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St. Petersburg – Reise nach Russland mit Petersburger.info


Petersburger.info präsentiert die russische Metropole an der Newa in Wort und Bild - Ein umfangreicher Bericht aus erster Hand


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Reisen / Verkehr / Unterkünfte vom 09.02.08 - 16:19 Uhr:

 

Sankt Petersburg ist das unangefochtene architektonische und kulturelle Zentrum Russlands. Die inzwischen über 300 Jahre alte Stadt ist zwar eine der jüngsten Weltmetropolen, doch ihr Reichtum – wenn auch nicht materiell – sucht weit über die russischen Grenzen hinaus seinesgleichen, er wird geschätzt und begehrt.


Petersburgs Musik und Theater beispielsweise setzten Maßstäbe und Trends. Allein die Namen mancher Petersburger Berühmtheiten aus dem Metier der feinen Künste und des geschriebenen Wortes lassen die Herzen höher schlagen: Tschaikowski, Schostakowitsch, Baryschnikow, Nurejew, Dostojewski. – Allesamt Persönlichkeiten, die Spuren in der Weltgeschichte hinterlassen haben.

Das moderne St. Petersburg gebiert ebenfalls herausragende Künstler. Sergej Schnurow zum Beispiel, kreativer Kopf der Fun-Punk-Ska-Polka-Latin-Band „Leningrad“, lebt und arbeitet in und mit der Stadt. Seine schrägen, politischen Texte haben in Russland Millionen von Fans. Auch weltweit füllt er mit seiner Band die Hallen, doch in Moskau auftreten darf er nicht. Auch dieses Kuriosum, dass ein Petersburger Künstlergenie im autoritären Machtzentrum des Landes verboten wird, zeugt vom unbändigen Freigeist St. Petersburgs, der nicht allerorts geschätzt wird.

Die Eremitage und das Bernsteinzimmer sind herausragende Wahrzeichen der Stadt, gleichzeitig jedoch nur die berühmte Spitze des Eisberges. Das Zusammenstellen einer Liste von Petersburger Sehenswürdigkeiten könnte leicht in ein Wochenwerk ausarten. Genannt seien beispielhaft der Sommerpalast Peters des Großen, die Admiralität, das Jussupow-Palais, Stroganow-Palais, Menschikow-Palais oder großartige Residenzen wie Peterhof, Pawlowsk, Strelna vor den Toren der Stadt… – man müsste studiert haben, um die Liste zu vollenden.

Das Klischee vom „Venedig des Nordens“ findet ebenfalls Bestätigung. Doch reicht auch dies längst nicht aus, um Petersburg annähernd zu umreißen. Wasserstraßen und Kanäle freilich sind reichlich vorhanden, jedoch kann man Venedig im Umkehrschluss längst nicht als „Sankt Petersburg des Südens“ bezeichnen. Die Übermacht dieses Vergleiches würde Venedig – mit Verlaub – in den Schlamm drücken, auf dem es erbaut ist.

Es fällt also nicht leicht, die 4,5 Millionen-Stadt im Nordosten Europas mit Worten zu fassen. Das neue Online-Portal petersburger.info/ unternimmt dennoch den Versuch, indem es deutschsprachigen Besuchern ein ausführliches Portrait der Stadt liefert – in Wort, Bild und der Kurzweiligkeit subjektiver Schilderungen.

Hintergründe (chaotische Taxifahrten, nächtliche Warteschlangen an geöffneten Brücken), Geschichte (von zaristischer Blüte, revolutionärem Niedergang und postsowjetischer Auferstehung) und Kultur (Vorsicht im Wodka-Museum!), ebenso Reiseinformationen (Tücken bei Zoll und Visum) und Hotel-Adressen werden informativ und anschaulich präsentiert. Doch nicht nur die Stadt selbst, sondern auch ihre Umgebung kommt zur Geltung, darunter der Ladogasee (ein Traum), die Schlüsselburg (höchst beeindruckend) oder Kronstadt auf Kotlin (merkwürdigster Ort weltweit), um nur einiges zu nennen.

Sankt Petersburg, Stadt der Widersprüche: Mottenlicht für Existenzialisten, Heimat neureicher Nichtstuer, schwerstarbeitender Kapitalisten und Künstler sowie Pseudo- und wahrer Intellektueller, Magnet für Touristen aus Russland und aller Welt. Ein (gefühlter) Schmelztiegel der Kulturen, Ideen, der Melancholie und visueller Eindrücke.

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