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Screenreader - eine Software für blinde und sehbehinderte Menschen mit vielen Namen


Screenreader helfen Menschen die blind oder sehbehindert sind bei der Bedienung von Computer, Laptops, Tablets und Smartphones


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Computer / Internet vom 03.05.18 - 16:03 Uhr:

 

 

Menschen die blind sind, können den Computer nicht ohne Vorlesesoftware bedienen. Diese Vorlesesoftware nennt sich Screenreader. Wie ein Screenreader funktioniert und welche Screenreader es gibt erklärt Markus Lemcke, Geschäftsinhaber des Unternehmens Marlem-Software in dieser Pressemitteilung.


Laut Statistisches Bundesamtes gibt es in Deutschland 73.000 blinde Menschen. Diese Menschen können den Computer nicht ohne Hilfsmittel bedienen. Sie benötigen eine Software die den Bildschirminhalt vorliest oder an eine Braillezeile überträgt. Diese Vorlesesoftware nennt sich Screenreader. Die Braillezeile wird auch Zeile oder Brailledisplay genannt. Die Braillezeile ist ein Computerausgabegerät, welches Zeichen in Blindenschrift übersetzt. Die Blindenschrift wird auch Braille genannt. Üblicherweise werden sie durch Screenreader angesteuert, die Zeichen in ausgewählten Bildschirmbereichen auslesen und in Computerbraille darstellen. Die Braillezeile ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen die Nutzung von Computern und Laptops.

Die akustische Wiedergabe des Bildschirminhalts, das bedeutet der Text wird vom Screenreader vorgelesen, ist besonders für sehbehinderte Menschen geeignet, deren Sehvermögen noch gut genug ist, dass sie auf Blindenschrift verzichten können.

Screenreader gibt es bei den Betriebssystemen Windows, Android, IOS und Linux. Leider heißen die Screenreader alle Unterschiedlich. Auch das finden der Screenreader in den Betriebssystemen ist nicht so einfach. Bei Windows befindet sich der Screenreader in der Erleichterten Bedienung und bei Android und IOS ist er in den Bedienungshilfen, während bei Linux es die Zugangshilfen sind, die geöffnet werden müssen, um den Screenreader, der dort Bildschirmleser heißt, zu finden. Es wäre schön, wenn es in allen Betriebssystemen in den Einstellungen den Begriff "Barrierefreiheit" geben würde. Wenn der Android-Screenreader Talkback aktiviert ist, muss der Nutzer mit zwei Finger das Display berühren um scrollen zu können. Wenn der IOS-Screenreader Voice Over aktiviert ist, muss der Nutzer mit drei Finger das Display berühren um scrollen zu können.

Es gibt aber auch Screenreader die nicht zu einem Betriebssystem gehören. Der Screenreader JAWS kostet Geld. Er ermöglicht Textausgabe vom Computerbildschirm per Braillezeile und/oder Sprachausgabe . Der Screenreader Jaws gilt als Marktführer im Bereich der Bildschirmleseprogramme. Der Screenreader NVDA kann kostenlos herunter geladen werden. Markus Lemcke, Geschäftsinhaber des Unternehmens Marlem-Software, setzt den Screenreader regelmäßig in seinen Vorlesungen an Hochschulen ein um den Studenten zu zeigen, wie es ist, wenn sich blinde Menschen alles vorlesen lassen müssen.

Auf dem Blog von Markus Lemcke, gibt es einige Artikel über das Thema Screenreader.

Die Verantwortung und rechtliche Belangbarkeit dieses Artikels liegt ausschließlich beim unten genannten Redakteur!
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Homepage: http://www.marlem-software.de
Ansprechpartner/in: Markus Lemcke
Position: Geschäftsinhaber

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