Experten verstanden, die keiner Weisung unterliegen. Diese sollen in einem Turnus von 12 Monaten Regale überprüfen.

Das macht eine professionelle Organisation der Regalinspektion erforderlich, wie etwa eine Protokollierung in Form eines Inspektionsberichtes. Zur Kennzeichnung erfolgter Prüfungen am Regal haben sich Prüfplaketten in Jahresfarben mit Beschriftung der Regalnummer bewährt. Durch das Anbringen von Prüfplaketten mit dem Aufdruck „Geprüft gem. DIN EN 15635“ an geeigneter Stelle, lässt sich das Prüfverfahren und die Reihenfolge der bereits abgeleisteten bzw. anstehenden Prüfungen leicht nachvollziehen. Grundplaketten mit darauf angebrachten Inspektionsplaketten bieten die Möglichkeit für zusätzliche Informationen, wie z.B. den Hinweis auf den nächsten Prüftermin oder den Namen des Regalprüfers.

Unabhängig von der Regalinspektion leisten weitere Sicherungsmaßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Regalsicherheit. Dies umfasst die Absicherung mit Hilfe von Kantenschutz, Rammschutz, Warnbändern sowie durch Sicherheitskennzeichnung. Klare Warnhinweise, und die Beschilderung der maximalen Traglast sind Maßnahmen, die unabhängig von regelmäßigen Prüfungen angebracht werden müssen. Gepaart mit einem ausgeklügelten System zur Lagerkennzeichnung entstehen so die Eckpfeiler eines sicheren und gut organisierten Lagers.

Für alle diese Anwendungen bietet SETON (seton.de/24/Regal-und-Lagerkennzeichnung/) die passende Kennzeichnung. SETON ist kompetenter Partner für den Firmenbedarf und bietet Schilder, Warnhinweise, Lagerkennzeichnung und Prüfplaketten für die Regalinspektion. Neu im Sortiment sind Regalsysteme: Von Leichtlast bis Schwerlast lassen sich verschiedene Module für die individuelle Lagereinrichtung passgerecht zusammenstellen.

Die Verantwortung und rechtliche Belangbarkeit dieses Artikels liegt ausschließlich beim unten genannten Redakteur!

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