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Verspätungen durch Unwetter: Diese Rechte haben Reisende


Verspätungen wegen schlechter Witterungsbedingungen treten im öffentlichen Verkehr genauso häufig auf wie bei der Reise mit dem Flugzeug, bei Pauschal- und Seereisen.


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Recht / Gesetz vom 19.12.16 - 13:54 Uhr:

 

Die sogenannten Passagierrechte leiten sich aus einer neuen EU-Verordnung ab, die auch vom Verbraucherschutz unterstützt wird. Doch was heißt das für Gäste, deren Beförderung ausgefallen ist oder massiv verspätet ist? Welche Entschädigungen sind zu leisten, und wie kann der Reisende sie juristisch einfordern, wenn die Eisenbahn- oder Fluggesellschaft die Zahlung verweigert?


Diese Regeln sollten Bahn- und Busreisende kennen

Die EU-weit gültige Vereinbarung für die Rechte von Flug- und Schiffsreisenden gilt auch für Bahnreisende. Sie erfahren durch die Regelung deutliche Verbesserungen. Wenn sich die Abfahrt am Bahnhof oder die Ankunft am Zielbahnhof verspätet, hat der Reisende je nach dem Grad der Verspätung und nach dem Grund einen Anspruch auf eine Entschädigung. Er erhält einen Anteil am Reisepreis erstattet. Der Anspruch auf Entschädigung gilt auch, wenn man mit dem öffentlichen Bus unterwegs ist. Besonders im Fernverkehr können Verzögerungen durch die aktuelle Verkehrssituation schnell auftreten.

Wenn der Bus Strecken über weite Entfernungen zurücklegt, sind Staus nicht zu vermeiden. Sie führen zu Verspätungen und damit zu einer unpünktlichen Ankunftszeit am Ziel. Die Höhe der Entschädigung ist wiederum je nach Dauer unterschiedlich geregelt. In der Praxis weisen Verbraucherschützer darauf hin, dass sich viele Verkehrsunternehmen wenig kulant zeigen, wenn es um den Ausgleich bei Verspätungen geht. Wer seinen individuellen Anspruch prüfen lassen will, muss notfalls einen Fachanwalt einschalten.

So fordern Urlauber ihre Entschädigung an

Betroffene Reisende sollten ihren Anspruch auf Zahlung der Entschädigung natürlich zuerst bei dem Verkehrsunternehmen geltend machen. Im Schreiben sind alle Reisedaten wie das Datum und die Flug- oder Zugnummer sowie die Strecke und der Grund der Verspätung anzugeben. Auch die Kontoverbindung darf im Schreiben nicht fehlen. Reagiert der Verkehrsbetrieb nicht, hilft eine Mahnung mit Fristsetzung für die Zahlung. Diese sollte angemessen sein und gleichzeitig nicht zu großzügig ausgelegt sein. Ein Zeitraum von zwei bis vier Wochen wird üblicherweise als angebracht beurteilt. Läuft diese Frist ab, ohne dass der Verkehrsbetrieb ist meldet, ist ein Fachanwalt einzuschalten.

Ein Anwalt prüft die Durchsetzung

Um die anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, sollte man dem Fachanwalt alle nötigen Unterlagen zukommen lassen. Dazu gehören die Reisedokumente, das Anschreiben an das Verkehrsunternehmen sowie eine Antwort, sofern diese erteilt wurde. Eine auf den Anwalt ausgestellte Vertretungsvollmacht ist ebenfalls einzureichen. Üblicherweise prüft der Fachmann zuerst, ob ein Anspruch besteht und welche Aussicht auf Erfolg bei einer Klage gegeben ist. Sofern eine Klage nach seiner Ansicht Erfolg hat, wird er diese über das Gericht zustellen.

Ab diesem Zeitpunkt greift das offizielle gerichtliche Verfahren. Ob die Kosten dafür vom Rechtsschutzversicherer übernommen werden, sollten potenzielle Kläger spätestens nach der ersten Kontaktaufnahme mit dem Anwalt klären. Dabei erhalten sie auch Klarheit, ob eine Erstberatung erstattungsfähig ist oder ob eine Selbstbeteiligung zu zahlen ist. Mit diesen gebündelten Informationen entscheidet der Reisende aufgrund von fundierten Angaben, ob er den juristischen Weg beschreiten will.

Die Verantwortung und rechtliche Belangbarkeit dieses Artikels liegt ausschließlich beim unten genannten Redakteur!

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