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Pflegestärkungsgesetz II: Diese Änderungen kommen 2016

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Pflegestärkungsgesetz II: Diese Änderungen kommen im Jahr 2016


In den beiden nächsten Jahren wird sich das System der gesetzlichen Pflegeversicherung in Deutschland erneut grundlegend ändern.


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Banken / Finanzen vom 26.10.15 - 09:56 Uhr:

 

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Mit dem Pflegestärkungsgesetz II kommt es ab Januar 2016 und vor allem zum Jahresbeginn 2017 zu Neuerungen, durch die die Pflege in Deutschland auf ein noch besseres Fundament gestellt werden soll. Der Hintergrund ist ebenso einleuchtend wie zwingend: Langfristig wird die Zahl der alten und pflegebedürftigen Menschen stark steigen. Dieser Bedarf ist auf Dauer nicht zu befriedigen und nicht zu finanzieren.


Neuer Begriff der Pflegebedürftigkeit

Eine zentrale Änderung ist die Einführung eines neuen Begriffs der Pflegebedürftigkeit. Dadurch sollen auch Demenzkranke den gleichen Anspruch auf Leistungen erhalten wie Menschen mit körperlichen Gebrechen. Die bisher drei Pflegestufen werden zu einem System mit fünf Pflegegraden ausgeweitet. Dadurch soll dem Pflegebedarf eines jeden Einzelnen besser Rechnung getragen werden. Ebenso wird sich das Verfahren zur Einstufung in einen Pflegegrad wohl ändern. Durch das neue System sollen noch mehr Alltagstätigkeiten abgedeckt und untersucht werden, die zur Beurteilung der Selbständigkeit und der Pflegebedürftigkeit erforderlich sind. Letztlich verspricht man sich von dem neuen Begriff und der veränderten Definition eine bessere Unterstützung der Menschen, die an Demenz leiden. Für alle anderen Pflegebedürftigen soll sich durch den neuen Begriff und das erweiterte Einstufungssystem allerdings nichts ändern, sie sollen dadurch keine Nachteile erleiden.

Höhere Beiträge sollen Finanzierung sichern

Zum 01. Januar 2017 sollen sich dann die Beiträge für die Pflegeversicherung ändern. Schon zum Jahresanfang 2015 kam es zu einer Anhebung der Beiträge. Der Beitragssatz stieg von 2,05 Prozent auf 2,35 Prozent. Im Jahr 2017 steht eine weitere Steigerung in Höhe von 0,2 Prozent an. Im Jahr 2017 gilt dann ein Beitragssatz von 2,55 Prozent. Obwohl sich die Leistungen aus der Pflegeversicherung durch das Pflegestärkungsgesetz erhöhen werden, geht das zuständige Ministerium davon aus, dass es bis zum Jahr 2022 dann nicht mehr zu weiteren Beitragsanhebungen kommen wird. Es dürfte allerdings abzuwarten bleiben, ob dieser Vorsatz in die Tat umgesetzt werden kann.

Gesetz gilt ab 2016

Grundsätzlich gilt das Pflegestärkungsgesetz II ab Januar 2016. Die Einführung des neuen Pflegebegriffs und die Umstellung des Begutachtungssystems sind aber sehr komplex. Aus diesem Grund dürfte diese Neuerung nach heutigem Stand wohl erst zum Januar 2017 greifen. Letztlich heißt das in der Praxis, dass zum Januar 2016 nach derzeitiger Information wohl keine größeren Änderungen zu erwarten sind. Mit der Einführung der neuen Beiträge im Jahr 2015 und der erneuten Anhebung im Jahr 2017 bleiben voraussichtlich auch die Beiträge im kommenden Jahr erst einmal stabil. Von einer umfassenden Berichterstattung zu verabschiedeten und geplanten Änderungen wird der Versicherte aber wohl kaum verschont bleiben. Vielmehr ist damit zu rechnen, dass es hier weiterhin zu sehr kontroversen Diskussionen von Politik und Öffentlichkeit kommen wird.

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