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Mobilität für Grappling und Mixed Martial Arts - KnockOut-Magazin


Wie wichtig ist Mobilität für Grappling und MMA? KnockOut-Magazin Wie wichtig ist Mobilität für Grappling und MMA? KnockOut-Magazin


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Sport / Wettkampf vom 20.08.13 - 10:06 Uhr:

 

Wenn man die Begriffe Grappling und MMA hört, denkt man vermutlich zu aller erst an muskelbepackte Athleten mit Blumenkohlohren, die sich gegenseitig durch den Ring werfen, oder auf der Matte verknoten. Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer, sind wohl die Attribute, die man am ehesten mit dieser Form des Kämpfens verbindet und doch gibt es eine Eigenschaft die in jedem Kampfsport von entscheidender Wichtigkeit ist: Die Beweglichkeit und vor allem die Mobilität des eigenen Körpers.


In einem Kampfsport, indem es an der Tagesordnung ist, das der Trainingspartner versucht, Hebel- und Würgetechniken, sowie Würfe und Takedowns anzubringen, ist der eigene Körper enormen physischen und auch mentalen Stress ausgesetzt. Er tendiert zu Muskelverspannungen und verletzte Gelenke sind oft in Ihrer Beweglichkeit eingeschränkt.

Um den Körper bei der Regeneration zu unterstützen und ihn darüber hinaus weniger anfällig für Verletzungen zu machen, ist ein intelligentes Joint Mobility Training, also ein Training zur Steigerung der Gelenkbeweglichkeit zusätzlich zum Kampfsport, äußerst sinnvoll.

Beim Joint Mobility Training handelt es sich um Übungen, bei denen man aktiv den Körper in eine bestimmte Position bringt und ihn dabei mit Muskelkraft stabilisiert. Während man beim typischen Dehnen, oft sehr passiv vorgeht und einfach nur die Schwerkraft als Widerstand nutzt, geht es beim Joint Mobility Training nicht nur darum die Beweglichkeit zu verbessern, sondern vor allem auch darum, diese neugewonnen Freiheitsgrade mit der eigenen Muskulatur zu stabilisieren.
Der Grund dafür ist einfach, nur wer seinen Körper kontrollieren kann, kann sich gegen die Angriffe des Gegners schützen. Reine Beweglichkeit, ist oft sogar sehr kontraproduktiv, denn wenn der Körper sich in einer Lage befindet in die er zwar passiv hineinfindet, aber in der er keine Kraft und Kontrolle mehr hat, kann ein möglicher Gegner z.B. ganz leicht Arme und Beine verdrehen.

Mobilität ist die Verbindung von Muskelkraft und Beweglichkeit und sollte somit einen festen Platz in jedem Trainingsprogramm eines Kampfsportlers haben.

Darüber hinaus ist es das perfekte "Anti-Aging Training" für Menschen die einen aktiven Lebensstil führen und auch beibehalten wollen. Kraft und Ausdauer sind wichtig, aber nur mit einem Körper der beweglich und schmerzfrei ist, kann man wirklich sinnvoll trainieren.

Die Kampfsportler und Krieger der vergangenen Jahrhunderte wussten dies.
Das yogaähnliche Training der indischen Ringer ist nur ein Beispiel dafür wie Kampfkunst, Kampfsport und Körperkunst in einem System vereint wurden.
Grundsätzlich gibt es hunderte von verschiedenen Joint Mobility Übungen, die von einfach bis extrem komplex reichen, aber für Kämpfer und Athleten mit einem dichten Trainingsplan, ist es wichtig, sich auf einige wenige Übungen zu konzentrieren, um mit möglichst wenig zeitlichem Aufwand, viel zu erreichen.

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